K-M

THE LAST TEN SECONDS OF LIFE – Same (2022)

(7.638) Timo (4,5/10) Deathcore/Modern Metal


Label: Unique Leader Records
VÖ:  28.01.2021
Stil:  Deathcore/Modern Metal

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Nach der Eigenproduktion „Machina Non Grata“ ist dies hier bereits das sechste Album der amerikanischen Deathcore Bengels. Hierfür ist man bei dem bekannten Label Unique Leader untergekommen. Das selbstbetitelte Album presst sich hierfür auf eher monotonen und ziemlich schnöden 50 Minuten durch die Sickergrube, um es gleich vorweg zu nehmen.

Das Album ist ein ziemliches Wirrwarr, aus klischeebehafteten Zutaten, schleppenden Groove, modernen langweiligen Death Metal und jede Menge Breakdown-Gepose. In der Masse sind die 14 Songs des Albums wenig spannend dargeboten. An allen Ecken mangelt es an Dynamik und einer griffigen Inspiration. Gute Ideen versickern recht schnell in der Grube, dabei gefällt der teils giftige Gesang, auch hat der Song „Birth of Butcher“ sicher ein paar dienliche Momente. Auch möchte ich den teils klagenden Cleangesang und die damit verbundenen feinsinnigen Momente des Albums durchaus hervorheben. Trotzdem ist vieles einfach nur langweiliges Stückwerk ohne den großen Drive zu entwickeln oder mal deftig einen aus der Hüfte zu kurbeln. 

Größtenteils kommt das Material des neuen Albums recht ruppig daher, aber brutal as fuck ist in meiner Wahrnehmung keinesfalls ein unausweichliches Lobeslied. Und viel zu belobigen finde ich auf diesem mehr als uninspirierten Album jedenfalls nicht. Natürlich darf es auf einem modernen Album auch nicht an sphärischen Synthparts fehlen, aber für eine sonderliche Aufwertung taugen sie hier auch keinesfalls. Die guten Momente sind leider viel zu oft Mangelware, wie bei u.a. „Hate what you love“, das mit groovig markanten Solis aufwartet, und bretthart Pantera Groove inhaliert. Das auch mein eher zögerliches Wohlgefallen erntet. Sonst gibt’s zu diesem Album auch nichts mehr zu sagen, achja schon lang nicht mehr solch ein Klischee beladenes Coverartwork gesehen, dafür ziehe ich glatt noch nen Zähler ab. Ich fühle mich recht gelangweilt.  


Bewertung: 4,5 von 10 Punkten


Tracklist

01. Invictus Unto Fire
02. Zapffe Isn't Invited To the Party
03. The Sabbath
04. Birth of the Butcher
05. Altar of Poison
06. Guillotine Queen - Redux
07. Hate What You Love
08. Vampire (A Blood Ballad)
09. Glory Be 2 Misery
10. Wasted (Interlude)
11. Sickness In Seattle
12. Suicide Watch
13. A Lesson On Self- Preservation
14. Procession



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