OBITUARY | EXMORTUS | MORBITORY

24.03.2018 – Berlin @ Musik & Frieden

Heute ist der 24.3.2018 und ich freute mich ganz besonders auf diesen Tag, da eine meiner Lieblingsbands in der Hauptstadt spielt.... OBITUARY! Nach dem ich arbeiten war und noch selber Bandprobe hatte, ging es für mich in die Hauptstadt. Einlass war um 19:00 Uhr und um 19:30 Uhr betraten MORBITORY die Bühne des Musik & Frieden. Durch die doch sehr beschissenen Parksituation im näheren Clubumfeld, kamen wir leider erst 19:45 Uhr in den Club rein.

Das Musik & Frieden war bereits gut gefüllt und MORBITORY knüppelten bereits um sich. Ich kannte die Band aus Hamburg bereits, da sie letztes Jahr bei einem Festival vor meiner Band gespielt hatten. Heute hatte ich jedoch mehr Zeit rein zu gucken und ich muss sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Die 4 Hamburger Jungs hauten ein ganz schönes Death Metal Brett aus den Boxen. Sie bewiesen einmal mehr, dass es für einen fetten Sound und coole Musik nicht zwingend notwendig ist, zwei Gitarren auf der Bühne zu haben. Musikalisch war MORBITORY echt ein cooler Einstieg. Einziges Manko an der Show waren die irgendwie gelangweilten Ansagen des Sängers. Musikalisch voller Elan, aber in den Songansagen eher ohne Anheiz-Charakter. Da geht noch mehr Jungs!

Weiter ging es nach einer doch recht kurzen Umbaupause mit EXMORTUS. Ich kannte die Band bis heute nicht und hatte mir etwas anderes bei ihnen vorgestellt. Ich bin davon ausgegangen, dass sie ebenfalls Death Metal spielen aber die Band wurde zu einer Überraschung. Die 4 Amerikaner lockerten den Abend mit ihrem Mix aus Thrash, Heavy und Extrem Metal auf. Gesanglich verstand man weiter vorne kaum etwas aber da die Musik ihren Fokus auf die Gitarrenarbeit legte war dies auch nicht schlimm. EXMORTUS hatten keine Probleme den Schuppen aufzuheizen. Es gelang ihnen spielerisch und die Haare flogen durch die Luft. Wenn die Band einen besseren Sound gehabt hätte, wäre das Ganze noch um einiges geiler gewesen aber dazu komme ich später noch. Mich konnten sie trotzdem überzeugen und ich werden mir die Combo echt merken müssen.

Nach einer etwas längeren Umbaupause war es dann soweit. OBITUARY waren an der Reihe und das Publikum war schon vor dem ersten Ton sehr aufgeregt. „Redneck Stomp“ wurde als erstes auf uns los gelassen und dann zu „Sentence Day“ betrat John Tardy die Bühne. OBITUARY nahmen keine Gefangenen und prügelten sich mit extrem viel Spaß durch die Show. Trevor war sehr zu Späßen aufgelegt und John selbst schien es sehr zu gefallen, so dicht am Publikum zu sein. Kenny Andrews und Terry Butler grinsten auch die gesamte Show über, konnten sich auf der kleinen Bühne jedoch kaum bewegen. Es folgten Klassiker wie „Til Death“ und „Dont Care“ aber auch neue Songs wie „Vision in my Head“ fanden ihren Platz in der Setlist.

Als zum Schluss dann natürlich noch „Slowly We Rot“ gespielt wurde gab es vorne kaum noch jemanden der nicht seinen Kopf schüttelte oder grinste. Alles in allem waren OBITURARY mehr als überzeugend. Die Band hatte, selbst in der ersten Reihe, einen fetten Sound und was viel wichtiger ist sie hatten Spaß! Ich habe OBITURAY bereits öfter gesehen, aber dass die Band so viel grinste und Späße untereinander macht kannte ich von ihnen noch nicht. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen. Das einzig wirklich Negative an dem Abend war das Musik & Frieden an sich. Der Schuppen ist einfach ungeeignet für Konzerte dieser Art. Diese beschissene Säule in der Mitte vom Raum stört mal megadoll und im gesamten war die Location einfach zu klein. Wer weiß evtl. haben sie keine andere mehr in Berlin bekommen aber dieser Schuppen geht einfach nicht. Ich fand es damals bei GHOST BRIGADE schon scheiße, beim Presse Konzert von KREATOR ging es (da war es aber nicht so voll) und diesmal war es auch nur ein extremes Körper aneinanderpressen. Kurzum: Die Shows von allen 3 Bands waren bis auf einige kleine und kaum nennenswerte Dinge sehr gut aber das Musik und Frieden geht gar nicht. Ich bin trotzdem glücklich aus dem Laden raus bin immer noch sehr Happy über das Gesehene.

01. Redneck Stomp
02. Sentence Day
03. Visions in My Head
04. Chopped in Half / Turned Inside Out
05. Find the Arise
06. A Lession in Vengeance
07. Brave
08. Dying
09. No
10. Til Death
11. Don't Care
----Zugabe----
12. Turned to Stone
13. Straight to Hell
14. Slowly We Rot

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