In wenigen Tagen heißt es wieder FROSTFEUERNÄCHTE! Dieses familiäre, sympathische Indoor-Festival, nur wenige Kilometer südlich von Berlin, ist in den letzten Jahren zu einer kleinen Institution für einen kurzweiligen Winterausflug geworden. Das mitten in der wunderbarsten Natur und an einem beschaulichen See gelegene Festival ist ein wirklicher Geheimtipp. Veranstalter Felix Kramer war so freundlich mir alle dringenden Fragen, trotz des engen Zeitfensters, noch vor Veranstaltungsbeginn zu beantworten. Dafür nochmals vielen Dank!
Grüß Dich Felix, in tiefwinterlicher Tradition veranstaltet Ihr das FROSTFEUERNÄCHTE FESTIVAL, bereits seit dem Winter 2015 belebt Ihr die regionale und überregionale Undergroundszene mit Eurer Zusammenkunft. Wie kam es dazu, jenes Festival ins Leben zu rufen und wer ist seitdem an Organisation und Umsetzung beteiligt?

Die Frostfeuernächte sind eigentlich aus einer Geburtstagsparty entstanden. Schon früher habe ich meinen Geburtstag in der Katakombe in Königs Wusterhausen mit vielen Freunden und einigen kleinen Bands gefeiert. Da der Club leider geschlossen worden ist und sich auf einmal sehr viele Bands meldeten, kam ich im Oktober 2014 auf die Idee, aus der großen Geburtstagsparty ein kleines Festival zu machen. Meine Freunde und Familie waren sofort dabei und sind auch seitdem an der Organisation und Hilfe beteiligt. Aus der kleinen Organisationsgruppe von ungefähr zehn Leuten sind es dieses Jahr schon 70 geworden, aber den Großteil der Organisation übernehmen meine Mutti und ich.

Auf welchem Weg befindet sich das Festival seit 2015? Nun soll der Zeitpunkt sein um zurückzublicken.


Angefangen hat es 2015 tatsächlich mit 100 zahlenden Gästen, jetzt haben wir schon über 350 Tickets im Vorverkauf an die Männer und Frauen gebracht. Man versucht natürlich auch auf die Wünsche und Vorstellungen der Gäste einzugehen und damit ist auch die Organisation im ständigen Wandel, wo viele Sachen abgeändert und verbessert werden müssen, wir aber versuchen, auch so viel wie möglich beizubehalten um das Festival so zu gestalten, wie es dann auch aussieht. Dazu muss man sagen, dass die vielen helfenden Hände, sowohl von der Crew als auch von den Fans nicht wegzudenken sind und dass das Festival ohne alle Helfer gar nicht existieren kann. Es ist immer noch ein holpriger Weg bis zum Endergebnis.

Ein paar Tage bevor das diesjährige Festival seine Tore öffnet, habt Ihr in Berlin einen Warm Up Abend veranstaltet. Soweit ich mich entsinnen kann, war das eine Premiere. Wieso habt ihr Euch 2018 dafür entschieden? Mit MATERIA aus Polen und vielversprechenden regionalen Bands wie MYTHERINE, SUCCUBUS und BLOODY INVASION habt ihr eine amtliche Vollbedienung abgeliefert, wie verlief der Abend?
Es war eigentlich schon früher geplant ein Warm Up zu machen und dieses Jahr hat sich ein guter Freund (Sabri Julien Patzelt von Asgaardian Events) angeboten, das Warm Up zu managen. Trotz guter Organisation und Stimmung waren leider sehr wenige Gäste da. Trotz dessen, war es ein sehr schöner Abend und ich durfte noch dazu den Maze Club kennenlernen, der seinem Namen alle Ehre gemacht hat.

Ihr steckt sicher in der brandheißen Phase der Vorbereitung für FROSTFEUERNÄCHTE 2018. Was müsst Ihr neben der Planung mit den Bands alles beachten? Wieviel Mitstreiter gehören zu Eurer Crew? Wieviel Vor- und Nachbereitung sind notwendig?

Neben der Planung der Bands müssen wir die Unterbringung der Besucher planen, z.B. Bettenbelegung in den Wohnhäusern und das Frühstücksbuffet. Hinzukommen der Shuttle Service, Bar, Grillstand, Merchandise und Tombola, die anderen Verkaufsstände und natürlich der Auf-sowie Abbau. Im Backstagebereich muss auch alles stimmen –die Bandmitglieder müssen versorgt werden und der Zeitplan für den Ablauf muss stimmen. Security und Ordner Einweisung und Kassenwagen. Wir sind dieses Jahr zu fast 70st unterwegs, wobei fast alle an beiden Tagen eingesetzt werden, so stehen die Crewmitglieder hinter der Bar, im Backstagebereich, bereiten Speisen zu, besetzen den Kassenwagen und und und. Wir fangen immer am Montag vor dem Festival an, die Halle leer zu räumen, schließlich ist es eigentlich ein Speisesaal voll mit Tischen und Stühlen. Nach und nach werden dann die Bühne, der Backstagebereich, die Bar und alles andere aufgebaut, damit es schließlich so aussieht, wie ihr es kennt. Nach dem Festival muss natürlich alles aufgeräumt und abgebaut werden, ungefähr eine Woche dauert es, dann sieht es wieder so aus wie vorher.

Das beschauliche Festivalareal scheint exzellent gewählt und sehr passend. Musstet Ihr lange danach suchen und wie darf man sich das Gelände genau vorstellen, für diejenigen die noch nie euer Winter-Indoor Festival besucht haben?

Lange haben wir nicht gesucht, ich hab damals im KiEZ gearbeitet und nachgefragt, ob es möglich wäre, dort ein Festival zu unternehmen. Das Gelände ist eben was es ist –ein Kinderferienlager für Gruppen und Schulklassen. Die Halle, in der die Konzerte stattfinden, ist der eigentliche Speisesaal und die Besucher sind in Mehrbettzimmern untergebracht. Auf dem Gelände sind zudem noch ein See mit kleinem Strand, wo auch das Anbaden stattfinden wird, zahlreiche Spielmöglichkeiten und viel Natur –es liegt schließlich mitten im Wald.

Wie gestaltet sich die Bandauswahl? Eine große Underground-Bandbreite aus Black, Death und Thrash Metal serviert Ihr dem geneigten Besucher. Welche Idee und Philosophie verbirgt sich dahinter?


Wir sind ein Extrem-Metalfestival, das heißt Black, Death und Thrash Metal gehören natürlich dazu. Die Bands werden nach eigenem Gefallen der Crew und mir ausgesucht, wobei wir versuchen größtmögliche Abwechslung zu erreichen –denn Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.

Das Festival beginnt am Nachmittag des 16.02, ab wann ist eine Anreise möglich? Und wie schaut es noch mit Übernachtungsmöglichkeiten aus?

Angereist werden kann ab Donnerstag, wer ab da dann gebucht hat. Ansonsten öffnet die Kasse am Freitag um 9 Uhr. Mit spontanen Übernachtungen sieht es eher schlecht aus, da nur begrenzt Betten zur Verfügung stehen. Am Samstag öffnet die Kasse um 8 Uhr, da es eine Frühstücksband gibt.

Für Verpflegung und Gerstensaft ist sicher ausreichend gesorgt, was darf der Besucher hier erwarten? Letztens hattest Du mir Bilder von dem selbst gebastelten mobilen Biertresen geschickt, wie bist du damit vorangekommen? Wird er zum Einsatz kommen?
Beim Essen gibt es alle von vegan über vegetarisch bis zum Essen für alle Carnivoren unter euch. Ein Grillstand und ein Stand mit Pilz-und Kartoffelpfannen, Suppen und Waffeln sorgen für euer Wohlsein. Samstag und Sonntag wird es ein Frühstücksbuffet geben. An Getränken gibt es alles von Wasser über alkoholfreie Getränke bis hin zu Bier, Longdrinks und Cocktails. Der mobile Biertresen wird im Moment noch gestrichen und wurde extra angepasst, da es in der Größe zum Ausleihen nichts gibt. Noch dazu ist es einfach praktischer, wenn man alles zusammenklappen und schnell und einfach transportieren kann.

Für Kurzentschlossene wird es noch Karten an der Abendkasse geben, hierbei kann man auch an der Tombola teilnehmen, wie kam die Idee hierzu? Auf was darf der Gewinner sich freuen?

Ja es können auch noch Tickets an der Abendkasse erworben werden. Wochenendtickets für 35€ und Tagestickets für 20€. Die Tombola befindet sich im Hauptgebäude des Festivals. Der Hauptgewinn sind zwei Tickets inklusive Übernachtung für das nächste Jahr. Ansonsten gibt es T-Shirts, Tassen, Bilder, Kissen und viele andere Preise zu gewinnen.

Die Besucher des Festivals dürfen sich neben dem Lagerfeuer, einer Feuershow auch auf das Anbaden an dem dort gelegenen See freuen. Ist es eine Tradition, die Ihr auch in den letzten Jahren schon mit Leben gefüllt habt?

Das Lagerfeuer gibt es schon seit dem ersten Jahr und die Feuershow war schon letztes Jahr geplant, konnte aber leider nicht stattfinden. Das offizielle Anbaden wird dieses Jahr zum ersten Mal durchgeführt, die Idee dafür lieferten zwei Gäste und gute Freunde, die seit dem ersten Jahr schon verrückt genug waren, ins eiskalte Wasser zu springen. Die Mutigen dürfen sich auf eine kleine Überraschung freuen.

Nun wünschen wir zum Abschluß ein erfolgreiches FROSTFEUERNÄCHTE-FESTIVAL. Die letzten Worte darfst Du nun an unsere Leser richten.

Erst einmal vielen Dank für das Interesse an unserem Festival, ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick verschaffen. Ich wünsche mir für die diesjährige Ausgabe viele glückliche Gäste, eine Menge Spaß und vor alledem echt gute Live-Musik. Horns up!

Es wird einen Shuttleservice zu den Frostfeuernächten im Kiez Hölzerner See geben. Hin und Rückfahrt ab Königs Wusterhausen bzw. KIEZ Frauensee. Bitte 1 Stunde vorher bei dieser Nummer sich melden: 0157-56283851.

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