POWERWOLF | AMARANTHE | KISSIN' DYNAMITE

31.10.2018 - Berlin @ Huxleys


Es ist Halloween und Powerwolf sind mit der Wolfsnächte Tour in der Stadt na das passt ja wie Arsch auf Eimer. Nachdem mich mein alter Busenkumpel Alex und seine Freundin netterweise von zu Hause abgeholt haben, gings dann ohne Umwege auf zum Huxleys, um den Wölfen unsere Aufwartung zu machen. Nachdem die leidige Parkplatzsuche recht schnell von Erfolg gekrönt wurde, sind wir recht entspannt und mit einer gehörigen Portion Vorfreude zum Austragungsort geschlendert. Also meine Fresse der Andrang war schon recht famos. Trotz ansehnlicher Warteschlange gings recht flott dem Eingang entgegen.

Aufgrund des besonderen Tages hatten sich einige Verkleidungstechnisch doch schon recht kreativ ins Zeug gelegt. Da waren ein paar recht gruselige anmutende Gestallten unterwegs. Echt super. Nachdem die obligatorische Sondierung der buntbedruckten Leibchen abgeschlossen war, die Kaltgetränke geordert waren und der ausgewählte Platz von der die Beschallung begutachtet werden sollte eingenommen war ging es auch schon pünktlich auf die Sekunde los und Kissin‘ Dynamite enterten die Bühne. Hannes und seine Mannen waren bestens aufgelegt und legten los wie die allseits berühmte Feuerwehr. Der Sound war echt super und die Band ballerte den anwesenden einen Hit nach dem anderen um die Ohren. Was diese mit ordentlich Bewegung und gebührenden Applaus zu würdigen wussten. Für die kommende Headliner Tour war das ein Empfehlungsschreiben mit Sternchen und ich kann hier nur jedem raten rechtzeitig beim Ticketverkäufer seiner Wahl diesbezüglich vorstellig zu werden. Geiler Auftritt hat granatenmäßig Spaß gemacht. Ganz großes Handgeklapper. Pause.

Jetzt hieß es erstmal durchschnaufen und den Auftritt Revue passieren lassen und neue Kaltgetränke, um den Flüssigkeitsausgleich durch die körperliche Ertüchtigung auszugleichen, zu besorgen. Auf den Weg zum Tresen ist mir doch glatt mein alter Plattendealer Manne (vom altgedienten Weddinger Plattenladen MOONDANCE….hier mal unbedingt vorbeischauen) über den Weg gelaufen. Echt kaum zu glauben das er sich immer noch gegen die große Konkurrenz halten kann. Hier hab ich Slayer’s„Reign in Blood“ gekauft und bin dann mit der MOONDANCE Tüte mit dem BMX Rad nach Hause geprügelt…der Rest ist Geschichte. Aber zurück zum wesentlichen.

Als nächstes sollten Amaranthe uns in Verzückung versetzen. Und da die Umbauphase erfreulicher Weise recht kurz gehalten wurde gings dann auch zügig weiter mit der metallischen Beschallung. Ich hatte anno 2013 die „The Nexus“ Langrille auf dem Seziertisch und die ist bei mir fast komplett durchgefallen. Von daher war ich gespannt ob mir das Liedgut, welches mir gleich die Ohren freiföhnen sollte, munden würde. Also Licht aus Spot an und los gings. Aha okay das schwedisch dänische Sextett fackelte nicht lange und kam ohne Umschweife direkt auf den Punkt. Also der Sound war echt fett. Aber müssen es jetzt in echt drei Sangeskünstler sein? Ich sach mal entschieden nein. Ich hör mir echt ganz viel Zeugs an, aber diesen Industrial, Melodic Death Metal Mix fand ich echt sterbenslangweilig. Front Frau Elize Ryd verpasste das eine oder andere Mal ihren Einsatz! Was aber nicht ganz so schlimm war denn einiges kam hier doch vom Band. Und ob man dann noch zwei Growler Klargesang Mattenschwinger braucht ist auch noch so die Frage. Aber dem Berliner Publikum schien es zu gefallen und es gab ordentlich Bewegung in den Reihen. Von daher hat die Band alles richtig gemacht und ordentlich Applaus eingeheimst und ich war froh das es zu Ende war. Pause und die Gelegenheit die leeren Becher mit erfrischenden Getränken aufzufüllen.

Und nu war es endlich Zeit den Headliner gebührend zu begrüßen. Ja was zum Teufel soll ich denn nu noch über ein Powerwolf Konzert schreiben? Als Attila und seine Mannen die Bühne betraten stand das Huxleys quasi Kopf. Ein ohrenbeteubender Jubel brach aus und die Wolfsnächte Party konnte nun endlich losgehen. Das Bühnenbild war wieder einmal mehr der Hammer. Der Sound…fett. Das Publikum…voll am abgehen. Ja meine Fresse so soll das sein. Man kann ja über die Wölfe sagen was man will, aber das gesamt Konzept aus Optik und Mucke ist absolut stimmig. Die neuen Songs fügen sich nahtlos in den Bandkatalog ein und funktionieren Live ganz hervorragend. Das ist einfach ganz großes Kino und ist für mich immer ein wieder ein absolutes Highlight. Auch die Mitsingspielchen bei denen Attila die Fans wie immer dirigierte und animierte kommen immer gut und mache einfach mächtig Spaß. Tja und leider geht so ein geiler Abend wieder einmal viel zu schnell zu ende und Powerwolf entließ eine zufriedene Meute in die Berliner Nacht.

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