CD-Reviews N-P

PLASMODIUM – Towers Of Silence (2021)

(7.025) Patrick (2,0/10) Cosmic Black / Death Metal


Label: Transcending Obscurity Records
VÖ: 30.04.2021
Stil: Cosmic Black / Death Metal

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PLASMODIUM. Nie gehört, aber das will ja erstmal nichts heißen. Beim ersten Eindruck sticht einem zuallererst das wirklich gelungene, schmucke und stilvolle Albumcover ins Auge. Ein Blick aufs Label „Transcending Obscurity Records“ lässt ebenfalls einen geschmackvollen Release erhoffen, denn schließlich hat die kleine indische Stahlschmiede ja doch die ein oder andere Perle im Stall. Die Erwartungshaltung war also relativ hoch und somit bereitete ich mich innerlich auf das kommende vor, lehnte mich in freudiger Aussicht auf gute Mucke entspannt zurück und lies den Finger auf die Play-Taste gleiten.

Danach verfiel ich in eine anfängliche Schockstarre, welche alsbald in blankes Entsetzen umschlug, worauf am Ende nur völlige Ratlosigkeit zurückblieb. Ich weiß gar nicht, was das erklärte Hauptziel dieser Band sein soll. Sollte es tatsächlich ausschließlich darum gehen, dass diese Kapelle mit ihrem Folterinstrument „Towers Of Silence“ den Hörer einfach nur überstrapazieren möchte, um ihm völlig nervig auf den Geist zu gehen, dann kann man anerkennend attestieren: Primärziel erreicht!

Also mal ehrlich, ich mag ja wirklich sehr viel obskure Musik hören, welche auch in sehr vielen Fällen für die breite Masse komponiert wurde und ich auch dafür des Öfteren mal dafür schief angeschaut werde, aber DAS hier ist einfach nur nerviger, stümperhafter und völlig uninspirierter Krach. Hier scheint kein einziges gutes Riff durch den extrem breiigen und furchtbar dünnen Soundmatsch. Es mutet fast an, als hätten die verschiedenen Instrumente unabhängig voneinander ein anderes Album eingespielt, bzw. als würden alle „Musiker“ extrem gegeneinander spielen. Es ist hier keine Linie, kein kleinster roter Faden und absolut keinerlei Struktur im Aufbau der „Songs“ zu erkennen, völlige Leere…..NICHTS. Die fünf wüsten Soundcollagen werden zudem von ständigen Rückkopplungen, quietschendem Gitarrengefiepe und Gepfeife begleitet, dann tauchen wieder ambient-artige Zwischenpausen auf, nur um sich im nächsten Moment wieder in erbarmungslosem Krach zu verlieren.

So sehr ich mich auch anstrengen mag, ich verstehe diese Platte einfach nicht. Ich kann dem Ganzen absolut nicht folgen, so unfassbar gar NICHTS abgewinnen und da sich mittlerweile aufsteigende Schmerzen in meinem Kopf breit machen, bleibt mir nichts anderes übrig, als endlich Erlösung in Form der Stopp-Taste zu suchen! Scheinbar bin ich zu alt für sowas…..oder eben einfach der Falsche!

Zack….Stille! Jetzt erschließt sich mir wenigstens der Albumtitel „Towers Of Silence“. Endlich. Was für eine Wohltat. Ein letzter Blick auf PLASMODIUM´s Werk und ja……….das stilvolle Cover ist wirklich gelungen. Ein Augenschmaus. Leider nur das…….2 Punkte……fürs Cover!

Anspieltipps: „auf eigene Gefahr“ und „mach´s lieber nicht“


Bewertung: 2,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. ParaMantra
02. Churning
03. Pseudocial
04. Translucinophobia
05. Vertexginous




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