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CIRCLE OF SILENCE – Walk Through Hell (2022)

(7.793) Maik (8,0/10) Power Metal


Label: Massacre Records
VÖ: 27.05.2022

Stil: Power Metal


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Gut, recht düster waren die Coverartworks der Heilbronner Band schon immer, mit dem geflügelten Höllenfürsten als rotem Faden, der auch auf den beiden Albumvorgängern eine dominante Rolle auf dem Cover eingenommen hat. So auch diesmal. Was den Gesamteindruck der Platte nun noch finsterer erscheinen läßt, ist nicht nur der Titel der vierten Langspielplate von CIRCLE OF SILENCE, sondern auch die für Power Metal dieser Spielart ungewöhnlich dunkel klingende Produktion.

Gut, wenn man durch die Hölle geht, ist übermäßige Fröhlichkeit wohl eher nicht am Platze, somit fügt sich auf „Walk Through Hell“ eins ins andere. Herrausgekommen ist ein ziemlich gutes Metal- Album, welches mit fetten Riffs und genug Druck einen schönen Bogen aus klassischem Heavy Metal und modernem Power Metal zieht und mitunter etwas verspielt wirkt.

Vokalist Niklas hat eine wohltönende, volle Stimme, die teilweise recht entspannt klingt, und sich nicht allzu arg in den Vordergrund stellt, sondern sich gut in das Gesamtinstrumentarium einreiht. Die Songs gehen gut ins Ohr, und setzen sich sofort fest. Allerdings aber auch nicht für lange. Denn da die Lieder alle auf demselben, zweifellos hohen Niveau agieren, ragt keiner so richtig aus dem Ganzen heraus.

Es fehlen also etwas die richtigen Hits, die mich vom Sofa reißen, obwohl die Gitarrenfraktion eine schöne Mischung aus harten Riffs und melodischen Gitarrenläufen aus den Äxten zaubert. Auch nimmt die Band gern mal etwas die Dynamik heraus, auch aus den treibenderen Songs wie „Far Beyond The Sun“. Auch hätte der nach der Powerballade „Triumph Over Tragedy“ erklingende Midtempostampfer „I Want More“ etwas mehr Druck gebrauchen können. Das gilt auch für „God Is A Machine“, der trotz seiner wuchtigen Ausrichtung eher mit Melodien als mit Riffs zutage tritt.

Nun ja, das ist alles Meckern auf hohem Niveau, und ein Großteil meiner Nörgelei ist wohl in meinem persönlichen Musikgeschmack begründet. Denn insgesamt legen CIRCLE OF SILENCE mit diesem Album eine sehr gute Leistung hin. Wer also Heavy bis Power Metal goutiert, und für melodische Gitarrenläufe seine Oma verkauft, kann einen Teil des Erlöses guten Gewissens in „Walk Through Hell“ investieren.

Anspieltipp: „Prisoner Of Time“ und „Far Beyond The Sun“


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Down To Hell (Intro)
02. Prisoner Of Time
03. Walk Through Hell
04. United
05. I Am Fear
06. At War With Yourself
07. Triumph Over Tragedy
08. I Want More
09. The Curse
10. Far Beyond The Sun
11. God Is A Machine
12. This Is War (Bonus)
13. Fire (Bonus)




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