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DESTRUCTION – Diabolical (2022)

(7.742) Marky (9,0/10) Thrash Metal (Pro)


Label: Napalm Records
VÖ: 08.04.2022
Stil: Thrash Metal

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Widerspruch:

Lieber Kollege Christian, was ist in dich gefahren, hehe? Auch ich bin ein alter Destruction Liebhaber und feierte sie anno 1985 für „Sentence Of Death“ und vor allem „Infernal Overkill“ endlos ab. Somit bin ich eh ein Verfechter von dem alten, teils rumpeligen Sound von Destruction, als Tommy noch das Schlagzeug verdrosch.

Von dem her tat ich mich nach der Veröffentlichung von „The Antichrist“ (2001) immer schwer mit den neuen Veröffentlichungen von Destruction, bis zur letzten Scheiben „Born To Persish“ von 2019 (Ups, da war ja schon der Damir dabei – mr). Meist zu sauber produziert, oft viel zu verspielt und technisch versiert, dank Mike. Nun denn, dieser hat, wie Alle bereits wissen, Destruction verlassen und man mag Schmier gar glauben, dass das Songwriting nun einfacher von der Hand ging.

Ich stimme meinem Kollegen Christian ganz zu, dass die Songs auf „Diabolical“ schneller auf den Punkt kommen und sie mir somit schneller die Ohren waschen. Bei den thrashigen Nackenbrechern bin ich auch bei dir und oh ja, ich habe demnächst einen Termin beim Orthopäden, der mir die Nackenmuskulatur wieder geschmeidig machen wird. Denn das ist definitiv nötig, wenn man zu „Diabolical“ ein paarmal richtig abgeschädelt hat.

Kurioserweise machen gerade die vermeintlich schlechteren Songs aus deiner Sicht zur Mitte der Scheibe, mir deutlich, dass ich die „neuen“ Destruction mehr abfeiere als noch vor ein paar Jahren. Das neue Blut tut der Band gut. Es klingt alles frischer, weniger erzwungen und kommt damit mehr auf den Punkt. Dass ist das, was teutonischen Thrash Metal der alten Schule ausmacht und hey, selbst GBH´s „City Baby Attacked By Rats“ ist eine gute Wahl und zeugt mal wieder von der Bands Verbundenheit zum Britischen Punk der 80er Jahre.

Back to the roots und doch modern und druckvoll produziert, da gebe ich Schmier recht, das ist sehr gelungen. Dies ist die stärkste Platte von Destruction seit rund 20 Jahren! Transformation erfolgreich vollzogen.

Anspieltipps: „No Fate in Humanity, „Repent Your Sins “, oder „State Of Apathy“


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Under the Spell
02. Diabolical
03. No Faith in Humanity
04. Repent your Sins
05. Hope Dies Last
06. The last of a dying Breed
07. State of Apathy
08. Tormented Soul
09. Servant oft he Beast
10. The Lonely Wolf
11. Ghost from the Past
12. Whorefication
13. City Baby Attacked by Rats (G.B.H. Cover)



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