#8
Band: GEHENNA
Album: Admirion Black 
Erscheinungsjahr: 1998
Aktiv: 1993 – heute

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GEHENNA´s „First Spell“ ist ein absoluter Klassiker, zwar nicht im typischen Black Metal Sound verankert, aber ein unfassbares Meisterwerk der dunklen Künste. Die Wandlung zum garstigen Schwarzmetall vollzog sich dann erst mit den beiden folgenden Krachern „Second Spell – Seen Through The Veils Of Darkness“ und „Third Spell – Malice“. Diese drei Werke der Norweger gehören definitiv in jede anständig sortierte Black Metal Sammlung und sind somit auch aus diesem Genre nicht wegzudenken. Ihr….meiner bescheidenen Meinung nach….unsterbliches Magnum Opus haben die Nordmänner allerdings mit dem alles vernichtenden vierten Album „Admirion Black“ vorgelegt.

Sämtlichen überflüssigen Bombast in Form von breiten, flächigen Keyboardklängen und überaus melodischem Riffing hat die Band hier größtenteils über Bord geworfen und damit einen dermaßen heftigen Cocktail aus Black- und Death Metal, vermengt mit einigen Thrash Metal Anleihen gebraut. Die gewohnten Trademarks sind definitiv noch vorhanden, nur eben in anderer Form und wesentlich ausgereifter eingesetzt.

Schon der Opener „The Killing Kind“ geht ohne Schnickschnack und von einer Explosion begleitet mit derben Blastbeats in die vollen, bevor der Song sich in einem unbändigen Groove ergibt, die Heavy- Thrash Metal Wurzeln der Band offenbart und letztendlich in einem grandiosen und furchtbar eingängigem Refrain gipfelt. Die beiden nachfolgenden Tracks „Deadlights“ und „AdmirionBlack“ liegen mit ihrer unheilschwangeren Atmosphäre, inklusive unterschwelligen Keyboardflächen und einer z.T. relativ melodischen Gitarrenarbeit wohl noch am ehesten im Fahrwasser der reinen Black Metal Lehre von GEHENNA. Der Titeltrack ist solch ein Genuss eines Songs. Im Midtempo beginnend, bäumt sich dieses Monster immer weiter auf, explodiert in einer Blast-Attacke und mündet abermals in einem unfassbar einprägenden Refrain, der von präzisem Doublebass Getrümmer und einer fantastischen Leadgitarre flankiert wird.

Diese wunderbar geniale Verschmelzung aus den beiden Genres Black und Death Metal war für mich damals völlig neu, zu dieser Zeit wohl auch absolut einzigartig (selbst BEHEMOTH vollzogen ihren Wandel zum Black/Death Metal erst ein knappes Jahr später) und findet im abschließenden „Eater Of The Dead“ seinen grandiosen Höhepunkt. Was für ein, in schwarzen Stahl gegossenes Monster von einem Song!

Ein recht derbes und brutales Cover, sowie eine dermaßen fette und dichte Produktion runden diese Perle in ihrer Gesamtheit ab und sorgen dafür, dass der Hörer nach nicht einmal knapp 36 Minuten völlig überfahren zurückgelassen wird. Seit 22 Jahren ein gern gesehener Gast auf meinem Plattenteller. Wahnsinn! Das Vinyl wurde gerade von „Peaceville“ wieder aufgelegt. Unbedingte Kaufempfehlung!!!

Anspieltipps: „Admirion Black“, The Killing Kind“ und „Eater Of The Dead“


TRACKLIST

01. The Killing Kind
02. Deadlights
03. Adimirion Black
04. Seed Of Man´s Destruction
05. Devil´s Work
06. Slowly Being Poisoned
07. Eater Of The Dead




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