GHOST | ZOMBI

25.04.2017 - Berlin @ Huxleys

Erstmals vor Jahren im kleinen C-Club in Berlin bewundert, füllen die Skandinavischen Okkult Rocker mittlerweile mittlere bis große Hallen. Nicht weiter verwunderlich, denn neben der geheimnisumwitterten Aura der Musiker spricht die Musik ganz klar für Ghost, die mit ihrer aktuellen „Popestar“ EP eine erneute Rundreiser antraten und an diesem angenehmen Aprilabend die bundesdeutsche Hauptstadt beehrten. Es hätte auch wirklich ein wunderschöner Abend werden können, wenn nicht Zombi als Vorband auserkoren worden wären. Das als Duo gegründete Instrumental Rock Ensemble nervte nämlich auf ganzer Linie und ließ den Bierkonsum in ungeahnte Höhe schnellen. Doch selbst in angeschickerten Zustand waren diese Klangcollagen kaum zu ertragen. Auweia.

Gottseidank (darf man das so eigentlich sagen?) sind da Paps Emeritus, der hunderelfte und seine Knechte ein ganz anderes Kaliber und selbst wenn der selbst austauschbare Frontpapst die komplette Mannschaft gefeuert haben soll, hat er scheinbar aus dem Stehgreif eine ebensolch talentierte Truppe aus dem Boden gestampft, die das Volk in der leider nicht ganz ausverkauften ehemaligen Rollschuhbahn dennoch aufs angenehmste unterhielt. Allerdings erschien mir der Sound an manchen Stellen doch etwas zu sehr vom Band, was der Stimmung allerdings keinen Abbruch tat.
Ghost sind einfach eine großartige Showband, die ganz nebenbei auch noch Killersongs en masse im Petto haben, welche die Masse dann auch fröhlich im (Kirchen) Chor mit intonierte. „Square hammer“ war dann auch ein wirklich passender Auftakt für eine tolle Show, die mit Lichteffekten, einem gut ausbalancierten Bühnenbild und einer Band in absoluter Spiellaune punkten konnte. Man kann sich während eines Gigs der Nordmänner wirklich kaum zum pissen wagen, da man Angst hat, irgendetwas verpassen zu können und gerade wenn die Setlist vor Granaten nur so strotzt, muss man seine Nikotinsucht halt ein wenig zügeln. Für mich persönlich war das Dreigestirm „Year zero“, „He is“ und „Absolution“ der beste Teil des Konzertes, bei dem sogar ich als Hartgesottener ein paar Wellen Gänsepelle über mich ergehen lassen musste. Zum Ende hin fehlten mir dann doch aber ein paar Songs die ich gerne gehört hätte, doch das ist nach diesem Auftritt Jammern auf allerhöchstem Niveau. Toller Abend gewesen. Danke an Pat für die tollen Fotos (und das Bier).
Square hammer
From the pinnacle to the pit
Secular haze
Con clavi con dio
Per aspera ad inferi
Body and blood
Devil church
Cirice
Year zero
He is
Absolution
Mummy dust
Ghuleh/Zombie queen
Ritual
Monstrance clock

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