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BELETH – Silent Genesis (2021)

(7.227) Patrick (2/10) Grooviger Death Metal


Label: Narcoleptica Productions
VÖ: 25.06.2021

Stil: Grooviger Death Metal

 

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BELETH kommen aus Australien und spielen laut eigener Aussage eine Form von Extreme Metal, welche im Einzelnen als „dark“, „heavy“ und „catchy“ gelten soll. Na dann, schauen wir doch mal. Das Debütalbum „Silent Genesis“ in den Player geknallt und ab geht die wilde Fahrt. Schnell wurde aber klar, dass die Fahrt gar nicht so wild ausgefallen ist und somit machte sich ein Hauch von Ernüchterung breit.

Hier ist, bis auf das ambient-artige Intro „Thirteenth Spirit“ und dem letzten Track „Denouement“, der in gleicher musikalischer Ausrichtung daherkommt absolut nichts „dark“ und auch nicht „catchy“. Das „heavy“ lass ich jetzt einfach mal so stehen. Geht ja schließlich um Metal und so erwartet den Hörer eine recht groovige Mischung aus Treibendem, im Midtempo angesiedeltem Death Metal mit einigen modern angehauchten Versatzstücken, was sich vor allem im Gitarrensound bemerkbar macht. Letztendlich klingt „Silent Genesis“ aber leider genauso wie es sich hier liest: Sacklangweilig. Ewig gleichbleibende Tempi, gefühlt immer das gleiche emotionslose Riffing und ein relativ eintöniges Growling, zu dem sich ab und an ein paar geschriene Vocals gesellen, lassen diese Scheibe leider nicht gerade zu einem Höhepunkt im Plattenregal heranreifen.

Hier wird einfach viel zu viel wiederholt, bzw. sich selbst kopiert. Man reitet ewig auf den gleichen langweiligen Riffs herum, variiert das Tempo kaum und sieht sich somit nicht im Stande, auch nur einen einzigen Song zu präsentieren, der mal in irgendeiner Form im Kopf hängen bleibt. Fans von SIX FEET UNDER und ähnlich gelagerten Kapellen, dürfen hier gern mal ein Ohr riskieren. Mir ist das gebotene jedoch einfach zu platt, zu schlicht und leider nur sterbenslangweilig. Es kann einem ja aber auch nicht alles gefallen.

Dummerweise kann, zu allem Überfluss auch der Sound nicht wirklich überzeugen und ist dementsprechend eher stumpf und kraftlos ausgefallen und entfaltet somit nicht die (hoffentlich) von der Band erwünschte Wirkung. Die Drums klackern so vor sich hin, speziell mit der Snare werde ich nicht warm und die ohnehin nicht sehr einfallsreiche und durchschlagslose Gitarrenarbeit nüdelt ebenfalls relativ drucklos aus dem Lautsprecher. Wenn man so groovigen (Death) Metal zockt, dann muss dich der Sound verdammt nochmal förmlich an die Wand drücken. Hier nimmt man allerdings lediglich ein laues Lüftchen wahr. Sorry, das war irgendwie nix.

Beim nächsten Album sollte die Band vielleicht den Fokus etwas mehr auf richtiges Songwriting legen und ein paar eindringliche Momente in ihren recht butleeren Sound integrieren. Abwechslung, Refrains, Dinge die sich im Kopf festsetzen…..all das fehlt leider auf „Silent Genesis“. Diese Scheibe plätschert einfach völlig belanglos am Hörer vorbei, ohne auch nur im Geringsten irgendwelche Akzente zu setzen.



Bewertung: 2 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Thirteenth Spirit
02. Silent Genesis
03. Cries Of The Fatherless
04. Heretic
05. Black Speech
06. First Born
07. Beleth
08. Denouement





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Tja...wohl doch erst wieder 2022...



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