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SOMBRIA – Chirographon Dei (2020)

(6.737) Clemens (7,0/10) Dark Metal


Label: Inverse Records
VÖ: 27.11.2020
Stil: Dark Metal

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Es wird düster, soll aber keine Anspielung auf die deutsche Übersetzung des Bandnamens oder des zu hörenden Materials in Bezug auf die Qualität sein. Viel mehr meine ich es als Einleitung in das mir nicht all zu bekannte, oder sagen wir mal ungewohnte Genre des Dark Metals. Dies werden die Fans auch am folgenden Vergleich sofort merken, mich aber hoffentlich dafür nicht gleich lynchen.

Denn es gibt eigentlich nur eine kleine Hand voll an Bands, die ich in diesem Bereich aktiv höre, bzw. welche das Genre je nach Schaffensphase streifen. Und von daher kann ich zu beginn des eigentlichen Reviews nur sagen: “es klingt wie CRADLE OF FILTH nur ohne Dani am Gesang“. Für die einen wird dies sogar evtl. ein positiver Punkt sein, da sie all zu gerne auf das Gequieke verzichten können, mich als Fan stört dies allerdings nicht, aber das ist ein anderes Thema.

Bei SOMBRIA handelt es sich nämlich um eine typische „Female-Fronted“ Band, bei der der klare, leichte opernhafte Gesang der Frontfrau im Vordergrund steht. Und dies wirkt entgegen meiner Sorgen nicht mal zu kitschig und lässt sich wirklich reibungslos mehrmals durchhören. Wenn das nicht mal was ist. Dies liegt evtl. auch an der düsteren, leicht melancholischen instrumentalen Stimmung der Titel, sowie den Lyrics. Diese sind nämlich nicht 0815-mal so eben hingeschrieben, um evtl. an größeren, gar schon poppigen Bands die einem beim hören der Platte sofort einfallen würden angelehnt.

Hier gibt es schon eine künstlerische Tiefe, die mir die Platte wirklich schmecken lässt, auch wenn sie mich nicht gänzlich vom Hocker hauen wird. Aber vor allem auch die Wechsel von ruhigeren Passagen, mit der ein oder anderen härteren Gangart in Sachen Gitarrenspiel sind wirklich gut inszeniert. Dazu gibt es sogar vereinzelnde Blastbeats und schnellere Rhythmen, weshalb es zu dem oberen Vergleich gekommen ist. Evtl. hat dann auch das aktuelle Bandfoto ebenso zu den CRADLE OF FILTH Vergleich geführt, welcher aber aus meiner Feder ein positiv zu wertender Vergleich ist.

Die Scheibe ist aber alles in allem ein Rundes Ding und das nicht nur aufgrund der physischen Gegebenheiten, zumal es die Musik derzeit eh nur digital zu erwerben gibt. Guter Sound, gute und solide Songs, verpackt in einem dunklen Metal Gewand, was möchte man mehr? Alles weitere überlasse ich dann aber schlussendlich doch den eingefleischten Genrespezialisten, welche sicherlich sehr viel Spaß mit „Chirographon Dei“ haben werden.

Anspieltipps: „Black December“


Bewertung: 7,0 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Voyage Into Lethe
02. Black December
03. Sarcophagus Of Roses
04. Mirror Of God
05. Ballet Of Sadness
06. The Souls Manuscript
07. Wine Of Lunacy
08. Penitence
09. Poem From The Dark Gardens





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