CD-Reviews K-M

LIVLØS – And then there were none (2021)

(7.381) Olaf (4,0/10) Melodic Death Metal


Label: Napalm Records
VÖ: 22.10.2021
Stil: Melodic Death Metal

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Die seit sieben Jahren existenten dänischen Melo Deather haben es tatsächlich geschafft und nach ihrem 2018 in Eigenregie veröffentlichten Debüt „Into beyond“ nun mit Napalm Records einen extrem starken Partner an ihrer Seite, der sich ab sofort um die Belange der Band und deren neuestes Werk „And then there were none“ kümmern werden. Das wird auch bitter nötig sein, denn trotz einiger guter Ansätze ist dieses Album so unwichtig, belanglos und leider überflüssig, wie eine Currywurst aus dem Ruhrpott.

Melo Death spielen die fünf jungen Herren und da dieser momentan ziemlich inflationär auf den Markt geschmissen wird, muss schon was Besonderes dran sein, damit meine Aufmerksamkeit erregt wird. Und genau daran krankt die Scheibe, denn das hier Präsentierte ist einfach vollkommen langweilig und ziemlich mies produziert.

Beispielsweise fragte ich mich permanent, ob Angelo Sasso die Band gewechselt hat, denn nach einem organischen Drummer hört sich das hier nicht an. Auch die Songstrukturen sind so dermaßen plakativ und durchschaubar, dass nichts wirklich haften blieb. Ein Lichtblick ist Frontmann Niklas Lykke, der seine Stimme variantenreich zum Einsatz bringt und so manchen Songversuch wenigstens ein wenig rettete.

Es ist tatsächlich recht selten, dass es kein einziger Song aus dem von mir reviewten Album in meine Jahres Playlist schafft, doch qualitativ lassen mir die Jungs aus Aarhus leider keine andere Wahl, denn diese Scheibe wird sich definitiv nicht in die lange Ahnenreihe legendärer Label Debüts einreihen. Dennoch hoffe ich, dass noch was nachkommt und mich die Bande irgendwann doch noch Lügen straft.


Bewertung: 4,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. And then there were none
02. Serpentine supremacy
03. Mortal severance
04. Pallbearer
05. Kistefjael
06. Drenched in turmoil
07. Seize the night
08. Gallows
09. The purest black




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