EXUMER | EXARSIS | COMA7

10.02.2016 – Berlin @ Magnet

Wenn man sich auf einen fulminanten Thrash Abend freut, die Halle erwartungsfroh betritt und dann mit Rage against the machine lastigen Hardcore begrüßt wird, reibt man sich doch ein wenig verwundert die Ohren, doch meine Wenigkeit konnte den Israelis von Coma7 durchaus was abgewinnen, wie auch einigen anderen im schmalen Auditorium des Magnet. Meine beiden Begleiter jedoch frönten dann doch mehr den Genuss gerstenhaltiger Erfrischungsgetränke und ließen mich mit meiner Meinung und der Band allein stehen. Pfui…

Die Griechen von Exarsis sind da dann doch mehr DAS, was sich der Thrash Mob zur Primetime auf den Wunschzettel geschrieben hatte und mit dem bärenstarken neuen Album „The human project“ im Rücken gelang es den Helenen spielerisch, die geifernde Meute aufs angenehmste zu unterhalten. Da flogen die Haare vor und auf der Bühne, die Gitarrensaiten glühten und der bandinterne Ausflug ins Publikum wurde mit wärmsten Applaus honoriert. Nee ehrlich, was die Kinder Zeus‘ und Apollos hier abrissen, war mehr als aller Ehren wert und egal wo man hinschaute, sah man ausnahmslos zufriedene Gesichter. So auch bei mir und ich ritzte in meinen tollen, vollen Erinnerungsblock, dass ich die nächsten Tage zu Killerbienen wie „Abnormal generatrion“ die imaginären Trommelstöcke kreisen lassen sollte. Jederzeit wieder die Herren und ein fettes Efcharisto!

Das Magnet-interne Barometer zeigte mittlerweile äquatoriale Werte an, die ersten 2-7 Biere zeigten Wirkung und somit war der Weg für Exumer geebnet, die mit dem Klassiker „Winds of death“ gleich einmal ihr Revier markierten und unter der soundtechnischen Leitung des stadtbekannten Jacky Lehmann, der direkt vom heimischen Sofa an die Regler geschleift wurde, ein buntes Potpourri als Alt und Neu der Meute zum Fraß vorwarf. Ok, die Matten wurde hier diesmal ausschließlich vor der Bühne in Rotation versetzt, was der exorbitanten Stimmung aber keinerlei Abbruch tat. Im Gegenteil. Frontman Mem erwies sich einmal mehr als großartiger Entertainer, der die Metalheads ein ums andere Mal mit markigen und launigen Ansagen bei Laune hielt, die Saitenfraktion zeigte dem Nachwuchs, wie man früher und auch heute noch den Äxten nackenzuckende Melodien entlockt und der Drum- und Bass Sound bohrte sich tief in die Epidermis. So und nicht anders muss das! Die Setlist war großartig, Exumer in großer Spiellaune und nicht ein geheimer Wunsch des Rezensenten wurde ausgelassen. Das war großer Sport und alles in Allem ein großartiger Thrash Metal Abend, der so in seiner Form mehr als gerne eine Wiederholung finden darf.

Winds of death
Journey to oblivion
Brand of evil
The weakest limb
Catatonic
Fallen saint
Fire & damnation
Xiron darkstar
Vermin of the sky
A mortal in black
I dare you
A new morality
Shadow walker
Dark reflections
The raging tides
Possessed by fire

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