Hotelzimmer zerstören-Cool. Bezahlen? Scheiße

Was soll man einleitend zu einer Band schreiben, die den Status einer Legende wie kaum eine andere in Deutschland innehat und zu Recht von sich behaupten kann, zu den „Big 4“ des teutonischen Thrash Metals zu gehören? Naja…zu mindestens so viel, dass Destruction mit ihrem neuen Album „Under attack“ erneut eine Blaupause dafür abgeliefert haben, wie man nach über 3 Jahrzehnten noch zeitgemäßen und innovativen Thrash Metal spielen kann, ohne sich selber zu kopieren. Von daher war es mir einmal mehr ein großes Vergnügen, mit meinem alten Freund Schmier ein ausführliches Gespräch zu führen, welches allerdings erst mit einer etwas größeren Verzögerung zustande kam…
Mööönsch, ich hatte jetzt gar nicht mehr mit Dir gerechnet…

Hey, na es gibt immer Leute, die halt ne Menge Fragen haben und nicht zum Ende kommen und da ist natürlich der Letzte in der Reihe derjenige, der am längsten warten muss. Aber hier bin ich…

Aber schön, dass es letztendlich doch geklappt hat. Ist ja nun auch schon eine Weile her, dass wir zusammen gesprochen haben…

Die letzte Platte hat ja nun auch schon etwas Zeit auf dem Buckel (lacht).

Am letzten Wochenende habt Ihr ja beim Rock Hard ein richtig großes Ding durchgezogen…

Wenn schon, denn schon. Wir wollten was ganz Spezielles machen, die Leute hatten ihren Spaß und Resonanzen auf die Show waren echt gut. (Nachzulesen dann bei Marcus‘ Bericht – Olaf)

Dann werfen wir uns mal ins Geschehen. Warum hat die Veröffentlichung von "Under attack" nach "Spiritual genocide" diesmal mit fast 3 Jahren für Eure Verhältnisse so lange gedauert?

Die Zeit war nach 2 Jahren einfach noch nicht reif, eine neue Platte auf den Markt zu werfen. Wir waren lange auf Tour, hatten einen Haufen Shows und da dachte einfach niemand in der Band daran, eine neue Platte aufzunehmen. Wenn man die letzten 17 Jahre Revue passieren lässt und sieht, wie kontinuierlich wir Platten veröffentlicht haben, wollten wir uns diesmal einfach Zeit dafür nehmen, eine geile Scheibe zu machen. Dann kam ja noch der
Panzer dazwischen und wenn wir uns zwanghaft drangesetzt hätten, unbedingt etwas Neues aufnehmen zu müssen, wäre das Teil nicht so gut geworden, wie es nun geworden ist.

Was ich bestätigen kann und dadurch auch die Auszeichnung „CD der Woche“ mehr als gerechtfertigt ist. Dennoch habe ich festgestellt, dass „Under attack“ doch ein wenig polarisiert, da Ihr neben Eurem ursprünglichen Sound eine Menge neuer Ideen eingestreut habt, für die Euch nicht jeder lieben wird. Wie wichtig sind Dir neue Impulse für Destruction?
Wenn du was Neues machst, wirst du verteufelt. Wenn du immer das gleiche machst, wirst du verteufelt. Also warum sollten wir auf das hören, was die Leute sagen und insofern machen wir das, was wir fühlen, was wir sind, was uns ausmacht. Wir haben noch nie auf andere Menschen gehört, uns an irgendeinen Trend angebiedert und die daraus resultierenden Meinungen waren uns gelinde gesagt scheißegal. Wenn Thrash nur 1985er Style sein und aus einem Riff bestehen darf, dann sind wir kein Thrash und wollen das auch nicht sein. Wir haben das Genre mitbegründet und wenn die Gründerbands nicht das tun dürfen, was sie wollen, tut’s mir echt leid um die Szene. Haters gonna hate, so ist es halt. Letztendlich muss jede Band wissen was sie macht und wir können mit Fug und Recht behaupten, niemals eine kommerzielle Platte aufgenommen zu haben. Bei uns gab’s immer „Voll in die Fresse“…ich muss mir nichts vorwerfen lassen…

Ihr habt diesmal die Scheibe komplett in Eigenregie aufgenommen und produziert. Ebenfalls ein Beleg dafür, dass Ihr Eure Ideen gegenüber Andersdenkender komplett umsetzen wolltet?

Du brauchst normalerweise schon einen vernünftigen Engineer oder Produzenten, doch die haben alle irgendwo ihren eigenen Sound und setzen letztendlich doch ihre Meinungen durch. Selbst wenn du ihnen am Anfang exakt erklärst, dass du den Sound nicht so modern haben willst, oder das und jenes anders haben willst…am Ende des Tages macht er dann doch, was er selber will. Wenn du das Studio verlässt, kann er im Nachhinein immer noch alles manipulieren und dir hinterher einen vom Pferd erzählen. Die großen Produzenten lassen sich diesbezüglich alle nicht verbiegen. Ich kann mich mit den letzten Platten von uns keineswegs beschweren, doch reflektierend war mir der Sound dann doch etwas zu modern und zu gleichbleibend.

Wir wollten diesmal eine Scheibe und einen Sound, der mehr oldschool ist, der mehr atmet, einen eigenen Flair versprüht, was allerdings gegenüber den Fans schon ein gewisses Risiko darstellt. Die wollen einen fetten Sound, orientieren sich an anderen Bands, gerade aus dem Ami Bereich, die in ihre Sounds alles reinblasen, komprimieren bis zum Gehtnichtmehr und finden das auch noch toll. Klar war es ein gewisses Risiko, alles in Eigenregie zu machen, gerade was den Gitarrensound anbelangt, doch ich finde, wir haben da einen echt guten Kompromiss gefunden.

War das auch ein kleiner Kniefall vor den Kritikern, die vor allem bei der vorletzten Scheibe „Day of reckoning“ so ewig am Drumsound rumgemäkelt haben?
Im Nachhinein kann ich es schon etwas nachvollziehen…

Dennoch warst Du damals ziemlich angepisst, obwohl Du bei unserem letzten Gespräch schon etwas moderatere Töne anschlugst…

Es war schon zuweilen etwas zu steril, was wir diesmal ganz bewusst erdiger gestaltet haben. Wir versuchen immer, auf jeder Scheibe etwas besser zu machen und „Spiritual genocide“ ging da schon in die richtige Richtung. Die hatte Andy Claaßen ja mitproduziert (ex-Holy Moses beispielsweise – Olaf), der ja selber als Musiker für so einen Sound stand. Diesmal wollten wir noch ein Stück weitergehen und letztendlich ist jede Veröffentlichung die Messlatte für die nächste Scheibe, die es dann zu überspringen gilt. Für uns als Band ist es jedenfalls imminent wichtig, nicht in Routine zu verfallen, nicht immer das gleiche Studio zu benutzen, in Bewegung zu bleiben. Die Gefahr, wenn man immer die sichere Seite wählt ist die, dass man sich irgendwann mal festfährt und aus der Schleife nicht mehr rauskommt.

Wenn man Eure Texte auf „Under attack“ etwas genauer unter die Lupe nimmt kommt einem unweigerlich der Gedanke, dass man diese auch so ein wenig mit der heutigen Metalszene assoziieren kann, Stichwort: Ballermann-Metal…

Ich schaue mir die Entwicklung schon ganz genau an und da passt der Song „Elegant pigs“ wirklich ganz gut, wo ich halt den Umstand anprangere, dass heutzutage bei Konzerten einfach viel zu viel von Band kommt und die Bands schon gar nicht mehr live spielen. Sowas beschäftigt mich…

Für Fans und Kritiker ist es natürlich ein Leichtes, etwaige Alben miteinander zu vergleichen. Ihr als Band seid aber in der Pflicht, Songs zu schreiben und abzuliefern. Wie geht Ihr mit diesem, doch nicht unerheblichen Druck um und vor allem wann merkt Ihr während des Songwriting Prozesses, ob ein Song nun killt oder einfach nur scheiße ist?

Im Allgemeinen muss man sich immer für das neue Material begeistern können, sonst funktioniert das nicht. Die Messlatte lege ich mir persönlich da sehr hoch und natürlich kommt es auch immer wieder vor, dass irgendwelche Ideen, die anfangs super geklungen haben, ohne Umwege in der Tonne landen. Heutzutage bei der ganzen technischen Entwicklung ist es natürlich etwas einfacher und wir nehmen mittlerweile eine Idee sofort und ohne Umschweife auf, um dann im Studio besser abwägen zu können. Im Proberaum bist du alleine durch das gemeinsame Spielen zu voller Adrenalin, da verliert man schon mal den Fokus auf die Brauchbarkeit einer Idee. Von daher merken wir schon ziemlich früh in der Entstehungsphase eines Albums, ob das nun gut oder scheiße ist.

Im Endeffekt muss es aber mir und der Band gefallen, denn ich bin der Metalhead, der selber diese Musik liebt und die Begeisterung auslebt und wenn ich beim gegenseitigen Vorspielen schon diese Begeisterung spüre, dann passt es. Das Riff muss einfach zünden…

Und wie lief der Prozess bei „Under attack“?
Reibungslos! Das ging diesmal total locker von der Hand und ich hatte diesmal so unfassbar viele gute Ideen, die dann auch auf der Platte gelandet sind. Es war insgesamt ein sehr cooler Prozess und ratzfatz waren die ersten Songs fertig, ohne irgendeinen Druck, die auch alle geil klangen. Das ist wie bei einem Fußballspiel…wenn du nicht reinkommst in das Spiel, läuft es nicht. Aber wenn es mal läuft, läuft es von ganz alleine. Du sprachst vorhin von Druck…den hatten wir absolut nicht. Hätte sich herauskristallisiert, dass das Album scheiße wird, hätten wir es auch nicht veröffentlicht und da hätte uns Nuclear Blast auch die nötige Zeit gegeben. Nach 33 Jahren haben wir einfach nicht mehr den Druck, jedes Jahr irgendetwas Neues machen zu müssen. Wir können auch ohne ein neues Album jederzeit auf Tour gehen.

Nach Deiner Fußball Metapher muss es doch heute in Donzdorf beim Pressetag schon schwer sein, mit Eurem Promoter Flori Milz als bekennenden VfB Stuttgart Fan jemand an Deiner Seite zu haben, der gerade den Abstieg zu verkraften hat, während Du als Badenser mit dem SC Freiburg den Aufstieg feierst?

Flori und auch die ganze Plattenfirma ist ja in der Nähe von Stuttgart und er selbst ist ja der Einzige, der dem VfB die Treue hält…und ich als Badenser…naja…was soll ich sagen? (lacht) Das Freiburg wieder aufgestiegen ist, freut mich natürlich sehr, doch meine große Liebe ist und bleibt Borussia Mönchengladbach und das, seit ich 8 Jahre alt bin. Aber dass die Schwaben nun in der zweiten Liga kicken, freut natürlich ganz Baden, hahaha. Ich hoffe mal, dass die uns jetzt morgen nicht vor die Tür setzen (lacht).

In den Achtzigern lag das Augenmerk der Thrash Szene ganz klar auf Amerika. Heutzutage hat sich das ganz schön gewandelt und die europäischen Bands haben den Amis so ziemlich den Rang abgelaufen. Ihr seid ja nun auch eine der Speerspitzen des boomenden und nunmehr führenden, weltweiten Thrash Marktes, der von Europa dominiert wird. Was sagst Du zu dieser Entwicklung?

Die Amis hatten damals ganz klar mit Bands wie Slayer, Metallica, Megadeth oder Exodus ganz klar die Nase vorn und haben dafür gesorgt, dass es viele Nachahmer gab. Diese von mir genannten Bands konnten natürlich schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt sehr geil spielen und haben die heutzutage alteingesessenen Bands maßgeblich beeinflusst, ein ebensolch gutes Produkt abzuliefern. Es ist in meinen Augen wichtig und unabdingbar, dass exakt diese Bands auch heutzutage noch starkes Material veröffentlichen und somit als Vorbild für den „Nachwuchs“ fungieren.

Ich denke, wir können uns die letzten Jahre nicht beschweren, denn es kamen wirklich qualitativ großartige Bands raus, die gerade die Altvorderen zu neuen Höchstleistungen antrieben. Siehe doch mal Kreator, Tankard, Sodom…die sind für mein Empfinden heutzutage stärker denn je.

Das liegt vielleicht auch daran, dass sich die gerade von Dir erwähnten Bands nie verbogen haben, während viele der amerikanischen Combos sich, mit wenigen Ausnahmen, dem Mainstream geöffnet haben…
Es liegt ganz klar am Geld, denn Geld regiert die Welt und am Ende des Tages machst du halt die Hand auf. Dann ist auch der Olaf nicht mehr der gleiche Olaf (lacht). Wenn du plötzlich einen Porsche fährst und in Kalifornien ein Strandhaus besitzt…ich habe vor kurzem schon mal gesagt, dass Bands nur Thrash Metal spielen können, wenn sie hungrig, wild sind und auch noch Bock drauf haben. Nenne mir doch mal eine geile Thrash Scheibe, die von einem Millionär geschrieben wurde? Die gibt es nicht…also ne gute, so eine richtig geile. Alle Metallica Alben, die wirklich gut sind, sind vor ihrem großen Erfolg entstanden. Der wilde Thrash muss von hungrigen Musikern geschrieben werden, nicht von denen, die Kohle haben…dann wird die Platte einfach nicht geil, das ist einfach mal Fakt.

Aber Dir geht es doch relativ gut….

(lacht) Ja, aber ich habe keine Eigentumswohnung, kein dickes Auto und muss schon jeden Monat schauen, wie ich meine Miete bezahle.

Ich wische mir mal schnell ein Tränchen weg (Gelächter)

Is doch so! Wir touren viel und sind auch froh, dass wir halbwegs von der Musik leben können, doch wir wissen nicht, ob sich das vielleicht 2017 schon wieder ändert. Ich habe keinerlei große Rentenansprüche und von daher kann man das schon mit einer gewissen Selbstständigkeit vergleichen, wo man auch nicht immer genau weiß, wie es nun weitergeht. Wir müssen einfach weitermachen, an uns glauben. Ich könnte mich mit der Musik, die ich jahrzehntelang mit Destruction gemacht habe, schon aufs Altenteil zurückziehen, wenn es keine Bootlegs oder illegale Downloads geben würde…

Dann kann ich Dir um Umkehrschluss natürlich nur wünschen, dass Du zukünftig keinerlei Geld verdienst, damit Ihr weiterhin geile Platten macht…

(lacht) Geld verdienen ist schon geil, aber superreich zu sein…das ist scheiße. Wenn du zuhause am Pool liegst, dir in der Sonne die Eier schaukelst, dann hast du doch automatisch keinen Bock mehr, in irgendeinem dunklen Keller Musik zu schreiben. Der Millionär schreibt einfach keinen guten Rock’n’Roll, ist halt so. AC/DC haben mit „Back in black“ ihr Meisterstück abgeliefert, auf der jeder Song ein Hit war. Und danach? Man muss hungrig sein und auch bleiben.

Konzerttechnisch hast Du ja mit Destruction schon so ziemlich alles erreicht. Gibt es da eigentlich noch irgendwelche Ziele?
Das man in Ländern spielt, wo man noch nie gespielt hat oder irgendwo nochmal auftritt, wo es besonders geil war. Es ist einfach ein großes Privileg, was wir genießen. Ein normaler Arbeiter muss lange arbeiten gehen, um dann im Urlaub die Möglichkeit zu haben, ferne Länder zu besuchen, die wir mit unserer Musik bereits bereist haben. Für mich ist es auch ein Highlight, das wir demnächst in San Salvador spielen, wo wir auch noch nie waren. Ich freue mich einfach darauf, neue Leute und Kulturen kennenzulernen und genieße es einfach, dass nach 33 Jahren die Leute immer noch gewillt sind, unseren Thrash Metal zu hören.

Ihr seid ja ziemlich häufig unterwegs, habt aber Deutschland immer etwas stiefmütterlich behandelt. Nun wurde aber eine Tour angekündigt, die jeden echten Thrasher das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen dürfte: Nervosa, Flotsam & Jetsam und Enforcer als Support…

Ich habe sehr lange dafür gekämpft, dass wir dieses Billing zusammenbekommen, das kam nicht von heute auf morgen. Ich wollte EXAKT diese Bands dabei haben, die ich persönlich auch geil finde. Klar hätte man sich auch Combos aussuchen können, die den Toursupport bezahlen und man Geld verdient, aber das wollten wir nicht. Für mich als Metalfan selbst ist es ein großes Vergnügen, mit solch geilen Bands zu touren und jeden Abend mit ihnen die Bühne zu teilen. Wir werden auch noch einen zweiten Teil der Tour machen, vielleicht mit Flotsam noch in Amerika und dann wird auch Osteuropa und Berlin mit dabei sein, verspreche ich dir (lacht).

Ach…Berlin ist also Osteuropa?

Klar! Westpolen, hahaha.

Ich fang schon mal an, faules Obst zu sammeln. (Gelächter) Zurück zum Thema, bzw. eine kleine Zeitreise. Wie seid Ihr damals eigentlich an den legendären Supportslot für Slayer anno 85 rangekommen?

Das weiß ich selber nicht mehr so genau, hahaha. Die haben damals einen Support für Deutschland gesucht und wir waren eine der ersten Bands, die diese Art von Musik gespielt hat. Im Endeffekt war da unser Manager für verantwortlich, der auch als Konzertverstalter aktiv war. Glaube so war das irgendwie. Für uns war das natürlich ein riesiges Ding, die damalige Nummer 2 der Thrash Szene, nach Metallica, zu supporten und wir haben auf der Tour viel gelernt.

Positives sowie Negatives nehme ich mal an…
Das einzig Negative war, dass ich in Berlin von Slayer so dermaßen abgefüllt wurde, dass ich aus dem 15. Stock des Hotels stundenlang rausgekotzt habe und wir dann ganz „Rockstar-like“ das Hotelzimmer zerlegt haben, was wir natürlich auch bezahlen mussten. Das war unsere erste richtige Lektion: Hotelzimmer zerstören-Cool. Bezahlen? Scheiße, hahaha. Aber im Endeffekt war alles cool, wir wurden super behandelt. Eine schöne Erinnerung.

2016 wäre ja nun auch 30jähriges Jubiläum der „Hell comes to town“-Tour mit Rage und Kreator. Gab es da vielleicht eine Überlegung, das entsprechend zu zelebrieren?

Wir haben es tatsächlich versucht Rage zu motivieren, aber die wollten lieber alleine touren und mit Kreator ist es eh schwierig, da sie ihr eigenes Süppchen kochen. Aber es steht ja noch die andere Geschichte zusammen mit Tankard und Sodom im Raum, die hoffentlich eines Tages noch zustande kommt. Noch stehen wir ja alle im Saft, aber irgendwann ist auch damit Schluss, hahaha.

Was macht eigentlich Euer alter Drummer Tommy Sandmann? Nach seinem Ausstieg ist er ja Polizist geworden und irgendwie in der Versenkung verschwunden. Steht Ihr denn noch in Kontakt und interessiert er sich überhaupt noch für Destruction?

Lustigerweise war er ja bei Rock Hard Festival mit dabei und einen Song mit uns zusammen gespielt…

Oh…das wusste ich nicht…

Schlechte Recherche, hahaha. Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt 30 Jahre kein Schlagzeug mehr gespielt und hat sich extra für diesen Auftritt monatelang hingesetzt und geübt. Er gehört zum Freundeskreis der Band und ist tatsächlich noch bei der Polizei, erzählt aber nicht viel darüber, da er bei irgendeiner speziellen Einheit der Kripo ist. Er ist immer noch Metalhead, kommt zu unseren Shows, schaut mal im Proberaum vorbei. Wir sind eh alle eine große Familie, wir alten Hasen, hahaha.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich Dir keine 3 Millionen im Lotto gönne, damit es weiterhin solch gute Destruction Scheiben wie „Under attack“ gibt…

Ich spiele ja kein Lotto und von daher kann das nicht passieren, hahaha. Ich wünsche mir aber, dass unser neues Baby ein Erfolg wird, doch auch da sehe ich schwarz. Also von daher habt Ihr alle Glück:
Destruction wird es also noch eine ganze Weile geben…

Abschießend sei zu bemerken, dass kurz nach unserem Gespräch „Under attack“ in Deutschland auf Platz 68 in die Verkaufscharts einstieg und ich persönlich mir so langsam meine Gedanken mache, ob Schmier nicht doch mit dem Ausschachten seines neuen Pools beginnt.

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