DER LESERPOLL 2018 - Eure Platten des Jahres



So...der Bock ist umgestoßen, es ist alles ausgewertet und der Chef benötigt dringend Urlaub! Vielen Dank an über 331 Leser (nämlich 332), die sich per Facebook Umfrage, Email, Messenger, WhattsApp (ja, da waren auch welche dabei) und sogar Twitter an unserem Jahrespoll 2018 beteiligt haben. Die Ausarbeitung hat ergeben, dass wir mit unserem Geschmack gar nicht sooo weit von Eurem Nerv entfernt liegen und sich die jeweiligen Auswertungen lediglich 9 Scheiben unterscheiden. Welche das sind? Erfahrt hier mehr...und nochmals...DANKE! IHR SEID DIE GEILSTEN!!!

PLATZ 1 - 714 Punkte

BEHEMOTH - I Loved You At Your Darkest

Der Highclass – BM mit viel Bombast und massig Würde dröhnt erneut mit fetter Produktion aus den Boxen und die typischen Trademarks der Band sorgen wieder für ausgiebige Gänsehautmomente. Es dominieren wie eh und je Anmut, Epik, Raserei, viel Melodie, mollige Melancholie, gruselige Atmosphäre und offene Spannungsbögen zum Niederknien.

PLATZ 2 - 697 Punkte

KADAVERFICKER – KFFM 931.8

Warum, in Dreiteufelsnamen, nehmt ihr dann solch ein großartiges Album auf? Warum katapultiert Ihr Euch mit diesem Teil an die Spitze der deutschen Grindszene? Warum macht s einfach Spaß und Laune, das Teil immer wieder neu zu starten? Ernsthaft: Das Album ist so dermaßen bockstark, wie ich es kaum erwartet hätte. Und ja. Liebe Ficker, die Leute werden es lieben. Was läuft denn da nur falsch bei Euch? Reflektiert Euch doch bitte mal selbst…

PLATZ 3 - 601 Punkte

DÉCEMBRE NOIR – Autumn Kings

DÉCEMBRE NOIR haben mit „Autumn Kings“ definitiv ihr Referenzwerk erschaffen, an dem sie sich zukünftig messen lassen müssen. Um es ganz und gar zu begreifen, werden ein paar Schnelldurchläufe beim Autofahren nicht reichen. Macht es euch an einem kalten Herbst-oder Wintertag gemütlich, gönnt euch dazu ein passendes Weinchen oder einen guten Whisky und taucht ein in die dunkle und spannende Welt von DÉCEMBRE NOIR. Ich bin sicher, ihr werdet ein Teil davon. All hail the Kings !

PLATZ 4 - 560 Punkte

JUDAS PRIEST - Firepower

JUDAS PRIEST gehören mit Recht und nicht erst mit Erscheinung dieser Scheibe in die "Rock And Roll Hall Of Fame". Und wie es so schön heißt. Auf „Firepower“ war ALLES zur rechten Zeit am rechten Ort. Da passt eigentlich alles. Von der Produktion selbst, den Produzenten bis hin zu den Musikern. Man könnte hier noch vieles aufzählen – die Genialität der Musiker, das blinde Verständnis untereinander, das Geschenk, solche nummern komponieren zu können, und und und…

PLATZ 5 - 474 Punkte

MANTAR – The modern art of setting ablaze

Mantar haben mit diesem Album ihren bereits erreichten Status ausgebaut und endgültig die Spitze in Deutschland erreicht und ich würde sogar eine Wette abschließen, dass übernächste Woche dieses grandiose Meisterwerk die Spitze der deutschen Albumcharts erklimmen wird. Wer macht mit?

PLATZ 6 - 412 Punkte

THE SPIRIT - Sounds From The Vortex

fiese Melodien, messerscharfe Riffs, wütende und doch auch klare Vocals, sowie abwechslungsreiches Drumming im skandinavischen Gewand Mitte/Ende der 90er, nur in die Moderne transportiert und zeitgemäß präsentiert. Darf man eigentlich schreiben, dass man es „einfach schön“ findet oder bin ich dann nicht mehr trve? Mir egal, es gefällt.

PLATZ 7 - 395 Punkte

UADA – Cult Of A Dying Sun

Es ist schon fast unglaublich wie UADA in jedem Song eine Atmosphäre erschaffen der man sich nicht entziehen kann. Diese abwechslungreichen Parts klingen auch nicht aneinandergeklatscht sondern sind absolut stimmig. Fans des Debüts und auch alle die nur ein wenig mit Black Metal anfangen können müssen hier zuschlagen.

PLATZ 8 - 385 Punkte

GHOST - Prequelle

Es gibt nichts wo ich sagen würde, ach da hätte man ja oder naja der Versuch war da, nichts! Ein Perfektes Werk aus der Schwedischen Vatikanstadt. Für mich ist es jetzt schon eines der Besten Alben 2018, wenn nicht sogar das Beste! ... ( Ein SilbermondCover von GHOST hätte auch was, muhaha!) Nein, wirklich jetzt.... Super gemacht und ich bin hin und weg!

PLATZ 9 - 342 Punkte

LIK - Carnage

Was dem Album fehlt ist Innovation, aber das erwartet bei Old School Death Metal doch eigentlich niemand, vor allem wenn das so gutklassig wie hier umgesetzt wird. Dazu stimmt dann auch das Artwork und der Sound von „Carnage“. Man kann es fast nicht glauben das „Carnage“ nicht doch aus den Neunzigern ist. Old School Death Metal Fans, die Bock auf eine Zeitreise haben, können hier bedenkenlos zuschlagen.

PLATZ 10 - 321 Punkte

CHAPEL OF DISEASE – ...And As We Have Seen The Storm, We Have Embraced The Eye

Man merkt einfach in jedem Song die Kreativität und Musikalität der Band. Die Band hat den Mut zu experimentieren und das machen sie auch sehr gekonnt und glaubwürdig. Ich kann nur sagen das Chapel Of Disease hier zum Jahresende einen fetten Knaller rausbringen.

PLATZ 11 - 292 Punkte

IMMORTAL – Northern Chaos Gods

Zusammenfassend gesagt merkt man, dass IMMORTAL sich genügend Zeit gelassen haben, sowie die letzteren Geschehnisse als Antrieb und das Comeback für das große Finale genutzt haben, um daraus „Northern Chaos Gods“ entstehen zu lassen. IMMORTAL setzten mit ihrem neuen Silberling ein wirklich grandioses Zeichen und führen ihre Geschichten rund um das fiktive Königreich „Blashyrkh“ weiter und beweisen, dass IMMORTAL nicht Abbath ist, bzw. das IMMORTAL sehr gut auch ohne Abbath zurecht kommen

PLATZ 12 - 260 Punkte

TRAITOR–Knee-Deep In The Dead

TRAITOR treffen einen musikalischen Nerv und reiten darauf so lange rum, bis es kracht. Subjektivität hin oder her, mich haben die Jungs (wiedermal) völlig erwischt und um gewalzt. Dann gibt es zum Abschluss noch einmal den guten, alten „Blitzkrieg Bop“ der RAMONES in einer interessanten Version. Bums, aus Ende. Rundum eine Empfehlung meinerseits, der Rundling.

PLATZ 13 - 225 Punkte

NECROPHOBIC – Mark of the necrogram

Ob nun langsamer, schleppend, mit brutaler Raserei versehen, nihilistisch oder einfach nur angepisst: „Mark of the necrogram“ ist für meine Wenigkeit DAS bisherige Highlight des Jahres 2018 und wird den genreübergreifenden Kultstatus dieser genialen Band weiter zementieren, alte Fans begeistern und viele neue hinzugewinnen. Wer auf Abwechslungsreichtum, gepaart mit schier unfassbarer Hass-Attitüde und großartigem Songwriting steht, muss bei diesem Meisterwerk gnadenlos zuschlagen.

PLATZ 14 - 220 Punkte

SULPHUR AEON – The Scythe Of Cosmic Chaos

„The Scythe Of Cosmic Chaos“ legt die Messlatte noch höher als es der Vorgänger tat und spätestens mit diesem Album hat sich die Band ein Denkmal gesetzt und ist aus der Szene nicht mehr wegzudenken.

PLATZ 15 - 185 Punkte

WOLFHEART – Constellation of the black light

Ein wenig schmunzeln musste ich beim letzmaligen Lesen meines Reviews schon, denn mein „Vorwurf“ an unseren Wolfheart Fanboy Thor, der Band eh immer 10 Punkte (und sogar mehr) zu geben, wird mit meinen Zeilen zu „Constellation of the black light“ schon irgendwie ad absurdum geführt. Warum? Weil ich meinem Rehlein aus der mecklenburgischen Landeshauptstadt bei der Begeisterung für dieses Album zur Seite springe

PLATZ 16 - 180 Punkte

TRIBULATION – Down below (2018)

Tribulation selber wird das wenig kratzen und auch die immer stetiger anwachsende Fangemeinde wird einen feuchten Furz auf meine Meinung geben, doch „Down below“ ist lediglich ein gutes Album unter vielen und definitiv nicht so wegweisend, wie einem Viele wahrmachen möchten. Dennoch sehe ich noch Potential auf vielleicht bessere Zeiten…

PLATZ 17 - 172 Punkte

DIMMU BORGIR – Eonian (2018)

Ein unfassbarer Geniestreich, den man ohne jeden Zweifel selbst in 50 Jahren noch hören wird und zum Besten gehört, was die harte Musik jemals hervorgebracht hat. Ein moderner Klassiker, ein ultimatives Meisterwerk, welches mich abgeholt hat, mit immer wieder aufs Neue fesselt und begeistert. Das ist keine Musik mehr, das ist Kunst in seiner höchsten Perfektion.  Gratulerer og takk for dette mesterverket!

PLATZ 18 - 166 Punkte

DEMONICAL – Chaos Manifesto

Die restlichen Songs bleiben auf dem gleichen hohen Niveau, zwischendurch wird immer mal wieder etwas mit der Geschwindigkeit variiert um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Die Produktion verleiht dem Album die nötige Wucht aber klingt trotzdem nicht glattpoliert. Für Old School Death Metal Fans ist „Chaos Manifesto“ definitiv ein Fest.

PLATZ 19 - 163 Punkte

ATOMWINTER – Catacombs

Mehr als beeindruckend, was die deutsche Death-Metal-Szene z.Z. anstellt und ATOMWINTER reiht sich mit „Catacombs“ an der Spitze neben DESERTED FEAR und DISBELIEF ein. Grosse Klasse !!! Freut Euch darauf, die Band live zu sehen – verbrannte Erde wird garantiert.

PLATZ 20 - 154 Punkte

BLOODBATH – The arrow of Satan is drawn (2018)

Brutal genial Songs, ein famoses Coverartwork, eine Produktion zum niederknien und eine Platte, die von vorne bis hinten durchgehend ballert, verbrannte Erde hinterlässt und mich in einen dauergrinsenden Zustand versetzte.

PLATZ 21 - 132 Punkte

HARAKIRI FOR THE SKY – Arson (2018)

Zugegeben – die Produktion ist einwandfrei, klar und hat trotzdem genug Schub. Es würde der Scheibe trotzdem sehr gut zu Gesicht stehen, wenn etwas mehr Dreck drin wäre. Das ist aber meckern auf hohem Niveau, denn das, was hier abgeliefert wird, ist ein Post Black Metal Meisterwerk. Irgendwie passt diese Art von Musik besonders gut zu dieser grauen, kalten und trüben Jahreszeit. Man möchte sich einfach entspannt zurücklehnen, diese Platte auflegen und seine Gedanken in die Ferne schweifen lassen

PLATZ 22 - 130 Punkte

PRIMORDIAL – Exile amongst the ruins (2018)

Ein solches Jahrhundertalbum wie „The gathering wilderness“ habe ich nicht erwartet und werde dies auch nicht mehr, doch „Exile amongst the ruins“ ist definitiv eines der besten Alben, welches Primordial in ihrer 25jährigen Karriere abgeliefert haben

PLATZ 23 - 123 Punkte

RIVERS OF NIHIL - Where Owls Know My Name

Zusammenfassend steht fest, dass Rivers Of Nihil sich nicht einfach nur weiterentwickelt haben, sie haben ein Meisterwerk erschaffen – eine gut gewürzte brutale Mischung aus Atmosphäre, im Kopf bleibenden Melodien und harten Riff-Attacken, die auf “Monarchy” auch schon überzeugten, gibt es hier immer noch und sie wurden um gut eingefügte progressive Elemente wie Clean-Vocals, akustische Gitarren, oder eben Erweiterungen wie Saxophon, Violine und elektronische Spielereien erweitert

PLATZ 24 - 106 Punkte

VISIGOTH – Conqueror's Oath

Klassischer, epischer Metal fegt über den Hörer hinweg und nimmt ihn mit auf eine Reise in ferne Fantasywelten. Die Jungs wissen dabei genau was sie wollen und bringen das absolut glaubwürdig rüber. So haben wir hier ein Album das von vorne bis hinten überzeugt und keine Ausfälle hat.

PLATZ 25 - 103 Punkte

ULTHA - The Inextricable Wandering

Und auch wenn ich gefühls- und erlebnismäßig einen ähnlichen schmerzlichen Weg hatte, wie Ralph Schmidt, werde ich mit Sicherheit nicht der Einzige sein, der sich voll und ganz in das Gesamtkonzept von „The Inextricable Wandering“ hineinversetzen kann. ULTHA’s drittes Album ist neben der neuen DÉCEMBRE NOIR-Scheibe definitiv das Genre-Jahreshighlight. Fakt! Im übrigen sollten Sonnenanbeter und Lichtfreunde eher vorsichtig zugreifen.


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