CD-Reviews N-P

OCEANA – The Pattern (2021)

(6.842) Patrick (6,0/10) Progressive Death Metal


Label: Time To Kill Records
VÖ: 29.01.2021
Stil: Progressive Death Metal

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Progressiven Death Metal haben sich „Massimiliano Pagliuso´s” OCEANA aus Italien auf die Fahnen geschrieben. Nun, ich persönlich würde nicht so weit gehen und das Ganze unter dem Banner „Death Metal“ verkaufen. Vielmehr sind es eher modern anmutende und rockige Songstrukturen, welche ab und an eine Schippe Härte drauflegen und zu guter Letzt ist es der gut gemachte Wechselgesang zwischen Cleanvocals und tiefen Growls die das Album somit einigermaßen in die immer noch weit entfernte Nähe des Todesstahls rücken.

Mir ist „The Pattern“ einfach im Gesamten viel zu gleich, irgendwie zu eintönig und zu belanglos. Prinzipiell machen die Jungs hier gar nicht so viel falsch, aber da sich die Songs im Allgemeinen zu sehr ähneln und keiner der elf Tracks über die knapp 63 Minuten Spielzeit in irgendeiner Form als außergewöhnlich heraussticht, leidet meine Aufnahmekapazität gewaltig und es macht sich fast eine Art Langeweile breit. Das ist alles wirklich nett gemacht, tut am Ende keinem weh und rauscht aber gerade deshalb, relativ unspektakulär am Hörer vorbei. Schade, hier wäre mehr gegangen.

Das klingt jetzt erstmal negativ, hört sich aber schlimmer an als es in Wirklichkeit ist. Es liegt mir fern, dieses Teil furchtbar schlecht zu machen, denn mit Sicherheit gehöre ich auch nicht wirklich zur Zielgruppe für diesen Sound. Ein bisschen mehr Härte und Abwechslung hätten der Platte dennoch durchaus gutgetan. Wenn die instrumentale Fraktion nämlich wie am Anfang von „A Friend“ oder am Ende von „A Lament“ mal ein wenig auf die Tube drückt und die Pferde galoppieren lässt, dann kommt da schon ein wenig Freude und Metal-Feeling auf. Leider passiert das viel zu selten.

Der Sound (Dan Swanö) der Scheibe ist insgesamt recht angenehm und ausgewogen, man muss aber an der Anlage viel lauter pegeln als man es gewohnt ist, denn aus irgendeinem mir unbekannten Grund wurde „The Pattern“ sehr leise abgemischt. Auch diese Tatsache lässt ein bisschen auf die fehlenden „Eier“ zurückschließen.

Wer also auf recht bombastische, gutgemachte, ein wenig seichte und melancholisch angehauchte Rockmusik mit leichtem Hang zum (Death) Metal steht, der darf in OCEANA´s „The Pattern“ gerne mal vorbeischauen und ein Ohr riskieren.

Anspieltipps: „A Friend“ und „A Lament“


Bewertung: 6,0 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Hiding Lies
02. Fall To Silence
03. Violet
04. Tragicomic Reality
05. A Friend
06. Carousel
07. A Lament
08. Spoiled
09. Atlantidea Suite Part 1
10. The Unforgiven
11. You Don´t Know




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