AN EVENING WITH MACHINE HEAD

27.02.2016 - Berlin @ Huxley's

Ja, ich stand diesem Event mehr als skeptisch gegenüber. Über 40 Glocken für lediglich eine Band? Dazu irgendwelche vollkommen unnötige VIP Packages...das roch für mich persönlich irgendwie nach einem riesigen Sellout. Das schien die Masse der Metal Begeisterten nicht davon abzuhalten, das Huxley’s an diesem Abend restlos auszuverkaufen und somit für einen groß angelegten Auflauf lokaler Schwarzmarkthändler zu sorgen, die ihre Tickets zu einem Wucherpreis versuchten an den Mann und die Frau zu bringen. Wie ich dieses Pack hasse…

In der Halle angekommen staunte ich Bauklötze über die immensen Bühnenaufbauten, die mir vor Augen führten, warum eine Vorband hier nicht hätte gepasst, denn wo hätte die spielen sollen? Auch Marky, der sich ebenfalls in den bereits jetzt wogenden Massen eingefunden hatte, war sichtlich beeindruckt und schon recht hippelig und als mit „Diary of a madman“ der gute alte Ozzy zur Attacke blies, gab es kein Halten mehr…selbstverständlich erst recht nicht, als die markanten Takte „Imperium“ ankündigten, welches dann lauthals aus allen biergetränkten Kehlen mitgeschmettert wurde. Meine Fresse…das war ne Wand! Die Band in absoluter Spiellaune, der Sound für Huxley’s Verhältnisse fett wie die Oberschenkel von Tine Wittler und das Volk fraß Rob Flynn und seinen Komparsen aus der Hand.

Dazu gesellte sich eine sehr ausgewogene Setlist, bei der keiner der großen Hits fehlte. Für mich ein Segen, kann ich doch mit den neueren Veröffentlichungen der Thrash Walze aus Oakland nicht allzu viel anfangen wie mit „Burn my eyes“ oder „The burning red“, denen, selbstredend, mit „Ten ton hammer“, „Old“ und DEM Megahit „Davidian“ ausgiebig gehuldigt wurden. Die Stimmung war grandios und selbst der exorbitante Bierpreis konnte das Volk nicht davon abhalten, sich zu den Riffsalven mächtig einen hinter die Binde zu kippen. Bis auf die Dame hinter uns, die sich ziemlich gestört dadurch fühlte, das Marky und ich uns ausgiebig über das gerade Stattfindende unterhielten und uns mit den Worten „könnt Ihr Euch nicht Zuhause unterhalten“ versuchte, zur Ruhe zu bewegen. Nö, konnten wir nicht, denn nach einen ausgiebigen Feuerwerk und den letzten Reserven bei „Halo“, die Machine Head auf Lager hatten, mussten wir einfach über das Gesehene fachsimpeln und kamen zu der einhelligen Meinung, hier gerade etwas Besonderes und absolut Großartiges gesehen zu haben. Cheers…

Imperium
Beautiful mourning
How we die
Bite the bullet
Locust
From this day
Ten ton hammer
The blood, the sweat, the tears
Clenching the fists of dissent
Darkness within
Drumsolo
Bulldozer
Killers & Kings
Davidian
-----------------
Descend the shade of night
How I lay thee down
Aesthetics of hate
Game over
Blood for blood
Old
Halo

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