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THE VOID´S EMBRACE – Dawn Of A Stillborn Sun (2021)

(7.158) Patrick (8,5/10) Melodic Death Metal


Label: Selfmade / DIY
VÖ: 25.06.2021

Stil: Melodic Death Metal


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­THE VOID´s EMBRACE aus Gelsenkirchen schicken sich an den melodischen Death Metal Thron zu besteigen und legen mit “Dawn Of A Stillborn Sun” ein mehr als erstaunliches Debütalbum vor, welches ich in dieser Form mitnichten erwartet hätte. Was für ein fulminanter Einstieg!

Schon der Opener und Titeltrack zählt mit zum Besten, was ich jemals in diesem Bereich Musik gehört habe und ist dementsprechend ein eindrucksvolles Paradebeispiel, wie man Melodic Death Metal gefälligst zu spielen hat! Angenehm dosierte Härte, ein wohlproportioniertes Melodieverständnis, diverse sphärische Passagen, welche die Atmosphäre des Songs zu jeder Zeit völlig unterstützen und ein verdammt griffiger und mitgrölbarer Chorus bestimmen das Klangbild dieser absolut fantastischen Eröffnungshymne.

Rasend geht die Reise weiter mit „The Day You Fall“ und all diejenigen, welche wie ich genauso in Verzückung versetzt werden, wenn Bands wie SACRILEGE, THE MOANING, GATES OF ISHTAR oder NIGHT IN GALES auf dem Plattenteller zirkulieren, müssten hier einen wahren Freudentanz aufführen. Schließlich haben wir es bei diesem Album mit einem leicht angeschwärzten, hochmelodischen Death Metal Bastard zu tun, bei dem lediglich die Vocals etwas tiefer gelagert sind als bei den genannten Beispielen, die Mucke aber ansonsten in Sachen Qualität und songschreiberischem Geschick den großen Vorbildern in nichts nachsteht.

Natürlich kann dieses enorm hohe Niveau nicht über die volle Albumdistanz gehalten werden, wobei hier fairerweise zu erwähnen wäre, dass auf dieser Platte wirklich kein Totalausfall zu verzeichnen ist. „Until The Night Will Fade“ und der Rausschmeißer „Ultimate me“ möchte ich hier als Beispiel nennen. Diese beiden Songs sind in keinem Fall als schlecht zu bezeichnen, mir aber einfach im direkten Vergleich zu den restlichen Tracks irgendwie ein wenig zu sperrig und wollen zumindest bei mir nicht so explosionsartig zünden. Diese Tatsache tut dem Hörspaß dennoch überhaupt keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Die Platte klingt am Stück genossen, wie aus einem Guss und zaubert einem extrem gute Laune in die Backen und wenn man mit derlei Glanztaten wie den oben genannten Krachern, oder im weiteren Verlauf der Scheibe mit Songs vom Schlage eines „Crimson Bloom“ oder „Flames Of Ruin“ verwöhnt wird, dann zeugt das wahrhaft von einem wahnsinnig glücklichem Händchen für diese Art von Mucke.

Auf der technischen Seite gibt’s hier absolut nichts zu meckern. Grandiose Gitarrenarbeit, abwechslungsreiches, kraftvolles Drumming und ein Sänger, welcher sein Handwerk definitiv versteht, lässt „Dawn Of A Stillborn Sun“ in einem wirklich erstaunlich glanzvollen Licht erscheinen. Der Sound schallt sauber und druckvoll aus den Boxen und auch bei der Covergestaltung hat man mit „Timon Kokott Art Works“ einen sehr fähigen Künstler mit ins Boot geholt.

Ich bin begeistert, das Paket stimmt und wenn es das Teil jetzt noch auf Vinyl geben würde, wäre ich schwer verliebt.

Jeder…..wirklich ausnahmslos JEDER, der in irgendeiner Form etwas mit leicht schwarzem Melodic Death Metal anfangen kann, MUSS mit THE VOID´s EMBBRACE eine weitere Band zu seiner Favoritenliste addieren.

Kauft das Album und unterstützt diese Band. Selten hat mich ein Debüt so dermaßen mitgenommen. Chapeau.

Anspieltipps: „Dawn Of A Stillborn Sun“ und „Flames Of Ruin“


Bewertung: 8,5 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Dawn Of A Stillborn Sun
02. The Day You Fall
03. The Void´s Embrace
04. Until The Night Will Fade
05. Servants
06. Empty Lights
07. Crimson Bloom
08. Flames Of Ruin
09. Ultimate Me





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Tja...wohl doch erst wieder 2022...



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