Huhu, da sind wir wieder! Der November ist Geschichte und die von uns bereits im letzten Monat angedeuteten Knallerscheiben haben es tatsächlich auch in den Monthly Warfare November 2017 geschafft. War aber zuweilen ein hartes Stück Arbeit, denn zum Ende hin hätten es 26 CDs in die Top 15 schaffen können. Ausgewählt haben wir dann zugunsten einer musikalischen Artenvielfalt, die ihr ja von uns gewohnt seid.

Hardcore, Thrash, Death, Heavy Metal...es ist eigentlich alles dabei, was das Metallerherz im Gleichtakt schlagen lässt. Legenden mit ihrem letzten Auftritt, Punkrocker mit ihrem 1000sten Konzert, eine Death Metal Institution, die für kontroversen Gesprächsstoff sorgt, 2 toughe Ladies, die in die Phallanx der testosterongesteuerten Metalwelt vielen Herren kräftig in den Arsch getreten haben...und in diesem Monat haben wir keine Restmüllverwertung. Warum?

Die typische, weit abgeschlagene Arschbombe wollte sich diesen Monat einfach nicht so zeigen und bei einem 2 Punkte Review, für das wir von besagter Band auch einige Stinkefinger kassieren mussten, gingen die Meinungen dann doch ziemlich auseinander. Somit haben wir das für November 2017 einfach mal seinlassen. Zeugt doch auch von einer gewissen Qualität in unserem Genre, oder?

So, genug gelabert, rein ins Vergnügen und in voller Vorfreude auf den letzten Monat des Jahres grüßen wir Euch und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

F.K.Ü. – 1981 - 10 Punkte

F.K.Ü. haben sich mit „1981“ selbst übertroffen und eine Blaupause vorgelegt, wie Thrash Metal zu klingen hat. Hier stimmt einfach alles und wer sich davon nicht beeindrucken lässt, hat den Begriff „Thrash“ nicht einmal ansatzweise verstanden. Warum allerdings die Erstauflage zusammen mit einer Kotztüte verschickt wird, entzieht sich meiner Kenntnis, wird aber morgen beim Interview mit Larry sofort in Erfahrung gebracht. Hail the mighty F.K.Ü.!!!! (Olaf)

BLACK SABBATH – The End (Live in Birmingham) - 10 Punkte

Es gibt sicher nicht wenige unter uns, die im September auch den Film im Kino angesehen haben und in diversen Momenten mit Gänsehaut und des Öfteren auch mit breitem Grinsen in ihren Sesseln saßen. Diese Live-CD gibt nochmal Einblick in die Welt von BLACK SABBATH und wir dürfen Teil daran haben. Vermutlich wird uns allen erst viel später bewusst, das BLACK SABBATH abgetreten sind. Mehr ist dazu nicht zu sagen! (Peter)

CANNIBAL CORPSE – Red Before Black - 10 Punkte

Was erwartet man? Ich erwartete Cannibal Corpse und bekam mit „Red Before Black“ ein Meisterwerk mit Hits und vielen geilen Riffs. Erfinden sich die Jungs neu? Nicht unbedingt, müssen sie auch nicht – Cannibal Corpse bleiben Cannibal Corpse! Sie schaffen es aber, immer wieder geile frische Riffs und Songs zu kreieren („Code Of The Slashers“). Kommt Mal was Anderes? Gegenfrage - Warum? (Siggi)

IMPERIOUS – Tales of Woe – The Journey of Odysseus – Part I: From Ilion to Hades - 9,7 Punkte

Was für ein Epos, 62 Minuten Spielzeit und das ist nur der erste Teil. Und man fühlt sich auch etwas erschlagen nach dem kompletten Durchlauf, als wäre man selbst smit auf dieser Reise gewesen. Jedoch muss man fairerweise dazu sagen, dass die Reisen des Odysseus in gedruckter Form noch erheblich länger und umfangreicher sind. Diese Aufbereitung des Stoffs hat schon etwas von einem klassischen Konzert oder Theaterstück, auch da braucht man Pausen um das Erlebte zu verarbeiten. (Ingmar)

BETONTOD – 1000xlive - 9,5 Punkte

Ich war, bin und werde immer Fan von Betontod sein und bleiben und freue mich, dieses großartige Konzert, welches ich in einer etwas abgespeckten Version im März bereits erleben durfte, noch einmal zu erleben. Aber warum nur einmal? Play gedrückt und weiter geht’s. Viva Punk!!! (Olaf)

AUDN – Farvegir Fyrndar - 9,5 Punkte

"Farvegir Fyrndar" ist in der Tat ein Diamant. Die noch junge Band legt hier mit ihrem zweiten Werk ein großartiges Album vor und ich hoffe, dieses bekommt die verdiente Aufmerksamkeit. Solche Musik darf nicht hinter dem Schleier aus Dampf und Nebel unentdeckt bleiben. Jeder, der auch auf den Sound ihrer isländischen Landsmänner MISTYRMING oder die fesselnden Klänge von MGLA und UADA steht, muss dieser Band einfach sein Gehör schenken! (Schaacki)

CLOAK – To Venemous Depths - 9,0 Punkte

Da haben CLOAK aus den USA ein recht gutes Debüt rausgehauen. 2013 gegründet gab es bis jetzt ein Demo und eine EP. Die Band spielt einen coolen Mix aus Black Metal und Rock, wobei der rockige Teil überwiegt. Klingt interessant? Ist es auch! (Marcus)

SPOOK THE HORSES – People Used To Live Here - 9,0 Punkte

Auch wenn traurige Momente durchblicken, schenkt man dem Zuhörer Mut und Kraft um dem Negativen zu entfliehen. STH haben Gespür für eine minimalistische Ausdrucksweise, die weiträumig zur Schau getragen wird um dir ihre innersten Sehnsüchte und tiefsten Träume näherzubringen. Schönes Kopfkino ! (Schrod)

INFAUST – Verblichen - 9,0 Punkte

Siebzehn Jahre nach Gründung und mit Album Nummer drei erleben wir INFAUST hier reifer, härter und stärker als je zuvor. Man spürt Song um Song die Tiefe und Erhabenheit die das Alter mit sich bringen kann. Ein Werk mit Wiedererkennungswert und Profil, ohne dass man auch nur einen Schritt vom geraden Weg abweichen musste. Das ist für mich die Kunst des klassischen Black Metal! (Ines)

SOULDRINKER – War Is Coming - 8,9 Punkte

Das Album bietet Abwechslung, intelligente Arrangements auf gleichbleibend hohem Niveau. Man hämmert nicht nur, sondern setzt auch auf ruhigere Passagen, die Raum für Entfaltung der musikalischen Kreativität bieten. Souldrinkerwerden mit ihrem Debutalbum „War Is Coming“ für Aufsehen sorgen, soviel steht fest. Auch deshalb sollte man sich diese Scheibe zulegen (Peter)

GRABAK – Bloodline Divine - 8,9 Punkte

Nach mehrmaligem Hören werden die Titel insgesamt besser und steigern sich von gut auf sehr gut, offenbar muss man „Bloodline Divine“ den ein oder anderen Durchlauf geben, bis sich das Potential voll entfalten kann (Ingmar)

MANHATTAN LOVESTORY – Manhattan lovestory - 8,8 Punkte

Monsterriffs gepaart mit schleppenden Drumbeats, die zuweilen auch mal richtig auskeilen, versehen mit einer brutal fetten Produktion und scheinbar echten Könnern an ihren Instrumenten. Da bebt die Bassbox mal so richtig und Langeweile kommt für den geneigten Fan zu keinem Zeitpunkt auf, im Gegenteil (Olaf)

THE ADICTS – And It Was So! - 8,7 Punkte

Nö, es gibt nichts zu meckern an „And It Was So!“. The Adicts klingen immer noch erstklassig und eigenständig und sind sofort unter 100erten von Punk Bands heraus zu hören. Das will was heißen und Hits können sie auch noch! (Marky)

JEN MAJURA – InZENity - 8,7 Punkte

Also! Wer Lust an Abwechslung, Ideenreichtum, Kreativität, geiler Gitarrenarbeit und viel Emotionen hat, der muss sich dieses Album eigentlich zulegen. Technisch gesehen ist auch hier eigentlich kein Spielraum für Kritik. Über die gesamte Produktion kommen der stets fette Bass und die nicht minder schlagfertigen Drums perfekt zur Geltung. Zudem durften diverse Gäste der Produktion beiwohnen, mit Jeff Waters sei hier nur ein bedeutender Name erwähnt. Hohes Musikalisches Niveau mit steter Kurzweile. (Peter)

WITCHERY – I am legion - 8,5 Punkte

Im exakt gleichen Soundgewand, mit einem in meinen Augen etwas zu roten Cover und mehreren großartigen Songs, ist „I am legion“ erneut ein tolles, wenn auch nicht so großartiges Album geworden, wie es „In his infernal majesty‘s service“ eins war. Dennoch wäre es vermessen, von einem minder guten Album zu sprechen, denn Witchery können nicht schlecht…nur vielleicht anders, was aber nicht unbedingt schlimm ist. (Olaf)


Monthly Warfare November 2017 - Playlist

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