CD-Reviews T-V

VOMIT SPELL – Vomit Spell (2021)

(7.415) Maik (8,0/10) Death Metal


Label: FDA Records
VÖ: 29.10.2021
Stil: Death Metal

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Frohlocket, werte Death-Metal-Affine und Freunde des musikalischen Gemetzels, denn aus Mainz hat sich neues Frischfleisch erhoben, welches sich anlässt, ordentlich blutigen Krawall zu fabrizieren. VOMIT SPELL heißt die Combo, die via FDA Records ihr gleichnamiges Debüt auf die Theke des Pathologen wuchtet. Und der macht sich auch gleich lüstern ans Werk, den kruden Batzen Fleisch anständig auszuweiden.

Der Bandname lässt ja schon einiges vermuten, ein Blick auf das Cover unterstreicht den ersten Eindruck: Hier wird nicht über Blümchen, kuschelige Kaninchen und verträumte Abende vor dem Kamin gesungen. Hier gibt es ordentlich rau auf die Plauze. Dabei fahren VOMIT SPELL nicht irgendeine Schweden-Epigonen-Schiene, sondern liefern eine schöne Mischung aus allem, was das Todesmetallbüffet zu bieten hat. Da gibt es schleifend knirschende Parts, da gibt es technisches Gesäge, grindcoreige UfftaUffta- Groovemomente, Midtempogranaten und sogar schwarzmetallisch angehauchte Kettensägenmassaker.

Besonders „Leah Sublime“ offeriert den einen oder anderen Black Metal- Effekt. Ansonsten wird kurz, aber schmerzhaft das Schlachtermesser gewetzt, die Gitarren riffen sich gekonnt durch die Botanik und gesanglich wird ein eher raues Bellen als tiefes Grunzen dargeboten. Da springt der Metzelfreund entzückt im Viereck.

Zehn Kotzzaubersprüche kredenzen uns die Kollegen, und die sind keineswegs zum Kotzen. Eher leckt man sich das Maul angesichts dieser oldschooligen, aber frischen Schlachteplatte. Anbiederung an irgendwelche neumodischen Trends sucht man vergebens, denn hier wird kategorisch im Schatzkästchen todesbleierner Tradition gewühlt.

Dabei zielen VOMIT SPELL auch nicht auf übermäßige Songlänge ab. „Anthropophagous Inhumation“ beispielsweise ist nach fünfunddreißig Sekunden schon gegessen, und „Axiom Of Annihilation“ hat nach 1:14 min schon alles gesagt. Die Fünf-Minuten-Marke knackt einzig „Contamination Void“.

Die Produktion, zumindest hier auf der Promodatei, wirkt etwas holprig, verleiht dem Ganzen dadurch allerdings noch einen Extra-Hieb Authentizität. Und wenn da auch noch nicht hundertprozentig alles rund läuft, ist „Vomit Spell“ doch ein beachtliches Debüt, und wir sollten uns diese Band definitiv vormerken, und kommenden Schandtaten erwartungsvoll entgegensehen.

Anspieltipp:  „Necrotronic“ und „Disincarnate“


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Carnage At The Morgue
02. Necrotronic
03. Contamination Void
04. Axiom Of Annihilation
05. Curbside Lacerations
06. Disincarnate
07. Death Junkie (Addicted To Murder)
08. Leah Sublime
09. Spiritual Enslavement
10. Anthropophagous Inhumation



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