ENFORCER | SKULL FIST | VANDERBUYST | GENGHIS KHAN

23.02.2014 - Berlin @ K17

Nachdem man im Februar mit geilen Konzerten im Old-School Metal Bereich ja geradezu befeuert wurde (Warbringer+Iced Earth, Flotsam and Jetsam+Mortillery sowie das Mega Thrash Package mit Fueled by Fire, Suicidal Angels etc.) kam am Sonntag, dem 23.2 nun erneut sehr geile Bands nach Berlin!

Los ging es bereits um ca 19:40 mit den Italienern Genghis Khan. Die Herkunft war schon an dem starken Akzent kaum zu überhören, aber das Trio zelebrierte klassischen Heavy/Speed Metal, der durchaus gut ins Ohr ging. Ich kannte die Band vorher nur von 2 Musikvideos, umgehauen hatte mich das jetzt nicht unbedingt, aber trotzdem merkte man die Spielfreude und musikalisch präsentierte sich die Band einwandfrei. Nach 6 Songs war die Setlist dann auch schon zu Ende und ich erwartete mit Spannung Band Nr. 2!

Danach kamen Vanderbuyst. Die Holländer haben gerade erst eine kleine 2 Song EP veröffentlicht und legten auch dementsprechend mit „Shakira“ los. Der Sound war gut und das sympathische Trio knallte einen Song nach dem anderen in die langsam auftauende Menge. Songs wie „Flying Dutchman“, das höllisch gute „Tiger“, aber auch langsamere Songs wie „The Butcher‘s Knife“ oder „Little Sister“ hinterließen einen mehr als positiven Eindruck. Sänger Jochem gab alles um das manchmal doch etwas träge Berliner Publikum aus dem Sonntags Trott zu reissen, was ihm durchaus gelang. Vanderbuyst strahlen wie ich finde eine tolle Spielfreude und Energie aus. Die Setlist war gut ausgewogen, abwechslungsreich und endete mit „From Pillar to Post“ (geiles Drumintro!) die Jungs haben es drauf und hinterließen ein Dauergrinsen auf meinem Gesicht!

Weiter ging es mit den heiß erwarteten Skull Fist aus Kanada. Gerade erst ein zweites frisches Album am Start und das letzte Mal 2 Jahre zuvor in Berlin gewesen, sind die Truppe rundum Spaßvogel Jackie Slaughter die Durchstarter der letzten Jahre!!! Die nun deutlich dicht gedrängten und u.a auch mit jüngeren Metallern gefüllten ersten Reihen bestätigten das nur. Als nach der Ansage eines Roadies („Yesterday we were in Austria - that sucked“) Skull Fist mit „Ride the Beast“ loslegten, gab es kein Halten mehr. Die Leute tickten komplett aus (technischer Probleme an Mikros zum Trotz) massenhaft Haare, Schweiss und Bier flogen eifrig herum. Der nachfolgende Opener des aktuellen Albums, „Hour to live“ steigerte die Energie nur noch mehr und schon sah man nach kurzer Zeit die ersten Leute durchs K17 crowdsurfen (inklusive mir...). Ansagen wie „Get nuts and then get drunk“ taten ihr übriges und Skull Fist shredderten sich mit Gitarrenduellen, herrlich hohen Vocals, jede Menge Posing und einer absoluten musikalischen Tightness in die Herzen der Anwesenden! Eine kleine Verschnaufpause gabs bei einem ebenfalls sehr gutem Drumsolo bevor am Ende mit „No False Metal“ sowie „Head öf the Pack“ nochmal so richtig Gas gegeben wurde und Audienz plus Band alles gaben. Wunderbare Show der Kanadier, absolute Spielfreude traf hier auf musikalisches Können und eine damit verbunden euphorische Menge. Ich freue mich auf nächstes Mal!
Nach einem weiteren Umbau (geile schwarz-rote Bühnen Banner plus brennende Kerzen) und Intro stürmten Enforcer auf die Bühne und verpassten dem bereits lechzenden Volk mit „Death rides this night“ einen ordentlichen Arschtritt. Trotz wieder auftretender Soundprobleme am Gesangsmikro, düsten die Jungs über die Bühne und ein leicht mit Kajal verzierter Olof Wikstrand feuerte die Menge immer wieder an. Der starken Skullfist Show zuwider liess sich Band nicht die Butter vom Brot nehmen und die Leute gingen fett ab. Mit Songs wie „Katana“ und und einem ebenfalls tollem Drumsolo ging die Show flüssig und abwechslungsreich runter. Es wurden wirklich sehr starke Songs der drei Alben der Band dargeboten, die Tourerfahrung der letzten Jahre merkte man deutlich (auch mit der Doppelbeschäftigung bei Mr. Wikstrand, was vorher ja nicht immer gelang).

Ein weiteres Schmankerl war dann der auf die Frage „Are there any Venom fans in Berlin?“ (JA!!!) dargebotene Klassiker „Countess Bathory“ bei dem alle begeistert mitsangen und Gitarrist Joseph Toll am Mikro den Chronos raushängen liess, was ihm nicht schlecht gelang. Der nachfolgenden Song „Satan“ (ebenfalls zum Mitsingen super geeignet SAAAAAAATAAAN!!!), der meiner Meinung nach stark an Metallica in ihrer rotzigen "Kill em all" Phase erinnert, knallte nochmal wie Sau und die Partyhymne „Midnight Vice“ beendete dann das Set.

Die Bands haben an diesem Abend meiner Meinung alles richtig gemacht und das K17 ordentlich auseinander genommen, ich war sehr froh dabei gewesen zu sein. Für mich ist der Februar damit konzertmäßig zu Ende gegangen (geht ja auch derbe ins Geld haha) und es war saugeil! Cheers !!!

Setlist:
Death rides the night
Mesmerized by fire
Live for the night
Katana
Into the night
Scream of the savage
Take me out of this nightmare
Drum solo
Run for your life
Countess Bathory
Satan
Mignight vice

Leo

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