CD-Reviews T-V

VENOM INC. – There’s Only Black (2022)

(7.958) Maik (7,8/10) Thrash Metal


Label: Nuclear Blast Records
VÖ: 23.09.2022
Stil: Thrash Metal

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Irgendwie finde ich diese Namensrechtsquerelen blöd, wenn dann solche Konstrukte dabei herauskommen wie ENTOMBED AD, NOCTURNUS AD oder eben VENOM INC. Naja, zumindest ergibt das bei dieser Band wenigstens noch etwas Sinn, denn mit der alten Black Metal Horde VENOM haben VENOM INC. zumindest musikalisch nicht mehr allzuviel zu tun, wenngleich hier mit Mantas und Demolition Man zwei ex-VENOMisten zugange sind.

Was uns hier geboten wird, ist nämlich lupenreiner Thrash, der sich ziemlich an die amerikanische Spielart anlehnt. Diverse Riffs und Soli könnten auch von SLAYER stammen. Das bedeutet, hier geht es recht knackig zu.

Zumindest zumeist, denn das getragene „Tyrant“ zeigt doch eine erstaunliche Melodiöistät auf, während „Burn Liar Burn“ in der ersten Hälfte sogar recht verträumt daherkommt, bevor der Thrashhammer in der zweiten Hälfte wieder alles pulverisiert. Zum Ende wird es dann wieder besinnlich, aber mit „Nine“ kommt schon gleich ein ziemlich US-East Coast hardcoreinfluenced Thrashpanzer hinterhergesägt.

Alles in allem muss ich sagen, dass ich von dem Album recht angetan bin. Und obwohl VENOM INC. sowohl den Namen als auch das Logo der Black Metal Vorreiter übernommen haben, versuchen sie nicht auf Teufel (sic!) komm raus, den Black Metal von VENOM krampfhaft wiederzubeleben, sondern ihr eigenes Ding zu machen.

Und obwohl die Geschichte jetzt nicht wirklich originell ist, macht das Album doch ordentlich Spaß. Auch Abwechslung ist den Herren nicht fremd, wie ich ja oben schon angedeutet habe. Gegen Ende wird es dann zwar etwas langsamer, dafür aber recht wuchtig. „Inferno“ ist nämlich ein ziemlicher Stampfer.

„There’s Only Black“ ist ein recht cooles Album geworden und es erscheint zu keiner Zeit der Eindruck, dass VENOM INC. einen Abklatsch der alten VENOM abliefern wollten. Das Ganze ist eine schöne Thrashkante mit sehr unterschiedlichen Songs, die jetzt nicht wirklich sehr aus dem Thrash Metal Zirkus herausstechen, aber doch solide gemacht sind. Da haben die alten Herren eine ordentliche Arbeit abgeliefert, die sich nicht verstecken muss.

Anspieltipp: „How Many Can Die“ und „Don’t Feed Me Your Lies“


Bewertung: 7,8 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. How Many Can Die
02. Infinitum
03. Come To Me
04. There’s Only Black
05. Tyrant
06. Don’t Feed Me Your Lies
07. Man As God
08. Burn Liar Burn
09. Nine
10. Rampant
11. The Dance Macabre
12. Inferno



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