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EYE OF PURGATORY – The Lighthouse (2021)

(7.162) Clemens (10/10) Death Metal


Label: Transcending Obscurity Records
VÖ: 18.06.2021

Stil: Death Metal

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­Die Schweden und der Death Metal passen einfach zusammen. Dies beweist Rogga Johansson erneut mit dem 2ten Output „The Lighthouse“ mit seinem Projekt EYE OF PURGATORY. Mensch ist dieser Mann kreativ und gefühlt ein überlaufendes Gefäß an Ideen in Sachen metallischer Musik. Wer diesem Satz auf dem Grund gehen möchte kann gerne in seiner Biografie all die Bands und Projekte in denen er mitverwickelt ist nachforschen. Jedenfalls kommt man an ihn in Sachen Schweden Metal nicht vorbei, außer man kratzt nur an der Mainstreamoberfläche!

Ein weiterer Beweis hierfür ist das mir vorliegende „The Lighthouse“. Schön schneller, sowie im Mid-Tempo Bereich treibender melodischer Death Metal der guten alten Schule. Nicht zu modern, aber auch nicht zu abgedroschen „trve“! Im Hintergrund ganz dezent ein paar Keyboardeinlagen, welche leicht schrill die Atmosphäre und Höhepunkte der jeweiligen Songs untermalen. Im Vordergrund, oder viel mehr in der Mitte des Soundbildes typische tiefe, sowie fiese Growls, welche ihrerseits von Gitarrenriffs und Schlagzeugattacken ummantelt auf den Hörer treffen. Genau das braucht das Death Metal Herz doch oder? Natürlich ist der Stil schon längst nichts neues, wird aber in einer professionellen und genialen Art und Weise umgesetzt. Nicht zu minimalistisch, aber auch nicht zu aufgedunsen prügeln die 9 Titel, abzüglich dem Intro, auf den Hörer ein.

Ein Album, welches man sofort wieder und wieder hören mag und dabei noch das ein oder andere Riff entdecken kann, wodurch somit keine Langeweile entstehen sollte. Dazu ist jeder Titel ein Höhepunkt an sich und der rote Faden zieht sich durch die gesamte Spiellänge des Longplayers. Hier und da ein paar Anleihen größerer, oder sagen wir mal namenhaftender Bands, die aber anstatt: „dies klingt ja wie Band XY“ eher sich dahin entwickeln: “warum klingt Band XY nicht mehr so?“. Einfach Großartig und Hut ab, da hat sich Transcending Obscurity Records, welches eh für so manche Perle im Death Metal Bereich bekannt ist, ein wahrhaftiges Meisterwerk geangelt, bzw sorgt für dessen Vertrieb!

Wenn man sich nun auch noch ein wenig auf die wirklich kreativen Lyrics stürzt, dass Artwork mit in Betracht zieht, kann man unterm Strich und zusammenfassend nur von einer vollen Punktzahl sprechen. Das Album verdient es sich bei jeden melodischen Death Metal Fan im Player mindestens 1mal zu drehen um gehört zu werden!

Anspieltipps:Fornever To Awaken“ und „Where Slowly Life Fades“


Bewertung: 10 von 10 Punkten


Tracklist:
01. And From The Fog….
02. The Lighthouse
03. Fornever To Awaken
04. Carved In A Stone Bleeding
05. Pieces Of A Fading World
06. They Silently Await
07. Where Slowly Life Fades
08. Rotting Pathways
09. Rebirther





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Tja...wohl doch erst wieder 2022...



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