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IBARAKI – Rashomon (2022)

(7.781) Jano (7,5/10) Black Metal


Label: Nuclear Blast
VÖ:  06.05.2022
Stil:  Black Metal


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Also ich vor Jahren das Gerücht gehört habe, dass Matt Heafy von TRIVIUM ein Black Metal Projekt mit IHSAHN plant war ich voller Vorfreude. Anfang des Jahres wurde dann die erste Single von IBARAKI feat. IHSAHN veröffentlicht. Schnell wurde mir klar, dass es sich leider um kein gemeinsames Album handelt sondern nur um einen Song handelt. Der gute Matt hat also ein „Solo“ Album geschrieben und es im Black Metal angelehnt.

Warum angelehnt? Weil es kein reines Black Metal Album ist! Ich weiß nicht ob er hier musikalisch und textlich auf sein Geburtsland Japan und seine Wurzeln eingeht aber es ist naheliegend. Kommen wir mal zur Musik. Das Matt ein grandioser Gitarrist ist und ein wirklich guter Sänger steht außer Frage. Auf „Rashomon“, so heißt das Album, zeigt er sein können und  liefert ein solides Album ab. Der Sound ist wirklich verdammt gut und auch die Songs haben etwas.

Leider finde ich, dass die Black Metal Passagen zwischen den Atmosphärischen Parts und dem Cleangesang manchmal zu sehr rein gedrückt wirken.Der Einsatz von Japanischer Folklore funktioniert da schon besser. Die Songs an sich sind  trotzdem alle samt gut und durchaus hörbar. Die Features mit IHSAHN, NERGAL und auch GERAD WAY fetzen wirklich.

Was den gesamten Hörgenuss für mich aber wirklich zerstört ist die Tatsache, dass das Album als Black Metal Album ausgeschrieben ist. Es ist einfach keiner! Hier und da versucht Matt natürlich Elemente mit einzubauen (stimmlich und spielerisch) aber das war es schon. Ich finde es ist eher ein Avantgardistisches Extrem Metal Album, oder so etwas in der Art. Künstlerisch sehr geil aber so richtig weiß die Platte nicht was sie möchte und das finde ich schade.

Fazit: Matt Heafy liefert mit IBARAKI ein Album ab, welches sich zwischen Japanischer Folklore und Black Metal bewegt. Dabei verliert es jedoch an den Fokus zu sich selbst und man weiß nicht wirklich was es jetzt sein soll. Einzeln sind die Tracks wirklich gut aber im gesamten kommt es einfach nicht auf den Punkt. Musikalsch gut aber das war es dann leider auch schon.

Anspieltipps: Akumu (feat. Nergal), Ibaraki-Doji und Kagutsuchi


Bewertung: 7,5 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Hakanaki Hitsuzen
02. Kagutsuchi
03. Ibaraki - Doji
04. Jigoku Dayu
05. Tamashii No Houkai
06. Akumu (feat. Nergal)
07. Komorebi
08. Ronin (feat. Gerard Way)
09. Susanoo No Mikoto (feat. Ihsahn)
10. Kaizoku




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