18.10.2012 - Berlin @ K17

Donnerstag der 18.10.2012 der Wettergott war uns wohl gesonnen und Scar Symmetry,Akeldama,Epitome und Joncofy bitten zur Audienz im Berliner K17 Club. Leider fanden an diesem Abend nicht allzu viele Metaller den Weg in den Club. Aber die, die sich aufgerafft haben, erlebten hoch motivierte Bands die voller Spielfreude sich regelrecht den Arsch aufgerissen haben. Dazu aber später mehr. Nachdem wir das Ritual der Nahrungsaufnahme erfolgreich abgeschlossen haben, schlenderten wir gemütlich zum Eventplace. Nach einer kurzen Wartezeit vor den noch verschlossenen Toren wurde uns endlich aufgetan. Im Hof angekommen, entdeckte Olaf Roberth von Scar Symmetry auf der Bank beim entspannten Bier. Nach einer kurzen Begrüßung wurde munter über Gott und die Welt drauflos gequatscht. Das hat echt Laune gemacht! Leider musste ich mich aus der Runde losreißen, da mir bereits die ersten Klänge des ersten Acts des Abends aus der Halle entgegenschallten.
Ich fand die Jungspunde von Joncofy aus Kiev (Ukraine) gar nicht mal übel. Die haben sich richtig reingehängt und sich vor der noch recht übersichtlichen Schar mit ihrem leicht progressiv angehauchten Material recht wacker geschlagen. Das war ja für den Anfang schon mal ganz ordentlich. Und es sollte noch besser kommen. Denn frisch zusammengeraufte Paderborner Haufen von Epitome legte gleich mal ne amtliche Schippe drauf. Sänger David hupfte wie ein Flummi über die Bühne, machte richtig Stimmung und forderte die Anwesenden immer wieder auf, doch weiter nach vorne zu kommen. Das das erst der (nach eigener Aussage) dritte Auftritt der Jungs sein sollte konnte ich gar nicht glauben! Denn wie die Bande ihren Melodic Death Metal ins rund schleuderten, wirkte schon recht professionell und war für mich keineswegs von Nervosität geprägt. Echt starker Auftritt. Wirklich! Für den Bericht des Tampa Sechsers Akeldama muss ich (Olaf) mal in die Bresche springen, denn Chris und meine bessere Hälfte hatten nichts Besseres zu tun, als die bedauernswerten Melodic/Progressive Deather gnadenlos zu verarschen…ok, das permanente Gegrabsche des ersten Sängers Andrew Zink an seine eigene Brust war schon etwas, nennen wir es mal „verstörend“, doch das war es denn auch schon, denn musikalisch konnten die Jungs aus sunny Florida mehr als überzeugen. Der Wechselgesang zwischen clean und Gekeife war klasse und die Songs gingen richtig gut ins Ohr, was am Applaus der Anwesenden auch zu messen war. Warum diese Band noch keinen Plattenvertrag in der Tasche hat, ist mir ein Rätsel, denn die Mucke ist richtig genial. Das erste 3-Track Demo, welches eine weitaus bessere Produktion aufweist als viele derzeit veröffwentlichte CDs, könnt Ihr hier kostenlos herunterladen. Es lohnt sich wirklich.
So und nun hieß es warten auf Scar Symmetry. Als ich so am Bühnenrand auf den bevorstehenden Auftritt wartete (das Bühnenbild war im Übrigen richtig klasse, ähnlich wie beiEvocation so mit großen Backdrop und Bannern links und rechts) drückte mit Olaf plötzlich und unerwartet ein Scar Symmetry Shirt in die Hand!!! Der Hintergrund dieser kleinen Geschichte ist folgender! Angefangen hat die Story auf dem Metalfest 2010. Dort hab ich die Band erstmalig Live gesehen und wollte unbedingt ein Shirt käuflich erwerben. Aber leider war am Stand kein Merch zu finden. Als wir dann Roberth backstage trafen haben wir ihn natürlich darauf angehauen und er sagte so was wie „Das Zeug ist im Hotel und er wolle es holen“. Leider war er zu diesem Zeitpunkt bereits guter Dinge und so gingen wir leer aus. Aber nun hat es endlich geklappt und wir haben unsere bekommen (ein großes Dankeschön an Robert an dieser Stelle)!!! Aber kommen wir nun zum wesentlichen. Der Club hatte sich doch noch recht ansehnlich gefüllt und so legten die Schwedenbande, gesegnet mit einem guten Sound im Rücken, los als würde es kein Morgen geben. Hit auf Hit prasselte auf die Anwesenden nieder. Das war ganz großes Kino und hat mächtig Arsch getreten.
Leider gibt es von diesen sonst sehr geilen Abend auch unschönes zu vermelden. Als Scar Symmetrybereits mitten in ihrem Set wahren, kroch doch so ein verdammter kleiner besoffener Fickfrosch auf die Bühne, hampelte völlig unkoordiniert zwischen den Jung’s hin und her und sprang tatsächlich von der Bühne!!! Das wäre bei einer rappelvollen Halle auch nicht das Problem gewesen, im Gegenteil, nur an diesem Abend war das nicht der Fall. Die paar Nasen vor der Bühne konnten diesen Idioten grade noch so halbwegs abfangen, sonst wäre der voll auf die Fresse geknallt. Leider hatte Olaf nicht so viel Glück. Der hat nämlich voll den Hacken an den Schädel bekommen und hat voll Sterne gesehen. Also erstmal raus mit dem armen Kerl zum Luftschnappen. Die Security hat sich diesen Vollpfosten erstmal rausgeholt und ihm ein paar Takte erzählt. Naja ich glaub der Typ war einfach nur rotzevoll und hat nix mehr gepeilt (wenn Kinder Bier trinken……). Nachdem Olaf sich wieder erholt hat, sind wir wieder rein und haben die Jungs von Scar Symmetry nach allen Regeln der Kunst abgefeiert. Jau Leute das hat mal wieder richtig Spass gemacht. Alle Bands waren hoch motiviert und haben sich sprichwörtlich den Arsch abgespielt. So muss das sein. Also bis zum nächsten Mal an dieser Stelle.

Social Media

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

The new breed

P P P

Z.O.F.F. 2020

alter Z.O.F.F.

On Tour

VERLOSUNGEN

ZO SONGCHECK

V.I.P.

Schrod's...

wo wir sind

Der Patch

Join the Army

Damit das klar ist