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CHURCH OF MENTAL ENLIGHTMENT – The Truth (2021)

(7.795) Timo (8,0/10) Psych Blues Rock


Label: Niffa Records
VÖ:  03.12.2021

Stil: Psych Blues Rock


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Fernab des Leipziger Allerlei, bieten diese Leipziger Rotz Rocker bereits ihr drittes Album. „The Truth“ ist ein sehr bodenständiges Album geworden, das sich aus Blues, Punk und einer amtlichen Dosis Skandi Rock nährt. Die drückende Produktion aus dem Berliner Big Snuff Studio kann sich dabei merklich sehen lassen.

Denn bereits beim dort vorgetragenen Opener „Mark My Words“ präsentiert man sich in ansprechender Stärke. Die ungeschliffene Rock Ausrichtung macht dabei recht schnell reichlich Laune, die mit dem rauchigen Gesang recht wunderbar funktioniert. Dabei streut die sächsische Street Rock Fraktion immer wieder ein paar schmissige Solis mit ein. Die ein herrliches Bindeglied zu den bereits angesprochenen Zutaten sind.

Dabei überzeugt man mit weiteren spannenden Songmaterial, wie dem Sabbath typischen „The Truth“, das klassisch düster und heavy aus der Anlage dröhnt. Oder einem knackigen Rocker wie „Slaves To The Screen“. Das dritte Album ist somit auf einem stimmigen und stabilen Fundament gebaut, kommt keineswegs zu schnell ins stottern. Denn mit „Money Is Their Religion“ zeigt man einem klassischen Midtempo Rocker, der heavy und kantig zugleich weitere gute Argumente präsentiert.

Dabei mangelt es dem Quartett keineswegs an Selbstironie und jede Menge Spielfreude. Zwischen den gängigen Trademarks tauchen auch einige 60er und 70er, einige Retro Schattierungen sehr gelegen auf.

Textlich setzt man sich zu gern mit kritischen Themen unserer Epoche auseinander, wie Klimawandel, Zukunftsängste oder der eigenen Ohnmacht. Dabei weiß man sich nicht im Klagen und jammern Aufmerksamkeit zu schaffen, sondern gibt sich positiv und lösungsorientiert. Eine Band, die sich Gedanken macht, sich durchaus politisch versteht und die Kraft ihrer Musik auf verschiedenen Ebenen umsetzt. So bleibt am Ende ein durchaus gelungenes raues Rock Album, mit sozialkritischer Aussage, in ansprechender DIY-Manier. Das auf mich als sehr gelungen zurückblicken lässt. Und mich desöfteren auch an die Norweger von Brutus erinnerte, besonders bei „Slaves To The Screen“ .

Anspieltipps: „The Truth“ und „ Money Is Their Religion“


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


Tracklist

01. Mark My Words
02. Forces Of The Underground
03. Aufstieg
04. The Truth
05. Slaves To The Screen
06. What Grows Will Rot
07. Abstieg
08. No Time To Muse
09. Money Is Their Religion
10. The Score   




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