CD-Reviews E-G

GAMA BOMB – Sea savage (2020)

(7.006) Olaf (8,5/10) Thrash Metal


Label: Prosthetic Records
VÖ: 04.12.2020
Stil: Thrash Metal

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Nur durch Zufall stieß ich bei einem Ausflug in die Welt des Internets auf den Umstand, dass Irlands beste (und vielleicht einzige) Thrash Band klammheimlich (zumindest für mich) ihr mittlerweile siebtes Album namens „Sea savage“ unters Volk geworfen hat, welches ich nach diversen Versuchen dann endlich direkt von deren amerikanischer Plattenfirma zum Besprechen bekam. Goatseidank, denn die bereits seit 19 Jahren aktiven Raufbolde gehören spätestens seit der 2008er Nackenschelle „Citizen brain“ zu einer der innovativsten Thrash Bands Europas. Von daher muss ich dieses Review unter allen Umständen nachreichen…

Sea savage“ ist einmal mehr ein munterer Ausbund an frechen Ideen, tollen Melodien und einem unschlagbaren Humor, der sich durch die ganze Platte zieht, dennoch niemals albern oder aufgesetzt, sondern authentisch und frisch klingt, obwohl die Truppe bereits seit so vielen Jahren durch die Weltgeschichte tobt und eigentlich irgendwann mal Ideenflaute einsetzten müsste. Nicht so bei Gama Bomb, die erneut mit halsbrecherischen Nackenschellen wie „Electric pentacle“, witzigen und vor allem tanzbaren Perlen wie „Ready, steady, goat!“ und sogar bei „Iron blood“ ziemlich punkig dem Hörer die gesamte Bandbreite ihres Könnens darbieten. Dazu gibt es eine knackige Westcoast-Produktion, ein mächtig geiles Coverartwork (ich stehe eh auf die Farbe grün…) und ein Quartett außer Rand und Band. Sehr zur Freude des Zuhörers, der darauffolgend immer wieder erneut auf Start drückt.

Nein, von Müdigkeitserscheinungen ist bei Gama Bomb absolut nichts zu spüren und ich freue mich immer wieder darüber, wie frisch und vital die Jungs durchs Unterholz pflügen und dabei dem Thrash Metal ihren ureigenen Stempel aufdrücken. Warum diese Truppe noch nicht im europäischen Thrash Pantheon angekommen ist, wissen wahrscheinlich nur die Geier. Ich geh mal fragen….


Bewertung: 8,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Judo killer
02. Sea savage
03. Miami Supercops
04. She’s not my mother, Todd
05. Iron blood
06. Lords of the hellfire club
07. Sheer khan
08. Rusty jaw
09. Monterizer
10. Ready, steady, goat!
11. Electric pentacle
12. Gone haywire




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