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CRYPTS OF DESPAIR – All light swallowed (2021)

(7.037) Timo (9,2/10) Death Metal


Label: Transcending obscurity Records
VÖ: 23.04.2021
Stil: Death Metal

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Vor vier Jahren auf dem heimischen Testimony Records haben diese Litauer ein ziemlich ordentliches Debutalbum von der Kette gelassen. Der abgrundtief düstere und pechschwarze Death Metal überzeugte mit seinem rabiaten und bestialischen Riffsturm, der keineswegs und zu aufdringlich dem skandinavischen Feingeist huldigte. Der reichlich kompromisslose und brutale Blackened Death Metal verstand es dabei packende und fesselnde Songs aus dem Höllenschlund zu pressen. Die diabolische Symbiose ergänzte sich dabei absolut trefflich, denn der monströs finstere Todesblei begeisterte schon damals mit seiner infernalisch wuchtigen Art.

Mit dem Zweitling „All Lights Swallowed“ auf dem kultigen Transcending Obscurity haben die Herrschaften aus dem nicht allzu fernen Kaunas, die angesprochenen Trademarks des Vorgängers noch einem deutlicheren Feinschliff unterzogen. Schleppende und peitschende Riffwalzen, rasante Blastgewitter und die tollwütigen, zweistimmigen Vocals liefern während der gesamten Spielzeit reichlich ansprechend ab. Auch hier wird wieder klassische, tiefschwarze Death Metal Ruppigkeit, brutal & majestätisch in seiner eigensinnigen Darbietung, den Lunatic wie in einen dämonischen Sog ziehen. Dabei ist Kurzweiligkeit während der ganzen Spielzeit auf der Agenda, die auch soundtechnisch noch einen feinen Batzen draufgelegt hat.

Mit diesem zweiten Album zählen die Litauer für mich zu den großen Überraschungen in diesem Jahr, dieser diabolische Abriss macht einfach mächtig Laune. Dabei ist das Songmaterial fern jeder Monotonie, begeistert mit deftigen Riffexplosionen und einem höllisch finsteren Tiefgang, den man eben nicht jeden Monat von einer Menge anderer Kapellen hört.  

Anspieltipps: „The Great End“ und „Anguished Exhale“


Bewertung: 9,2 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Being-Erased
02. Anguished exhale
03. Choked by the void
04. Condemned to life
05. Synergy of suffering
06. The great end
07. Disgust
08. Excruciating weight
09. Bleak view





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Tja...wohl doch erst wieder 2022...



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