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OLD RUINS – Always Heading East (2023)

(8.525) Timo (8,7/10) Melodic Black Metal


Label: Doc Gator Records         
VÖ: 15.09.2023                   
Stil: Melodic Black Metal







Auf dem ersten Album weist der Gelsenkirchener Melodic Black Metal Vierer bereits den zweiten Output aus. 2019 gegründet sind Oliver und Christian Krajewski, wie auch Alexander Czernik gute bekannte von dem Power Metal Gespann Firestorm. Verstärkt durch Gitarrist Ersin Kara von ehemals Mortals Path. Das aufgrund der Basics der Musiker auch recht traditionelle Elemente in den Sound der Band einfließen, bis hin zu epischen Doom Metal, ist durchaus förderlich für einen guten Einstand mit „Always Heading East“.

Old Ruins machten bereits mit ihrer selbst betitelten EP von sich reden. Die auch mit einem beeindruckenden Layout für Eindruck sorgen konnte. Diese schönen Voraussetzungen kredenzt auch der erste Langmacher der Jungs aus dem Pott, das Artwork von Timon Kokott ist dabei wahrlich gelungen. Lyrisch ist das aktuelle Album vom Videospiel „Diablo“ getragen, dass bei Anhängern dieses kultigen Games durchaus für Aufmerksamkeit sorgen sollte. Musikalisch lieben Old Ruins es schwedisch, melodischer Black Metal der Marke Naglfar, aber auch Dissection. Selbst Desaster und der frühe Göteborg Sound, wie In Flames schimmert immer gern mal durch.

Gut eingestimmt wird man gleich zu Beginn mit „The Dark Wanderer“, nach dem atmosphärischen Intro, das von stimmigen Spoken Words getragen wird, weiß man durchaus zu überzeugen. Messerscharfes treibendes Riffing, epische Solis, die eine bildhafte musikalische Schönheit zu vermitteln wissen. Auch der folgende Song „Tristram“ kann überzeugen, britische doomige Elemente der Marke Paradise Lost, aber auch alte Desaster bringen abwechslungsreiche Elemente hinein. Das dennoch klassische Genredominanz behaupten kann. Dabei zeigen Old Ruins recht deutlich das klassischer Heavy Metal eines der treibenden Kompenenten sind. Das abwechslungsreiche „The Fallen Temple“, bewegt mich, der mit 6.50min zwar zweitlängste Track, ist er doch ergreifend emotional. Aber auch wunderbar kurzweilig. Das wuchtige, melodisch aggressive „Mephisto“ und das schön packende „Lord of Hell“ bringen wie auch „Sescharon“ ein stimmiges Gesamtwerk zu Tage.

 

Es ist ein detailreiches Album geworden, das mit Feinheiten gespickt ist. Vielschichtig in der Ausrichtung, aber eben doch im melodischen Black Metal beheimatet. Ein vielversprechender Newcomer, von den man sicher nicht das letzte Mal hörte. Auf jeden Fall ein Newcomer Geheimtipp von mir für diesen Monat. Stark. 

 


Bewertung: 8,7 von 10 Punkten


TRACKLIST:

01. The Dark Wanderer 
02. Tristram 
03. The Desert Sands 
04. Risen From The Grave 
05. The Fallen Temple 
06. Mephisto 
07. Lord Of Hell 
08. Sescheron 



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