A-D

DESTRUCTION – Diabolical (2022)

(7.713) Christian (7,5/10) Thrash Metal (Contra)


Label: Napalm Records
VÖ: 08.04.2022

Stil: Thrash Metal

 

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Destruction begleiten mich schon seit Teenager Tagen! Meine erste Scheibe war „Eternal Devastation“. Meine Fresse das war 1986. Das erste Mal Live hab ich die Burschen auf der „Release from Agony“ Rundreise im Vorprogramm von Motörhead und King Diamond im Berliner Metropol (das war am 13.12.1987 die „Eat the Rich Tour“) gesehen. Was hat mich das seinerzeit weggefegt. Sensationell, was für ein Abriss. Ich war völlig durchgekleckert, hatte ein mörder Pfeifen auf den Lauschern und famos einen im Tee. Also ein gelungener Abend. So und nu im Jahr 2022 feiern Destruction ihr 40Jähriges Band bestehen mit ihrer neuen Langrille „Diabolical“.

Leider hat sich Gründungsmitglied Mike dazu entschieden die Band zu verlassen, was ich als langjähriger Fan natürlich sehr schade fand, aber es ist nun mal so wie es ist. Von daher ist dies auch gleichzeitig der erste Dreher mit dem neuen Mann Martin Furia. Dann steht ja einem amtlichen Abriss nicht mehr im Wege! So die Play Taste gedrückt und los geht’s. Nach dem kurzen Intro „Under the Spell“ sorgen gleich mal der Titeltrack „Diabolical“ und „No Faith in Humanity“ dafür, dass ein baldiger Besuch beim Orthopäden ansteht. Schönen Dank erstmal dafür. Das sind mal zwei ganz leckere Thrash Bolzen ohne Ecken und Kanten! „Repent your Sins“ nimmt das Tempo nen bissl raus und bietet erstmal ne kleine Verschnaufpause! „Hope dies Last“, „The Last of a Dying Breed“ und „Servant oft he Beast“ knallen ordentlich rein, wollen aber nicht so richtig bei mir zünden. Irgendwas fehlt mir bei den Songs. Sie wirken etwas überhastet und gezwungen. Es sind ohne Frage schon nen paar coole Parts und geschmeidige Soli bei und dennoch….naja. Egal gibt ja auch noch genug anderes neues Liedgut auf dem Dreher.

State of Apathy“ dreht dann wieder richtig an der Uhr! Was fürn geschmeidiger Nackenbrecher. So schön in den Arsch können nur Destruction treten! Die neuen Songs kommen schneller auf den Punkt wie ich finde! Sind etwas gradliniger als bei den letzten Alben. Aber keine Angst, sie sind nach wie vor so eigenständig und kompromisslos wieder in all den Jahren. „Tormented Soul“ is sehr heavy, kommt ziemlich schwer daher und is mit schmucken Soli garniert. Macht viel her. Ich find ihn nur von der Spieldauer etwas zu lang geraten.

Manchmal liegt in der Kürze die Würze! „The Lonely Wolf“ fängt mit einem richtig geilem Riffing an und verliert dann irgendwie den roten Faden und wird leider ziemlich unspannend. Echt schade. „Ghost in the Past“ ist wieder schön garstig wie ein bissiger Straßenköter. Zum regulären Rausschmeißer „Whorefication“ fällt mir leider nix ein! Den hätte ich jetzt nicht gebraucht. Da passt die Coverversion von G.B.H.’s „City Baby Attacked by Rats“ schon wieder deutlich besser! Die geht nämlich wieder schön ins Tanzbein. Na das war mal wieder nen ordentlicher Ritt. Also die neuen Songs gehen so recht gut ins Ohr, aber leicht gemacht haben Destruction mir das hier nicht! Das kann ich euch mal so sagen!

Anspieltipps:No Faith in Humanity“ und „State of Apathy“


Bewertung: 7,5 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Under the Spell
02. Diabolical
03. No Faith in Humanity
04. Repent your Sins
05. Hope Dies Last
06. The last of a dying Breed
07. State of Apathy
08. Tormented Soul
09. Servant oft he Beast
10. The Lonely Wolf
11. Ghost from the Past
12. Whorefication
13. City Baby Attacked by Rats (G.B.H. Cover)



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