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KRYPTOS – Force Of Danger (2021)

(7.361) Maik (8,7/10) Heavy Metal


Label: AFM
VÖ: 01.10.2021
Stil: Heavy Metal






Die indischen Metal- Urgesteine KRYPTOS hatte ich ja schon mit ihrem letzten Longplayer „Afterburner“ auf der Agenda. Und von dem Album hat sich mir besonders der Opener und Titelsong fest in die Fontanelle gebrannt. Logisch, dass beim Lesen des Bandnamens sofort jenes endgeile Riff in meiner Hirnschale aktiv wurde. Das spricht einerseits für den Wiedererkennungswert, allerdings setzt es die Messlatte auch ziemlich weit oben an. Schauen wir also, was uns KRYPTOS im Jahre 2021 so bescheren.

Die mittlerweile auch schon über zwanzig Jahre rockenden Bengalen greifen wieder tief in den Fundus traditionellen Metals, dass heißt, die NWOBHM wird ziemlich geräubert, aber auch der Teutonenstahl wird gebührend ins Schmiedefeuer geschoben. Man findet also Anleihen sowohl von IRON MAIDEN, JUDAS PRIEST und Co, als auch Reminiszenzen an ACCEPT, RUNNING WILD oder FAITHFUL BREATH. Die rauen, an Thrashsänger erinnernden Vocals kennen wir ja schon vom letzten Album.

Nun hatte ich ja schon bei „Afterburner“ bemerkt, dass die Mucke auf Dauer etwas gleichförmig rüberkommt, was vor allem am Gesang liegt. Das kommt diesmal nicht ganz so stark zum Vorschein, da auf langsame Tracks eigentlich verzichtet wird, und die Mucke auf „Force Of Danger“ ziemlich im Midtempobereich zu finden ist, was die Sache natürlich etwas nivelliert. Auch schafft es kaum ein Song, besonders herauszustechen. Dies liegt natürlich vor allem daran, dass die Tracks alle gleichmäßig cool rüberkommen, und von den Arrangements und den Kompositionen total aus der Zeit gefallen erscheinen.

Die Tatsache, dass einem einige Riffs etwas bekannt vorkommen, schmälert aber den Hörgenuss nicht, sondern lässt dem alternden Rezensenten hier an der Tastatur das eine oder andere Nostalgietränchen aus seinen verquollenen Glotzböbbeln tröpfeln. Im Ganzen ist hier also keine Revolution zu erwarten und auch in die Liste der unsterblichen Meilensteine wird sich „Force Of Danger“ wohl eher nicht einreihen. Dafür ist es solide gespielter Old School Metal, und wer auf die alte Schiene aus den Frühzeiten metallischer Aktivitäten steht, oder einfach ein nettes Metalalbum zum Partymachen sucht, kann bei KRYPTOS auf jeden Fall fündig werden.

Anspieltipp:  „Raging Steel“ und „Dawnbreakers“


Bewertung: 8,7 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Raging Steel
02. Hot Wired
03. Dawnbreakers
04. Thunderchild
05. Nighthawk
06. Omega Point
07. Force Of Danger
08. Shadowmancer





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