Seit Milli Vanilli weiß man, was ein "Fake" ist

20 Jahre im Geschäft, dazu 10 Alben und immer noch nicht der Erfolg, den man einer Band wie Gurd durchaus angedeihen lassen möchte. Doch warum? An der hervorragenden Mucke kann es nicht liegen, ebenso wenig an den durchweg guten bis herausragenden Veröffentlichungen, in die sich das neue Werk "Fake" nahtlos einreiht. Also...an was liegt es, dass Chef-Vorturner V.O. Pulver vor Frust immer noch nicht seine Gitarre an den Nagel gehangen hat? Gehen wir der Sache doch einfach mal auf den Gurd...aäääh...Grund.

V.O., schön, endlich mal mit Dir zu sprechen. Was ist für Dich ein „
Fake“?

(lacht) Da muss ich eigentlich nur den Fernseher anmachen oder die Zeitung aufschlagen, dann beantwortet sich die Frage von selbst. In meinem Text selbst geht es aber eher um die ganzen ominösen Gestalten im Hintergrund, die die Geschicke lenken und das gemeine Fußvolk permanent verarschen. Aber man kann natürlich den Titel auch auf andere Themengebiete anwenden. Zum Beispiel die Entertainment Branche, denn seit Milli Vanilli weiß man auch da, was ein grandioser Fake ist, hahaha.

Aber so langsam nimmt das echt Überhand. Die Leute können gar nicht mehr richtig spielen, können nicht singen, was aber „dank“ Autotunes dann doch irgendwie gut kling und so weiter.

Und Du hast diesmal in Deinen Texten auch exakt darauf geachtet, dass genau diese Themen zur Sprache kommen?
Naja, man kann es auch ironischerweise auf uns beziehen, denn viele Leute sagen ja auch, dass wir nicht mehr echt sind, da ich das letzte übrig gebliebene Ur-Mitglied bin. Wir sind quasi auch ein Fake (lacht etwas verschnupft)

Auf jeden Fall wieder ein cooles und typisches Gurd Cover Artwork…

…für das ein echt cooler Künstler aus Budapest verantwortlich war, auf den wir durch Schmier von Destruction und Panzer gekommen sind, der mit ihm in der Vergangenheit schon erfolgreich zusammengearbeitet hat. Ich hatte anfangs absolut keinen gescheiten Gedanken, was ich denn nun auf’s Cover haben wollte und Schmier hat mir ihn dann wärmstens empfohlen, da der genau weiß, wie man zu einem Titel ein geiles Artwork zaubert. Das hat er auch schon bei den letztenDestruction Scheiben gemacht und nach dem Studieren seiner Homepage, fragte ich einfach mal unverbindlich an.

Und das Interesse war da, schickte ihm den Titel, den Songtext und gab ihm absolut freie Hand. Ok, meine Hintergedanken zum Text in Bezug auf Verschwörungstheorien oder ähnliches habe ich ihm schon mit auf den Weg gegeben und als dann der erste Entwurf kam, war die Sache in Sack und Tüten. Genau diesen ersten Entwurf kannst Du und jeder andere nun als Cover bewundern.

Erkläre mir mal den Hintergrund, weshalb „Fake“ in der Schweiz bereits veröffentlicht ist, in Deutschland aber erst am 19.01.2015 in den Handel kommt…

Wir sind ja nicht mehr bei Noiseart Records unter Vertrag und hatten uns von daher bereits im Vorfeld dazu entschlossen, die Scheibe über mein eigenes Label zu veröffentlichen und wir wollten „Fake“ unbedingt noch in diesem Jahr zu unserem 20jährigen Jubiläum veröffentlichen…

Was ja nun in Deutschland nicht mehr hinhaut…

Leider und das lag daran, dass ich vorerst nur in der Schweiz einen Vertrieb am Start hatte und mein alter Vertrieb für Deutschland pleite gegangen ist. Außerdem hatte ich irgendwie keine Zeit, mich zeitnah darum zu kümmern…

Das Album zum Jubiläum sollte ja pünktlich raus sein…zumindest in der Schweiz…
Hahaha, ja, hack mal drauf rum. Es war halt irgendwie nie angedacht, Gurd auf meinem eigenen Label zu veröffentlichen, sondern dieses nur für kleinere Releases zu nutzen und aufgrund dieser Tatsache hatte ich die Vertriebsgeschichte etwas schleifen lassen. Aber dann kam mein Kumpel Freddy, der das Czar of bullets / Czar of crickets Label hat und meinte, er würde das gerne international rausbringen und dafür bräuchte er etwas mehr Vorlaufzeit und ob es dann schlimm wäre, wenn die Veröffentlichung auf Januar verschoben werden würde.

Unsere Verkaufszahlen sind eh nicht mehr so rosig und von daher bin ich schon froh und zufrieden, wenn die Scheibe halbwegs vernünftig in die Läden gestellt wird. Ob nun im November oder im Januar is mir da relativ Wurscht. Lustigerweise fand unser Schweizer Vertrieb dass super mit der früheren Veröffentlichung hierzulande, da in letzter Zeit die Plattenläden in der Schweiz ihre Scheiben mehrfach in Deutschland bestellten, da diese dort billiger sind. V (lacht).

Ich jedenfalls war doch sehr überrascht, als ich plötzlich ein neues Gurd Album in den Händen hielt, da ich im Vorfeld nicht wirklich mitbekommen habe, dass Ihr was Neues in der Pipeline habt…

Wir haben das schon in den sozialen Netzwerken kommuniziert und auch nen Newsletter verschickt, doch die meisten Medien scheinen uns nicht als so brandaktuell zu betrachten, dass man nun jede News von uns bringen muss. Blabbermouth hat auch nix gebracht und mehr als das Zeug rauszulassen und zu schauen, wer darauf anspringt, kann ich wirklich nicht machen. Aber das Interesse scheint sich wirklich in Grenzen zu halten…

Hast Du da irgendeine Begründung für?

(seufzt laut und hörbar) Keine Ahnung aber Du weißt ja, wie das in der Plattenindustrie läuft. Wenn man es mit der dritten Platte nicht geschafft hat, schafft man es eh nie…das ist einer der Sprüche, die ich mir in den letzten 20 Jahren permanent anhören musste.

Aber bei 20 Alben in 10 Jahren und kontinuierlich guter Musik…da ist doch sicherlich der Frustrationsgrad schon enorm hoch…und immer noch nicht den Gedanken daran gehabt, die Klampfe an den Nagel zu hängen?

Neenee, absolut nicht, doch es ist schon schade, dass sich der Erfolg nicht so eingestellt hat, wie wir uns den erhofft oder gewünscht hatten. Das wäre natürlich schon was, wenn du von deinen Verkäufen und vom Touren leben könntest, doch dieses Ziel haben wir uns bereits abgeschminkt. Für mich hat sich das seit geraumer Zeit heraus kristallisiert, auch wegen der ganzen Besetzungswechsel, doch mir macht es einfach immer noch unbändigen Spaß auf der Bühne zu stehen, die eigenen Songs zu spielen, zu komponieren und das lasse ich mir nicht nehmen, von Nichts und Niemanden.

Mein zweites Standbein ist ja mein eigenes Studio und damit verdiene ich meine Kohle, doch nur Studioarbeit ist nicht ausfüllend und wenn ich dann nicht auf eine Bühne könnte, um meinen Frust heraus zu schreien, ein bisschen zu schwitzen und laute Musik zu machen, würde ich eingehen. Von daher ist für mich persönlich eigentlich alles im grünen Bereich. Solange wir noch coole Shows machen können und ein paar Leute vorbeikommen, ist alles in Butter.
Wäre es nicht vielleicht auch eine Marketing Idee, Poltergeist wiederzubeleben, die ja in der damaligen Szene einen hohen Stellenwert hatten, um vielleicht den Namen Gurd doch etwas bekannter zu machen?

Na sag mal, lebst Du unter nem Stein? Hahahaha….Poltergeist gibt es doch schon seit einem Jahr wieder…

Oooh…nee, das habe ich so gar nicht mitbekommen…

Wir haben Anfang des Jahres auf der 70.000 tons of Metal gespielt, beim Headbangers Open Air oder in Würzburg bei Metal Assault…

Jaja, is ja gut…ich habe verstanden (Gelächter)

Aber das mit der Reunion war auch so eine komische Sache. Gefragt wurde ich oft, doch eigentlich hatte oder habe ich mit Gurd und Pulver ja noch zwei Bands am Start und von daher hatte ich nicht so einen Bock drauf, den Leuten da für eine erneute Zusammenkunft hinterher zu rennen. Doch irgendwie hat es sich dann doch ergeben, weil ich mit Marek und Andre vor zwei Jahren bei einer Sylvesterfeier mal unser altes Backcover Foto nachgestellt habe. Nachdem dann das Bild bei Facebook seine Runde machte, bot sich ex-Destruction Drummer Sven als Schlagzeuger an und er hat es letztendlich dann geschafft, uns zusammen im Proberaum zu versammeln. Danach war dann irgendwie klar, dass wir das zusammen durchziehen könnten.

Aber ich mache Dir da keinen Vorwurf draus, dass Du das nicht so mitbekommen hast, denn wir wollten nicht unbedingt eine riesig aufgebauschte Reunion machen, um eventuell an alte Erfolge anzuknüpfen…die es so ja eigentlich auch gar nicht gab, hahaha. Wir wollten einfach nur Spaß haben und wenn sich coole Sachen ergeben, dann machen wir die auch.

Kommen wir jetzt mal endlich zurück zum neuen Album „Fake“. Ich muss ehrlich gestehen, dass die Scheibe momentan bei mir rauf und runter läuft und ich sogar mein Review von der Benotung etwas anheben würde und die sogar noch ein bisschen besser als, als die aktuelle Prong, mit denen ich Euch ja gerne vergleiche und die ja auch dieses Jahr rauskam…

Ich liebe
Prong ebenfalls, habe ein paarmal mit ihnen zusammengespielt, kenne Tommy auch ganz gut und so richtig erfolgreich war der ja auch nie (lacht). Momentan geht es ja etwas besser, aber es gab auch Zeiten, wo die komplett weg vom Fenster waren und er sich nur mit seinen Jobs bei Danzig und Ministry über Wasser gehalten hat. Was soll der denn frustriert sein? Du kannst Erfolg nicht berechnen. Du musst schon gut sein, coole Songs schreiben, aber wer entscheidet dann letztendlich, was ein gutes oder schlechtes Riff oder ein guter oder schlechter Song ist…Es ist letzten Endes immer Geschmackssache…wie bei Heino. Ein Teil findet das cool, das der plötzlich auf der Metalwelle reitet und die anderen, so wie ich, die früher mit dem Kerl gefoltert wurden, finden es zum kotzen (lacht).

Wieder zurück zum Album und jetzt mal den Fokus auf die Songs. „White death“ ist ein unfassbar fetter Speeder und eigentlich etwas untypisch für Gurd…

Wobei der Refrain schon wieder mehr in die groovendere Richtung geht. Aber ich weiß, was Du meinst. Das war der erste Song, den ich für das Album geschrieben habe und ist mittlerweile 3 Jahre alt.

Strike em down“ und „Neglected“ sind dann wieder ein klein wenig hardcorelastiger, bei denen Ihr dann wieder voll die Groove-Keule geschwungen habt…“Go for it“ kann man prima mit 3,8 im Turm mitgröhlen…aaaber…“Hagridden“. Was haste Dir denn dabei gedacht? Ich kann am Anfang wunderbar Judas Priest’s „Touch of evil“ mitsingen…und erzähle mir jetzt nicht, dass das Zufall war…
Hahaha, nein, war es nicht! Sagen wir es mal so…nachdem der Songs fertig war dachte ich: Scheiße, der klingt ja wie „Touch of evil“ und ich habe den Test mit ein paar Freunden gemacht, ob das wirklich so auffällt. Bei meinen Bandkollegen kam keiner drauf, meine Frau meinte, dass sie das Riff irgendwoher kenne und auch nen anderer Freund, ein Hardcore Judas Priest Fan wohlgemerkt, der mir immer erzählt hat, dass „Touch of evil“ sein Lieblingssong sei, selbst der hat es nicht gemerkt. (lacht) Welche Riffs sind denn nicht schon ein- oder mehrere Male wieder aufgewärmt worden? Außerdem hat mein Riff an einer Stelle einen anderen Halbton drin, aber drauf geschissen, hahaha.

Ein weiterer Kritikpunkt für mich ist „Bong, Bong“, der mir zu sehr auf Partysong gemacht ist…

(lacht) Geschmäcker sind halt verschieden, denn viele der Leute, die die Scheibe gehört haben, finden gerade dieses Stück am besten. Aber wenn Du Dir die Platte selbst zusammenstellst, kannst Du ja den Song weglassen (lacht). Wir hatten 15 Songs für die neue Platte gemacht, wollten lediglich 10 nur drauf packen und letztendlich sind es 13 geworden. Unsere Intention war es, einfach mit allen auf der Platte befindlichen Songs, sämtliche Schaffensphasen von
Gurd in den letzten 20 Jahren abzudecken: Die groovigen, die hüpfbaren, die Speed Sachen, quasi ein Resümee…und da braucht es einfach auch so einen Mitgröhlsong wie „Bong, Bong“. Ich kann’s halt nicht allen recht machen.

Du hattest vorhin als einen der Gründe für den ausbleibenden Erfolg auch die ständigen Line Up Wechsel verantwortlich gemacht. Nun hast Du doch aber seit 2009 und dem Einstieg mit Steve eine konstante Besetzung…

Ich hoffe auch, dass das weiter so gut geht, doch ich kann den Leuten ja auch nicht in den Kopf gucken. Es ist natürlich immer mit Aufwand verbunden in einer Band zu spielen, denn unseren Lebensunterhalt können wir damit nicht bestreiten. Wir haben alle unser echtes Leben und wenn man dann für sich selbst merkt, dass der Aufwand höher ist als der Nutzen, ziehen einige schon einmal die Reißleine. Früher waren wir ja noch häufiger auf Tour, haben da nicht viel verdient und da war es klar, dass mancher irgendwann mal ausgestiegen ist. Ich persönlich hatte damit nie ein Problem und habe es immer verstanden. Ich persönlich habe es mir so legen können, dass ich neben meinem Studio immer noch genügend Freiraum habe, doch 4 Monate pro Jahr auf Tour, dass geht auch bei mir nicht mehr. Ich habe ja auch Familie und muss schauen, wie ich die Kohle heimbringe.

20 Jahre Gurd…angefangen 1994 in einer Zeit, wo der Metal in meinem Augen faktisch tot war und trotzdem so lange durchgehalten. Stolz?

Was heißt stolz? Ich hatte vorher ja noch 6 Jahre Poltergeist und davor sogar noch Carrion und habe mit 15 bereits meine ersten Platten rausgehauen. Das es nun mit Gurd wirklich unfassbare 20 Jahre werden würden, hätte ich so auch niemals gedacht. Doch es macht mir einfach zu viel Spaß…ja doch…etwas stolz bin ich doch und hoffe, wenn ich weiter darüber nachdenke, dass ich noch das 25 oder 30jährige miterleben darf.

Zu Deiner Tätigkeit als Produzent: Welches sind in Deinen Augen die besten Scheiben, die Du produzieren duftest?
Ich habe ja die letzten drei Pro-Pain Alben gemacht und davon gefallen mir die letzten beiden extrem gut. Bei der ersten, die ich mit den Jungs gemacht habe, gab es ein paar Sachen beim Sound, die ich jetzt definitiv anders machen würde. Die neue Panzer Scheibe von Schmier und den Accept Jungs finde ich ebenfalls sehr gelungen, die Scheibe der Band mit meiner Frau zusammen, Pulver, ist auch extrem geil geworden, aber es sind auch ein paar Demo Sachen darunter, die ebenfalls sehr gut geworden sind. Von daher fällt es mir schwer, mich da auf ein bestimmtes Album festzulegen. Es sind auf jeden Fall ein paar gute Sachen darunter.

Pro-Pain Chef Gary Meskil hat ja mittlerweile ein ganz besonderes Verhältnis zu Dir und hat sich mehrfach, auch in meinem Interview, sehr lobend über Dich und Deine Arbeit geäußert.

Wenn er hier ist haben wir zumindest immer gute Partys (lacht). Aber ob er die nächste auch wieder bei mir macht, weiß ich nicht. Das ist natürlich auch immer so eine organisatorische Sache. Letzte Woche haben wir mit ihm eine Überraschungsshow gespielt. Als sie in Bern waren, sind wir einfach mit unseren Instrumenten hingefahren und haben über deren Equipment spontan 5 Songs gezockt. Da haben wir dann auch über eine neue Platte gequatscht, die sie wohl selber aufnehmen werden. Der Drummer ist ja Belgier, also werden da die Drums aufgenommen, der Rest in Amerika und dann kriege ich die Files, mische und mastere sie. Darauf wird es wohl diesmal hinauslaufen, da sie vorher es immer irgendwie koordinieren mussten, eine Woche vor oder nach einer Tour hier vorbeikommen mussten. Es steht sogar eine eventuell gemeinsame Tour im Raum, die dann fünfte zusammen. Aber ja, ich würde Gary wirklich zu einem meiner besten Freunde zählen.

Leider waren bei dem kürzlich hier stattgefundenen Konzert nur eine Handvoll Nasen da, was auch dem momentanen Überangebot an Konzerten geschuldet ist…

Ist doch klar, dass die Bands durch exzessives Touren die Kohle wieder reinholen wollen, die sie durch illegale Downloads oder ähnliches verlieren. Und wenn dann Bands wie AC/DC solch horrende Eintrittspreise aufrufen, haben die Leute irgendwann keine Kohle mehr, kleine Shows zu besuchen.

Würdest Du denn selbst so viel Kohle für ein Ticket ausgeben wie jetzt gerade bei besagter Atze Datze Tour?

Nee, auf keinen Fall. Letztes Jahr haben Black Sabbath bei uns gespielt und da habe ich für 2 Tickets über 200 Franken (knapp 170 €, also wie bei uns auch…-Olaf) ausgegeben, das war schon heftig. Doch Sabbath mit Ozzy…das war es mir dann doch wert. AC/DC habe ich so oft schon gesehen, war auch immer gut, doch ich sehe nicht ein, warum ich nun plötzlich das Fünffache von dem bezahlen soll, was es früher gekostet hat.

Du hast vorhin so ganz nebenbei erwähnt, dass eine eventuelle Tour von Gurd doch noch im Bereich des Möglichen liegt?

Ich denke schon. Wir können uns keine eigene große Tour leisten, da wir für alles selbst aufkommen müssen und ein Supportslot verschlingt schon einen Haufen Kohle. Aber eine Tour mit Pro-Pain liegt schon im Bereich des Möglichen, weil es halt gute Freunde sind und wir da mit Sicherheit auch einen fairen Deal bekommen würden. Ich hoffe es auf jeden Fall, doch dafür müssen sie ja auch eine neue Platte rausbringen und das kann dann schon Sommer oder noch später werden.

Festivals?

Wäre auf jeden Fall ne feine Sachen, doch wenn uns niemand haben will und bucht, kann ich neben Bewerbungen rausschicken nicht viel weiter machen. Aber das ist auch zuweilen eine regelrechte Mafia, denn wenn du keine große Agentur im Rücken hast…obwohl…wir waren ja bei RTH (Rock the nation) und da klappte es ja auch nicht. Die buchen doch meist eh immer das Gleiche und wenn du als kleine Band ne Chance haben willst, musst du schon den Onkel, den Vetter oder die Tante kennen, um sich da rein zu mogeln.

Da hört man jetzt aber doch ein klein wenig Frustration raus…

In der Beziehung auf jeden Fall! Das wir mit der Mucke keine Kohle verdienen, ist mir mittlerweile relativ wurscht, aber das man uns noch nicht einmal eine Chance gibt bei Festivals aufzutreten, wurmt mich schon. Wir nehmen ja noch nicht einmal viel Kohle und würden sogar beim With full force oder Wacken umsonst spielen. Es geht mir einfach nur darum, uns auch mal einer größeren Masse an Leuten präsentieren zu können. Es kam mal ein Spruch von einem Veranstalter, der sinngemäß lautete: Lasst mich in Ruhe, Ihr habt es eh nie gepackt, warum sollte ich Euch buchen? Löst Euch doch einfach auf! Was belästigst du mich mit deiner Präsenz (lacht dennoch). Was soll das? Wenn es einem nicht gefällt, reicht ein schlichtes „Nein“, aber persönliche Anfeindungen? Muss ich nicht haben…

Ein wichtiger Grund, Gurd weiterhin am Laufen zu halten und gerade diesen Kritikern mit fetter Mucke den Rachen zu stopfen…

Na musikalisch wurden wir ja nie irgendwo als Stümper abgetan und schlussendlich, wie ich schon öfter gesagt habe, ist es reine Geschmackssache. Auf unseren Shows findet man jedenfalls immer einen repräsentativen Querschnitt aus allen Schichten. Seien es junge, alte Leute…wir können sie auf unseren Shows immer packen und oft sind nach dem Gig bei uns vor der Bühne mehr Leute, als zu Beginn des Sets. Bei vielen anderen Bands ist das ja auch manchmal umgekehrt, hahaha.

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