Q-S

SULLEN – Nodus tollens Act I: Oblivion (2021)

(6.935) Timo (8,6/10) Progressive Metal


Label: Eigenproduktion
VÖ: 05.03.2020

Stil: Progressive Metal

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Mit “Nodus Tollens Act I: Oblivion” ist nun bereits das zweite Album der portugiesischen Progs erschienen. Mit einem ansprechenden, stilvollen Coverartwork versehen, überzeugen die Herren auch mit einem wuchtigen und zeitgemäßen Sound, der sofort einen guten ersten Eindruck markiert.

Dabei haben sich die Südeuropäer dem Thema des Neologismus angenommen, das in Dictionary Of Obscure Knowledge“ von John Koenig, das sich mit weitreichenden Begriffen der Gefühle und Emotionen beschäftigt. Die in sozialen und zwischenmenschlichen Beziehungen eine zentrale Funktion erlangen, im Neologismus somit neue Prägungen erfahren.

Sinnbildlich kann man dies nun sehr gut auch auf den Progressive Metal von Sullen beziehen, eine musikalische Sparte die sich im ständigen Wandel befindet, dabei nicht selten neu erfindet. Sullen klingen auf dem Zweitling düster, schattiert mit den verschiedensten Nuancen des Progressive. Überlagert im Riffgebilde, zwischen Wucht und Melancholie zeigt sich die Band allerdings auch recht deutlich im Spagat zwischen Modern bis Power Metal beheimatet. Das Songgebilde folgt einem vielschichtigen Weg, dabei darf man sich sehrwohl auf eine halbstündige Entdeckungsreise begeben, zwischen Heavyness, Progressivität und Moderne. Musik die nicht wie ein straight ahead Paukenschlag aus der Anlage donnert, dabei aber die emotionalen Wendungen, zwischen Zerrissenheit, Trauer und Wut, selbst auch von Hoffung recht mutig in Szene setzt.

Dabei folgen Sullen ihren eingeschlagenen Weg und überzeugen mit einem reichlich virtuos ausgestatteten Progressiv Metal. Die vielschichtigen Akkorde, die nebst sphärischen Momenten durchaus einen Sogcharakter entwickeln, zeigt sich das Album jedoch ein reichlich turbulent und wendig, das mit einigen Synth und Soundeffekten den eher modernen Ersteindruck unterstreicht.


Anspieltipps:  Mementound „Acheronta Movebo


Bewertung: 8,6 von 10 Punkten


Tracklist:
01.The prodigal sun
02.Skylines
03.Soul interrupted
04.Acheronta movebo
05.Memento
06.Human
07.The after
08.Fail-Safe





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