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FLAMING WREKAGE – Cathedral of bones (2021)

(6.822) Olaf (7,0/10) Modern Thrash/Death Metal


Label: Blood blast Distribution
VÖ: 25.02.2021
Stil: Modern Thrash/Death Metal

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Ich habe letztens erst eine Reportage über Australien in der aktuellen Corona Situation im Radio gehört und erfahren, dass dort die Eindämmungsmaßnahmen fast vollständig aufgehoben wurden, da es kaum bis gar keine Infektionen mehr gibt. Das sollte den Jungs aus Sydney in die Karten spielen, denn „Cathedral of bones“ kann ich mir bei einer eventuell stattfindenden Release Show live sehr gut vorstellen, auf Platte hingegen ist da noch ein wenig Luft nach oben.

Flaming wrekage spielen eine Mixtur aus Thrash und ein wenig Death Metal, der für mein Empfinden etwas zu sehr auf Hochglanz poliert und modern ist. An manchen Stellen klingt das ein wenig nach diesem hässlichen Wort namens Metalcore, was mir seit je her die Fußnägel auf links rollt. Die Riff Kanonaden hingegen sind mehr als ordentlich und auch die Songstrukturen sind an vielen Stellen interessant, auch wenn manche Songs einfach ohne bleibenden Eindruck zu hinterlassen, an einem vorbeiplätschern. Es befinden sich ab und an nette Breakdowns in den Songs, die das Ganze auflockern und selbst wenn man bei einigen Passagen Gefahr läuft einzupennen, schafft es das Quartett oft, einen aus der Lethargie zu reißen und wieder mitzunehmen. Allerdings dürfte sowas gar nicht erst passieren und wenn man mehr Songs wie „Running blind“ oder „Hell to pay“ im Angebot hätte, dürfte eine weitaus höhere Bewertung in Zukunft keine Frage sein.

Cathedral of bones“ bietet interessante Ansätze, doch leider hatte ich bei der gesamten Spieldauer immer wieder das Gefühl, dass Flaming wrekage trotz ihrer dritten Veröffentlichung immer noch nicht genau wissen, wohin die musikalische Reise führen soll. Wer sich von einem modernen Anstrich nicht abschrecken lässt, darf ruhig mal ein Ohr riskieren. Ich beobachte hingegen mal aus sicherer Entfernung weiter und bin gespannt, was uns die Truppe in Zukunft noch so anbieten wird.


Bewertung: 7,0 von 10 Punkten


Tracklist
01. Skeletons of giants
02. Leech
03. Running blind
04. Altar of lies
05. The voiceless
06. Straight for the kill
07. Hell to pay
08. Cathedral of bones
09. Sin survives




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