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KILLSWITCH ENGAGE – Live at the Palladium (2022)

(7.856) Timo (-/10) Modern Metal/Metalcore


Label: Metal Blade Records
VÖ: 03.06.2022 
Stil: Modern Metal/Metalcore

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Zweifelsohne sind das hier die Nachwehen einer der vielen Streamingshow aus dem letzten Jahr, die einer livetechnischen Dürre gleichkam. Irgendwie war man ja auch froh überhaupt etwas „Livemucke“ aufsaugen zu können, wenn auch nur in der Glotze im Höhlenformat. Zu einer Zeit wo an wirkliche Liveshows fast gar nicht mehr zu denken war, Schwarzmaler sagten eine Existenz dessen in der Zukunft komplett ab.

Am 6.August des letzten Jahres haben Killswitch Engage ihr selbstbetiteltes Debut und ihre aktuelle Scheibe „Atonement“ unter Live at the Palladium, in einer Livestream-Aufnahme zum Besten gegeben. Das 71minütige Ton und Bilddokument zeigt dabei einen guten Einblick in das aktuellste und früheste Schaffen der Band. Das Debut hat zweifelsohne mehr als seine Berechtigung, und kommt hier in der zweiten Hälfte der Veröffentlichung vollends zur Geltung. Musikalisch sind Killswitch Engage nicht immer zweifelsfrei im Metalcore verschraubt, zu deutlich sind mir die melodischen Core Anleihen, untermauert dies einen Modern Metal Faktor.

Über die fehlende Liveatmosphäre auf dieser Veröffentlichung kann man sicher mehrstündige Referate halten, zumal der Begriff Livealbum doch ein wenig irritierend war für mich. Nun gut, dann ist es wohl doch mehr eine Art Re-Recording von bekannten Material. Die Herangehensweise ist natürlich höchst professionell und der Sound dieser Aufnahme ballert ordentlich. Klar will man die vorhandenen Aufnahmen nicht irgendwo vergammeln lassen, aber mich überzeugt die Notwendigkeit dieses Releases nicht. Kaum vorstellbar es daheim noch mit Freude zu zelebrieren, indem ich die Platte auflege. Songs die an anderer Stelle schonmal veröffentlicht worden, soll ich wehmütig an die Corona-Zeit ohne Liveshows zurück denken, die ohne gross auszuholen unser steter Begleiter sein wird, in welcher Form auch immer. Dazu noch zu dem regulären Saftpreis, hätte man auch die Zeit nutzten können und ein paar neue Songs einzukloppen, das wäre mal ein wirklicher Service für den Fan. So Schluss jetzt, hab Puls. Fazit: Mir persönlich wäre ein Livealbum, mit reichlich Liveernergie deutlich lieber gewesen. Basta!


Tracklist:

01. Unleashed
02. The Signal Fire
03. Us Against The World
04. The Crownless King
05. I Am Broken Too
06. As Sure As The Sun Will Rise
07. Know Your Enemy
08. Take Control
09. Ravenous
10. I Can’t Be The Only One
11. Bite The Hand That Feeds
12. Temple From The Within
13. Vide Infra
14.  Irreversal
15. Rusted Embrace
16. Prelude
17. Soilborn
18. Numb Sickened Eyes
19. In The Unblind
20. Just Barely Breathing


Keine Bewertung



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