CD-Reviews K-M

MOURN THE LIGHT – Suffer, then we’re gone (2021)

(7.240) Olaf (6,5,0/10) Doom Metal


Label: Argonauta Records
VÖ: 02.07.2021
Stil: Doom Metal

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Hand aufs Herz: Wie viele Bands kennt Ihr, die Euch musikalisch komplett aus den Latschen hauen, bis dann allerdings der Gesang einsetzt und das vorher perfekt anmutende Gesamtbild, was man vorher mit den Händen aufgebaut hat, mit dem Arsch wieder einreißt? Mir fallen da tatsächlich eine ganze Menge ein, die natürlich meiner Arbeit als Musik Journalist geschuldet sind, doch Mourn the light setzen dem Ganzen ein wenig die Krone auf, denn die Mucke auf deren Debütwerk „Suffer, then we’re gone“ ist wirklich a’a boneur, doch wenn Frontmann Andrew Stachelek zum Schwung ansetzt, ist es vorbei mit der Herrlichkeit.

Der Mann ist so unfassbar emotionslos, ohne Höhen, Tiefen, ohne jegliches Gespür für die wirklich formidable Mucke des Connecticut Fünfers, dass es einem Trauerspiel gleichkommt. Ebenfalls musste ich tatsächlich nachschauen, woher das Quintett überhaupt stammt, denn vom Akzent her hätte ich eher auf eine Truppe jenseits der Oder/Neiße Linie getippt. Kinders, mal ehrlich, sucht Euch eine neue Stimme, denn Eure irgendwo zwischen Trouble, Solitude Aeturnus und Candlemass angesiedelte Musik ist einfach zu gut, um sie sich durch so einen Amateur zunichtemachen zu lassen.Wer sich allerdings nicht von diesem aalglatten Gejaule abschrecken lässt, könnte durchaus eine doomige Überraschung erleben. Das steckt auf jeden Fall eine Menge Potential hinter.


Bewertung: 6,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. When the fear subsides
02. I bare the scars
03. Take your pain away
04. End of times
05. Suffer, then we’re gone
06. Refuse to fall
07. Progeny of pain
08. Wisdom bestowed
09. Blink of an eye




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