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NECK CEMETERY – Born In A Coffin (2020)

(6.547) Marky (9,0/10) Heavy Metal


Label : Reaper Entertainment Europe/Universal Music
VÖ: 09.10.2020
Stil: Pure fucking Heavy Metal

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Da isses nun, das Debüt der Köln-Ruhrpotter Rasselbande NECK CEMETERY, um Rock Hard Schreiberling Jens Peters und SODOM´s Yorck Segatz, die ja rein gedanklich recht weit auseinanderliegen, wenn man sich ihre musikalischen Ausrichtungen ihrer Arbeitgebern zu Gemüte führt. Der gemeinsame Nenner von Glam-Rock und Thrash Metal kann jedoch der klassische Heavy Metal sein, wie er in den frühen 80er Jahren in für Furore sorgte.

So ist es auch kein Wunder, dass sich NECK CEMETERY den Slogan „Established in 2018... rumored since 1984!“ auf die Fahne schreiben. Neben Jens und Yorck spielen noch mit: Boris Dänger (Gitarre), Lukáš Strunck (Bass) und Matthias „Matthi“ Hauser (Bass). Alle haben zuvor bereits in diversen Bands gespielt und ihre Erfahrungen gesammelt, was man jetzt vor allem am sehr gelungenen Songwriting raushören kann.

8 Stücke hat man auf „Born in a Coffin“ gepackt, wovon eins („L-F-I-R-S“) ein Intro ist und „Feed The Night“ schon vom 2019er Demo „Death by Banging“ bekannt ist. Diese Fakten mal hinter sich gelassen, taucht mit die folgenden 38 Minuten in ein Heavy Metal Spektakel ein, dass man in der vorliegenden Hitdichte, vor allem von den frühen Scheiben von RUNNING WILD und GRAVE DIGGER kennt. Mischt man dazu noch den modern hymnischen „Sword and Shield“ Sound von einer Band wie VISIGOTH dazu, kommt recht gut im Soundgefüge von NECK CEMETERY an. Auch textlich bedient man sich bei ähnlichen True Metal Themen, oder über etwas Morbides, wie der Albumtitel und das Cover schon vermuten lassen.

Erstaunlich finde ich die beschriebene Hitdichte, welche sich auf „Born In A Coffin“ befindet. Pure Heavy Metal Banger, bei denen man die Faust in die Höhe reckt, wie z. B. beim Opener „King of the Dead“ oder bei „Banging in the Grave”, das mit Chris Boltendahl im Duett intoniert wird und somit noch mehr Biss entfaltet. Daneben gibt es haufenweise weitere Midtempo Metalhymnen, bei denen auch mal Ex-ATLANTEAN KODEX Klampfer Michael Koch was beisteuern durfte. Zum Ende der Scheibe geht es nochmal abwechselnd schneller und epischer Sache („The Creed“ und „Sisters of Battle“), was die Platte rundum anspruchsvoll und abwechslungsreich werden lässt.

NECK CEMETERY kredenzen sich und der Metalwelt gleich mal ein Meisterstück zum Beginn ihrer Karriere, das mit viel Liebe und Herzblut geschrieben und eingespielt wurde. „Born in a Coffin“ bietet teutonischen True Metal in einer Hitdichte, wie ihn GRAVE DIGGER oder RUNNING WILD heutzutage gerne mal auf Polykarbonat zaubern würden. So kann es weiter gehen und ich werde Bangen bis ins Grab!

Anspieltipps: Alles, aber besonders: „King of the Dead“, “Banging in the Grave” und “Sister of Battle”


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


Tracklist:
01. L-F-I-R-S
02. King of the Dead
03. Castle of Fear
04. The Fall of a Realm
05. Banging in the Grave
06. Feed the Night
07. The Creed
08. Sister of Battle



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