CD-Reviews A-D

AUDREY HORNE – Devil’s bell (2022)

(7.748) Olaf (8,9/10) Hard Rock


Label: Napalm Records
VÖ: 22.04.2022
Stil: Hard Rock

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Ja, ich bin Fanboy der Norweger! Umso genauer schaue ich natürlich aufmerksam auf jede Veröffentlichung der Rocker aus Bergen, die ich bis heute zu einer der besten Liveacts überhaupt zähle und es kaum erwarten kann, den Fünfer endlich mal wieder auf der Bühne zu sehen.

Umso wichtiger ist es da natürlich, wenn man nach schier endlos erscheinenden 4 Jahren endlich mal wieder neue Musik auf die Ohren bekommt, die, selbstverständlich wieder phänomenal gut ist und vom ersten Takt an zum Mitrocken einlädt.

Devil’s bell“ nennt sich Studioalbum Nummer Sieben und ist musikalisch eine gröbere Kante als der Vorgänger „Blackout“, bekommt dennoch von mir eine geringere Note. Warum erkläre ich im Folgenden.

Musikalisch und vom Groove her kann Audrey Horne heutzutage kaum Jemand ein X für ein U vormachen und das hier vorhandene Material ist mit das Beste, was die Bengel jemals auf Band gebracht haben, doch ich finde 9 Songs, darunter ein Instrumental, welche ich prinzipiell als so unnütz und unwichtig erachte wie Mario Barth, reichlich wenig. Da hätten einfach 2-3 Songs mehr echt gutgetan. Warum dem so ist, werde ich demnächst Frontmann Toschi mal fragen müssen, der hier eine seiner besten Leistungen abruft.

Komischerweise ist mein Lieblingssong einer, der nicht unbedingt klingt, als stamme er aus der Feder der Jungs, denn „Break out“ klingt wie ein Ozzy Werk aus früheren Tagen, was ich äußerst charmant und verdammt geil finde. Der gesamte Rest (bis auf besagtes „Return to Grave Valley“ Instrumental) ist, wie bereits erwähnt, bärenstark, rockt und rollt von Anfang bis Ende und macht einen verdammt schlanken Fuß.

Natürlich werden Audrey Horne nie wieder ein Meisterwerk wie „Le Fol“ veröffentlichen, doch „Devil’s bell“ hat allein kompositorisch durchaus das Zeug dazu, am Nimbus dieser Überscheibe zu kratzen. Verdammt starkes Album, welches sich durchaus als Soundtrack für lauschige Sonnenabende mit einem gepflegten Kaltgetränk empfiehlt.


Bewertung: 8,9 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Ashes to ashes
02. Animal
03. Break out
04. Return to Grave Valley
05. Danse macabre
06. Devil’s bell
07. All is lost
08. Toxic twins
09. From darkness




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