CD-Reviews H-J

HAMMER KING – Kingdemonium (2022)

(7.925) Maik (7,4/10) Power Metal


Label: Napalm Records
VÖ: 19.08.2022
Stil: Power Metal

Facebook | Webseite | Metal Archives | Kaufen | Spotify | Instagram
 


­

­

­

­

Gerade mal vierzehn Monate nach ihrem letzten, selbstbetitelten Album werfen die Hammerkönige den nächsten Silberling auf den Amboss. Man kann ja sagen, was man will, fleissige Schmiede sind sie auf jeden Fall.
Gut, der Power Metal von HAMMER KING ist soweit von Originalität entfernt wie ich vom Bundesverdienstkreuz, aber ich denke, das ist wohl so gewollt. Und scheinbar kommt die Mucke auch an bei der Power Metal -Gemeinde. Fans von MANOWAR bis hin zu HAMMERFALL und wie sie alle heissen, können also schon mal die nötigen Silberlinge zusammenkratzen. 
Die Hämmer haben HAMMER KING diesmal aus den Songtiteln rausgenommen, dafür gibt es umsomehr Könige. Naja, irgendwie scheint die Power Metal- Riege ein Haufen verkappter Monarchisten zu sein, hähä. Jedenfalls beginnt der „Invisible King“ den Reigen von elf Songs, und geht schon mal ganz gut ab und macht auch gut Spass. Auch das darauffolgende „Pariah Is My Name“ treibt gut durch das Dickicht. Clever von der Band, den Song als erste Videoauskopplung zu veröffentlichen.
 

Was allerdings auf Dauer wieder und wieder mordsmässig nervt, sind diese inflationären Chöre und Hohohoooo- und Aaaaahhhh- Gesänge, die fast permanent im Hintergrund herumgrölen. Das wirkt vielleicht ab und an eingeworfen sehr hymnisch und episch, aber ständig das HerumgeHooooohe! Alter!
Das kommt insbesonders beim Titeltrack zum Tragen, der teilweise einer Wagneroper Konkurrenz macht. Hoytohooo, der Hengst stösst mir die Stute. Wahrscheinlich meinen HAMMER KING, dass ihre Songs ein wenig Aufpeppung benötigen, denn besonders spektakulär sind sie letztlich nicht geworden. Was wir hier haben, ist solide, adäquate Power Metal- Musik, die sich aller nötigen Standards bedient und bei den Fans der Sparte sicher gut ankommt. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr. 
 

HAMMER KING haben auf jeden Fall ein gutes Gespür für griffige Metal Songs mit eingängigen Melodien und Mitsingkompatibilität. Teilweise sogar zum Mitschunkeln geeignet. Also, Brüder des Metalls, hoch die Hände und stimmt ein in den Männerchor. Hooohooohoooo. Jo, is denn heut scho Weihnachten?
Anspieltipp: „Pariah Is My Name“ und „The Four Horsemen“
 


Bewertung: 7,4 von 10 Punkten


Tracklist: 
01. Invisible King
02. Pariah Is My Name
03. We Shall Rise
04. Live Long, Die Nasty
05. The 7th Of The 7 Kings
06. Kingdemonium
07. Other Kingdoms Fall
08. The Four Horsemen
09. Guardians Of The Realm
10. Age Of Urizen
11. Mark Of The Beast
 



Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

The new breed

VERLOSUNGEN

wo wir sind

P P P

Schrod's...

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Join the Army

Damit das klar ist

Unsere Partner