ENTRAILS – World inferno (2017) - 10 Punkte

Meine Fresse, Deserted FearEvocationPaganizer und nun noch Entrailswetteifern momentan bei mir um die Krone als besten Death Metal Album des Jahres, wobei die Schwedischen Elchjäger mit „World inferno“ eine Nasenlänge voraus sind. Die Gründe sind vielseitig: Großartige Songs mit Hit-Charakter, eine unfassbar brutale Produktion, einen hochgradigen Nostalgiefaktor und ein tolles Cover, welches von Kollege Fiene nicht unbedingt mit Lobeshymnen ausgestattet wurde (versteh ich nicht…). Ein Album, welches in seiner Gänze Einzug in meine Playlist findet (Olaf)

KLABAUTAMANN – Smaragd (2017) - 10 Punkte

Dieses Album wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Es ist so umfangreich, so besonders, so eigenständig, so... großartig und verdient einfach die volle Punktzahl. Es gibt einfach nichts zu meckern und ich werde einen Teufel tun, zwanghaft nach irgendwelchen Kritikpunkten zu suchen nur um mit Punkten zu geizen. Es regieren Innovation, Können und das Gefühl, das alles stimmt, da können nur alle Daumen hoch gehen... (Schaacki)

MERRIMACK – Omegaphilia (2017) - 10 Punkte

Mit „Omegaphilia“ treffen Merrimack genau den Puls der Zeit und kredenzen mal ganz so nebenbei für mich das bisherige Highlight 2017. Ich habe diese Scheibe nun mehrmals rauf und runter gehört und ich finde einfach keine Makel – alle Kompositionen kommen auf den Punkt und das Gesamtkonzept wirkt extrem stimmig. Nach schon extrem starken Black-Metal-Veröffentlichungen von beispielsweise Nightbringer setzt man hier sogar noch einen drauf, denn dieser Longplayer trifft genau ins Schwarze. Chapeau!! meine Herren, die Rotweinflasche für besondere Anlässe darf nun geöffnet werden (Christian D.)

DYING FETUS - Wrong One To Fuck With (2017) - 9,9 Punkte

Was für ein Brett haben die Herren denn hier zusammengeschustert!? Präzise, technisch anspruchsvolle instrumentale Umsetzung und ein klarer, trotzdem druckvoller Sound werden „alte“ und „neue“ Fans“ in ihren Bann nehmen und jeden gleichermaßen mitreißen. "Wrong One To Fuck With" macht einfach Spaß und wird auch nach vielen Durchläufen nicht langweilig, aber waren das Dying Fetus jemals? (Siggi)

CARACH ANGREN – Dance and Laugh Amongst the Rotten (2017) - 9,7 Punkte

Mit „Dance and Laugh Amongst the Rotten“ haben es die Niederländer wieder einmal geschafft, eine druckvolle Produktion verknüpft sich mit dem Charme der gesamten Thematik und deren Inszenierung, die Carach Angren so einzigartig macht. Auf diese Art und Weise gewinnt das Material und die Präsentation dessen noch einmal zusätzlich (Ingmar)

TANKARD – One Foot in the Grave (2017) - 9,5 Punkte

Hoch die Krüge. Tankard sind einfach unkaputtbar. Gerre, Andi, Olaf und Frank haben hier eine richtig feine Sahneschnitte zusammen gerührt, welche ohne Zweifel das Zeug zu einem weiteren Bandklassiker innehat. „One Foot in the Grave“ ist ganz großes Kino und zeigt das die ollen Säcke noch lange nicht zum alten Eisen gehören. (Christian)

VALLENFYRE – Fear those who fear him (2017) - 9,2 Punkte

Wo Vallenfyre draufsteht ist auch Vallenfyre drin und wer die Band vorher nur „mochte“, wird sie ab sofort lieben. Hier paart sich Räudigkeit mit Finesse, rasende Wutausbrüche mit melancholischer Monotonie, wobei ich die brutalen Ausritte ein klein wenig bevorzuge. Aber das soll jeder mit sich selbst ausmachen. (Olaf)

PRIMAL FEAR – Angels of mercy (Live) (2017) - 9,2 Punkte

Hansen & FriendsUnisonic und nun auch noch Primal Fear, wobei ich zur Ehrenrettung des süddeutschen Hartholz-Express sagen muss, dass „Angels of mercy“ als erstes der drei angesprochenen Livealben das Licht der Welt erblickte und dennoch eine Nasenlänge vor der Konkurrenz ins Ziel geht. Vielleicht liegt es auch an dem Umstand, dass das Songmaterial einfach stärker ist als das der direkten Verfolger. Nein, bei Primal Fear kann man nichts falsch machen…und schon gar nicht bei diesem Livemitschnitt. Krasse Scheiße! (Olaf)

FOSCOR - Les Irreals Visions (2017) - 9,1 Punkte

Definitiv eine Empfehlung wert und sehr starke Konkurrenz zu den Größen wie Alcest und Co. Die Ghost Brigade des Black Metal Foscor liefern ordentlich was ab und haben mit "Les Irreals Visions" die Dunkelheit perfekt mit Black Metal und Post-Rock Elementen vereint vertont. (Clemens)

STALLION – From the dead (2017) - 9,0 Punkte

Stallion schicken sich an, 2017 den Thron der Retro Bands an sich zu reißen, was „From the dead“ in Gänze verdeutlicht. Hier stimmt so gut wie alles und bei gleichbleibender Verfassung und kompositorischem Einfallsreichtum sollte beim dritten Werk durchaus die Höchstnote in Betracht gezogen werden. Reinhören, Dose Bier aufreißen, die Hightops ans Bein und abmoshen (Olaf)

SHADOW FLAG – The Delusion Machine (2017) - 8,7 Punkte

Wer Avantgarde Black Metal mag und sich mit vollem Bewusstsein Musik anhören will, dem kann ich „The Delusion Machine“ nur empfehlen. Zum nebenbei hören laden nur ein bis zwei Songs ein (namentlich „Skyscraper“ und „Kingdom of Zero“) und das auch nicht durchgängig. Von daher gebe ich eine klare Empfehlung zum konzentrierten Zuhören, damit der Hörgenuss auch einer ist. (Ingmar)

HANSEN & FRIENDS – Thank you Wacken (2017-Live)

Ausgiebiger kann man ein Bühnenjubiläum ja kaum mehr zelebrieren. Ein eigenständiges Album, ein (Fast) Headliner Slot in Wacken und das nun daraus resultierende Live Album, welches natürlich bei aller Liebe die Frage aufwirft, ob das so in dieser Form unbedingt notwendig gewesen ist. Ich sage ja, denn Kai Hansen hat es sich einfach verdient, seine außergewöhnliche Stellung im Heavy Metal Business rundum auszuschlachten und somit mutiert „Thank you Wacken“ zu einer Zeitreise in das Schaffenswerk des sympathischen Nordlichts. (Olaf)

MUNICIPAL WASTE – Slime And Punishment (2017) - 8,5 Punkte

Das Album zeigt natürlich kaum Innovation, was hier natürlich auch niemand ernsthaft erwartet hätte. Municipal Waste transportieren stattdessen den Spirit von Bands wie WehrmachtCryptic Slaughter und D.R.I. geschickt in die Neuzeit. So muss Crossover-Thrash im Jahr 2017 klingen! (Bünne)

DESULTORY – Through Aching Aeons (2017) - 8,0 Punkte

Von Desultorys zwischenzeitlichen Ausflügen in Rock- und Grungegefilden ist nichts mehr zu hören, die Leichtigkeit und Unbekümmertheit, mit der die neuen Kompositionen rübergebracht werden, deutet jedoch auf musikalische Reife und einen erweiterten Horizont der Band hin. Größter Wermutstropfen ist die Tatsache, dass Desultory sich mit diesem starken Album verabschieden wollen (Bünne)

DEAD ASYLUM – Death Always Wins (2017) - 8,0 Punkte

Trotz dieser Stilvermischungen klingt „Death always wins“ wie aus einem Guss und dürfte allen Death-Thrash Liebhabern auf Anhieb gefallen. Die Spielzeit der 8 Song umfassenden Scheibe ist zwar mit 31 Minuten recht knapp ausgefallen, die 10 Dollar Kaufpreis für diesen Output bei Bandcamp sind im Falle Dead Asylum jedoch sehr gut angelegt und es wundert mich doch regelrecht, warum die Band noch keine Plattenlabel finden konnte. Also rann an den Speck liebe Plattenbosse, hier ruht ein roher Diamant! (Marky)


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