POWERWOLF | MYSTIC PROPHECY | LONEWOLF

14.04.2012

Samstag der 14.04.2012 und die Sonne strahlt vom Berliner Nachmittagshimmel! Der perfekte Tag also, um sich ordentlich die Gehörgänge freipusten zu lassen.Powerwolf,Mystic Prophecy,Stormwarrior und Lonewolf haben in den C-Club geladen, um genau das mit ordentlich Wolfsgehäul zu tun. Da Olaf leider nicht konnte (der hat von seiner Jette mehr als coole Karten für die RAW-WrestleMania Revenge Tour in der O2 World Arena zum Geburtstag bekommen) (yeah…da gabs mächtig was auf die Schnauze!!! Und das Bier für 5,60€-Olaf) musste mein armer Schwager herhalten. Da ich ihn zum fahren verdonnert habe (Eigennutz lasst grüßen) sind wir dann mehr als pünktlich am Club eingeflogen.

Um uns die Wartezeit zu verkürzen, haben wir uns einfach die lustige Gesellschaft von Rapfans angeguckt, die fast zeitgleich zum abfeiern in die Columbia Halle eingetrudelt ist. Da einige von den schrägen Vögeln anscheinend nicht ortskundig waren, haben sich vereinzelte einfach in die Schlange von Metallern mit eingereiht nur um dann wieder von dannen zu ziehen. Jedenfalls haben wir uns teilweise köstlich amüsiert. Pünklichst um 18:30 Uhr wurden dann die Schleusen geöffnet und die Metaller durften endlich in die heiligen Hallen des C-Clubs. Meine erste Amtshandlung, wie ihr mittlerweile wissen solltet, ist natürlich der Merchstand. Und ich kann sagen 15 Euronen für ein beidseitig bedrucktes Leibchen (alle Bands übrigens) sind mehr als fair. Also zwei eingetütet und ab zum Bierstand. Nun zünftig ausgestattet, ging es dann zum Zeit überbrücken erstmal in den Biergarten. Zum Biertrinken, zum zündeln und drei Meter doof quatschen. Hach ist das Leben schön, so lässt sich das aushalten.
Als wir dann Punkt 19Uhr in die Halle trudelten, stellte ich mit Verwunderung fest, dass das hier fast genauso leer war, wie einige Tage zuvor bei Primal Fear. Immer noch leicht ungläubig wurde ich auch schon von Lonewolf aus dem Schlaf gerissen. Die hatten nu leider voll die Arschkarte gezogen, dass sie in dieser halb gefüllten Halle (ich glaub das war noch weniger) eröffnen mussten. Das juckte die französischen Powermetaller aber herzlich wenig. Die knallten den Anwesenden nichtsdestotrotz hoch motiviert und mit guten Sound im Rücken ihre Hymnen vor den Latz. Dieses wurde wohlwollend von den Anwesenden aufgenommen und durchaus ordentlich abgefeiert. Mein Schwager fand das dargebotene eigentlich nicht übel. Ich persönlich war da nicht so angetan, aber was soll’s, jedem das Seine.

Nach einem kurzen zwischen Stopp im Biergarten ging’s dann auch schon wieder zurück in die Halle um Stormwarriorerstmalig zu begutachten. Hier ging’s mir leider wie beiLonewolf. Die Jung’s spielten sich den Arsch ab, die Gitarren braten ohne Ende, das Publikum ging gut mit, doch bei mir wollte (der doch sehr für mich an Running Wild erinnernde Sound) nicht recht zünden. Na ja alles nicht so schlimm, denn als nächstes sollten ja Mystic Prophecy die Bühne entern. Davor gab es aber erstmal zur Stärkung eine ordentliche Bratwurst zwischen die Kiemen. So gestärkt konnte es dann losgehen.
Die Halle war dann in der zwischen Zeit doch recht ansehnlich gefüllt, als Mystic Prophecy ihren Set anstimmten. Und ich muss sagen, ohne die Leistung der anderen zu schmälern, ich bekam zum ersten Mal des Abends ein fettes Grinsen im Gesicht. Ausgestattet mit einem sehr fetten Sound, cooler Lightshow und einer bestens aufgelegten Band wurde hier ein Powermetatalknaller nach dem anderen raus gehauen. Lia (mit Cowboy Hut) verteilte sogar nachträgliche Ostergeschenke, in dem er dem zweimal Shirt’s in die frei drehende Menge warf. Ganz großer Sport, denn Songs wie „Ravenlord“, „Savage souls“ oder das überragende „Die now“ sind ja auch Kaliber ersten Grades. Neu Gotarrist Laki und markus Pohl posten um die Wette und überhaupt war die Band in allerbester Spiellaune. Vor allem war es schön, dass die Allgäuer trotz ihrer Rolle als Support einen mehr als repräntativen Querschnitt ihres bisherigen Schaffens auf die Bühne zauberten. Ein mehr als famoser Auftritt und mein armer Schwager war nach dieser Metal Vollbedienung komplett fertig. Grins!!! Zur Erholung ging’s dann… na… ja klar in den Biergarten. Und der Abend meiner persönlichen Live Premieren sollte weitergehen.

Eyes of the devil
Savage souls
Dark forces
Sacrifice me
Endless fire
Ravenlord
Die now
Wings of destiny
Evil empires
Denn als Headliner standen Powerwolf auf dem Plan. Und ich muss sagen, dass mich die Priester mehr als Begeistert haben. Allein der Bühnenaufbau war mehr als Stimmig. Links und rechts von der Bühne hingen riesige Banner und im Zusammenspiel mit der Lightshow, wurde der altehrwürdige Columbia-Club in eine Kathedrale verwandelt. Kaum das der erste Ton vom Überhit „Sanctified with dynamite“ erklungen war, ging die Menge völlig steil und verwandelte die Halle in ein Tollhaus.

Jeder Song wurde mitgesungen und von den gut 560 zahlenden Zuschauern frenetisch abgefeiert, Die Gitarrenfraktion der Gebrüder Greywolf war tight wie Sau und Atilla Dorn überzeugte einmal mehr mit seinen mehr als coolen Ansagen. Alle Fäuste in die Höhe bei „Raise your fist, Evangelist“, oder sakrale Andacht bei „Lupus die“, es passte so ziemlich alles. Die Band lieferte eine absolut grandiose Show, so dass (auch meine Wenigkeit) jeder an diesem Abend mehr als zufrieden nach Hause gegangen ist. Ich freu mich auf jedem Fall auf ein baldiges Wiedersehen in der Hauptstadt des Metal im Jahr 2013 (und in Dessau beim metalfest…Geronimo!!!!-Olaf)! Hell Fuckin Yeah!!!
Sanctified with dynamite
Prayer in the dark
Catholic in the morning
We drink your blood
All we need is blood
Dead boys don’t cry
Werewolves of Armenia
Drum Solo
Raise your fist, Evangelist
Resurrection by erection
Saturday Satan
Lupus dei
Satans day
Kiss of the cobra king
In blood we trust

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