CD-Reviews N-P

NORÐ – Machine Blood (2022)

(7.686) Baka (9,2/10) Alternative Metal


Label: Inverse Records
VÖ: 04.03.2022
Stil: Alternative Metal

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In „Prologue“ stellen sich NORD nahtlos perfekt vor. In einem wunderschönen akustischen Intro. Dabei fällt der unglaublich gut ausgewogene Sound auf und die Platzierung der Gitarren. Der hier schon kleine Höhepunkt stellt sich in Form der technischen Spielweise ein. Teils Flamenco Spielart und eine melancholisch schöne Melodie. Trotz des guten Sounds ist die ganze Sache nicht glattgebügelt. Die Anschläge sind natürlich sauber, aber man hört das Wischen und Greifen der Saiten. Rund und geerdet, so wie der Rest der gesamten Platte.

Die Härte kommt ab Track Nummer zwei zu tragen. „Left Behind“ vereint schon ein unglaubliches Spektrum an Kreativität und Finesse der Band. Das beinhaltet Songwriting, Dynamik, Tempo und Raum, der gelassen wird, um die Härte gut zur Geltung zu bringen. Zum Reinhören ist das der passendste Song.

In „Fear Reigns“ lässt man den Groove die Oberhand und hält sich mit Spielerein etwas zurück. Es wirkt alles recht modern, hat aber einen gewissen Old School Touch, der eine gesunde Mischung darbietet oder die Einflüsse der Band zum Besten gibt.

Der cleane Gitarren Part in diesem Stück darf eine Einstellung genießen, die einen schmachten lässt. Doch durch eine kleine Disharmonie (die auch auf der ganzen Scheibe immer zelebriert wird) wechselt die Stimmung sehr schnell, aber auch so, dass sie einen mitnimmt. Die melodiöre Gitarrenarbeit ist ohnehin sehr gut durchdacht.

Interessant und sehr vielfältig präsentiert sich der Gesang. Alleine nur das Augenmerk hierauf zu legen, lohnt sich schon. Die gleiche Art der Aufnahme, wie zu Beginn erwähnt, findet sich hier wieder. Gut produziert und doch so kann man jede Note trocken wahrnehmen. An einigen Stellen kommt das aber nicht so gut. Eine Passage kommt daher mal etwas dünner daher. Manchmal auch recht übertrieben, aber zu dieser Platte wieder passend. Geschmackssache!

Machine Blood passt gefühlt zu jeder Lebenslage. Wir sprechen hier auf von einem Debütalbum. Ein starker Einstieg, der auf mehr hoffen lässt. Die Live Umsetzung wäre nochmal interessant, aber dazu irgendwann vielleicht mal mehr.

Anspieltipps: „Left Behind“ und „Fear Reigns“ und „The Swordsmen“


Bewertung: 9,2 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Prologue
02. Left Behind
03. Fear Reigns
04. Depleted Soil
05. The Swordsmen
06. The Run
07. Endless Stream
08. Seasons Erased
09. Law Of Jante
10. Machine Blood
11. Epilogue



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