CD-Reviews K-M

MILKING THE GOATMACHINE – Nach uns die Grindflut (2022)

(7.846) Olaf (8,2/10) Goatgrind


Label: Reaper Entertainment
VÖ: 24.06.2022
Stil: Goatgrind

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Was war das für ein verkackter Monat! Stress, Arbeit, mehr Stress, mehr Arbeit und NULL ZEIT, mal meine Reviews abzuarbeiten, An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unseren Maik, der mir fast alles abnahm, aber eben nur fast, denn die neue MTGM wollte ich mir einfach nicht nehmen lassen, gehöre ich doch zu den Ziegen-Fans der ersten Stunde.

Mir machen Goatfreed und Goatleeb immer wieder aufs neue Spaß, da sich die Jungs aus Goateborg mit jeder neuen Veröffentlichung etwas Erfrischendes einfallen lassen und trotz der im Grind festgeschriebenen und meist selbst auferlegten musikalischen Limitierung immer für eine Überraschung gut sind. Auf „Nach uns die Grindflut“ ist es der Umstand, dass man dieses Mal sämtliche Texte auf Deutsch verfasst hat. Nun könnten Spötter natürlich anmerken, dass man das Gesabbel eh nicht versteht, doch weit gefehlt und das ist einer der Punkte, warum Album Nummer Neun so gut geworden ist: man versteht so gut wie alles!

Die Produktion ist so klar wie das Felsquellwasser, aus dem irgendein ekelhaftes Bier gebraut wird, so dass neben den Instrumenten die Stimmen der Hauptprotagonisten klar akzentuiert zur Geltung kommen und somit ein Manko vergangener Alben wettgemacht wird. Allerdings sind die Songs an sich von der Instrumentalisierung her manchmal etwas eindimensional gehalten und bieten für den geneigten Hörer nicht ganz so viel Potential wie beispielsweise der formidable Vorgänger „From slum to slam“.

Dafür reißen es einmal mehr die Songtitel raus, die Ihr unten nachlesen könnt und für viele Schmunzler sorgen. Die besungenen Biber bilden dabei mit „Stallhalla“ und „Am Zaun der Zeit“ die Höhepunkte eines Albums, welches vielleicht 2 Songs kürzer hätte ausfallen können, um das hier Dargebotene etwas griffiger und kompakter zu präsentieren.

Im Falle von MTGM ist das allerdings einmal mehr Jammern auf allerhöchstem Niveau, denn einerseits machen sie das, was sie immer machen, sorgen für Spaß und gute Laune und außerdem können sie sch mit dem mittlerweile erspielten Status innerhalb der Szene eh erlauben, was sie wollen und solch eine künstliche Freiheit muss man sich erst einmal erarbeiten. Tolles Album mit vielen starken Momenten, aber auch ein paar Längen.

Freut Euch auf Vol.19 von Tales from the hard side, in der wir mit den beiden Zicklein ausführlich palavern werden und dabei sicherlich auf einen hohen Chartentry mit frischer Ziegenmilch anstoßen werden.


Bewertung: 8,2 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Piccolo im Streichelzoo
02. Kackeball
03. Rettet den Wald – Esst mehr Biber
04. Raus mit die Viecher
05. Am Zaun der Zeit
06. Ein Stall am Wörthersee
07. Stallhalla
08. Waddema
09. Ein Brett im Kornfeld
10. Ist der Huf erst ruiniert
11. Mutter der Mann mit der Milch ist da
12. Warum liegt hier Stroh
13. Magermilch Mambo
14. Nach uns die Grindflut



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