Nein, wir haben den Monthly Warfare, sprich unsere CDs des Monats Dezember 2017 nicht vergessen, doch unser Chef befand sich für einen kleinen Zeitraum im Krankenhaus und da er für diese Sparte verantwortlich ist, kommt diese Compilation erst knappe zwei Wochen später. Doch ist das wirklich so schlimm?

Wir finden nicht, denn der Dezember war mau...so mau, dass wir diesmal lediglich 12 CDs auswählen konnten, denn qualitativ war einfach im Weihnachtsmonat nicht mehr zu holen. Neben diesen 12 ausgewählten Perlen bewegten sich die meisten Veröffentlichungen eher im Durchschnitt und auch eine explizite Arschbombe, oder in unserem Fall "Restmüll", war nicht zu erkennen. Man Leute, ihr macht es einem auch wirklich nicht einfach!

Wie dem auch sei. Hier sind unsere redaktionsinternen Favoriten des letzten Monats des Jahres 2017. Viel Spaß damit!

DEATHCULT – Cult Of The Goat (2017) - 9,5 Punkte

Ganz großes, finsteres Kino und eins der besten Black Metal Alben des Jahres. Der einzige, der hier was zu meckern hat, ist die Ziege auf dem Cover. (Jezebel)

GRAI – Ashes (2017) - 9,1 Punkte

Fast wäre diese Band aus den russischen Landen unerkannt an mir vorbeigeschippert, daher bin ich sehr froh, diese Band bewerten zu dürfen. Mir gefallen allgemein die stilistischen Ähnlichkeiten mit ARKONA und das GRAI dennoch einen eigenen Stil für sich definieren können. Auch der Gesang und der Gesangsstil sind sehr passend für das Material und auch wenn ich selbst nur rudimentär die Sprache verstehen kann, so kann die Musik sehr viel transportieren. (Ingmar)

LABYRINTH ENTRANCE – Monumental Bitterness (2017) - 8,7 Punkte

Wo die ersten Songs fast klischeehaft wirken, schleichen sich nach und nach (fast immer) gelungene experimentelle Abweichungen in die Titel ein. Das macht das ganze Album erstaunlich lebhaft und das ist auch gut so, denn ich finde bei jedem Durchgang neue, bisher ungehörte, Abschnitte bzw. Einwürfe. (Ingmar)

MINAS MORGUL – Kult - 8,7 Punkte

Mit diesem Album und besonders mit den Titeln „Kult“ und „XX“ haben sich MINAS MORGUL definitiv ein Denkmal gesetzt; „Nun erhebe dich zum Kult“, nie war ein Satz näher an der Realität dran. (Ingmar)

AUTOPSY– Puncturing The Grotesque (2017) - 8,5 Punkte

Das Minialbum ist deshalb nur mini, weil es gerade mal 24 Minuten lang ist. Von mir aus hätten sie ruhig noch ein paar Lieder mehr draufpacken und es als reguläre Langrille veröffentlichen können, wahrscheinlich hätten sie es dann nicht mehr in diesem Jahr zum Jubiläum geschafft. (Jezebel)

BEASTIALITY – Worshippers of Unearthly Perversions (2017) - 8,5 Punkte

Hervorzuheben ist neben dem allgegenwärtigen Gitarrenzauber auch das garstige Gekreische, welches der versprochenen Be(a)stialität zur Ehre gereicht. Hier gibt’s nonstop und rasend schnell zumeist hochqualitativ auf die Mütze. Fans von NifelheimAura Noir und Konsorten müssen hier eigentlich sofort zugreifen. (Nick)

NERO DOCTRINE – II Interitus - 8,5 Punkte

Mit ihrem zweiten Album zeigen NERO DOCTRINE eindeutig ihre Ambitionen. Ich habe schon Neuerscheinungen von diversen Künstlern aus dem Bereich des Deathmetal oder auch Melodic Deathmetal in den Händen. Auch viele mutmaßliche „Größen“ aus den Bereichen waren darunter, doch können NERO DOCTRINE einige davon ganz fix und problemlos in die Tasche stecken. (Dähni)

CHILDREN OF TECHNOLOGY - Apocalyptic Compendium - 10 Years in Chaos, Noise and Warfare (2017) - 8,5 Punkte

Dieses Speedpunk - Gebräu macht Spaß im Genick und Fuß, animiert zum Rumspringen in der Bude und gibt mal wieder Anlass für ein kollegiales Besäufnis unter Seinesgleichen. Den schön, räudigen Sound jener Tage gibt es selbstverständlich gratis. Und wenn schon alte Schule – dann richtig, denn das Teil kann man natürlich auch als versiffte schwarz/weiß – Kassette erwerben. Mehr Oldschool geht nicht. (Schrod)

MORBID ANGEL – Kingdoms disdained (2017) - 8,0 Punkte

Morbid Angel melden sich aber mit einem wirklich überdurchschnittlich guten Album zurück, welches es schafft, eine klare eigene Linie zu verfolgen und sich aus der Masse abzuheben. Der Eindruck eines schlecht ausgefeilten Songwritings, welchen ich nach dem ersten Durchlauf hatte, hat sich bei genauer Betrachtung nicht betätigt. Ich würde sagen die Rückeroberung des Death-Metal-Olymp kann starten. (Jan-SABIENDEAS)

KING GOAT – Conduit - 8,0 Punkte

Doom-Jünger mit Weitblick und ohne Scheuklappen sei daher zu diesem außergewöhnlichen Album geraten, bei welchem bestimmt noch nicht alles perfekt ist. Dennoch bringt dieses Debüt-Album genug Faszinierendes mit sich, um einen Kauf zu rechtfertigen. (Nick)

JESS AND THE ANCIENT ONES – The Horse And Other Weird Tales (2017) - 8,0 Punkte

Alles klingt selbstredend sehr natürlich, siebziger und Tarantino-Like. Große Highlights gibt`s nicht, dafür aber auch keinerlei Durchhänger. Ich muss auf meine alten Tage meine intolerante Einstellung zu neuen, ähm Retro- Bands offenbar überdenken. Die Blues Pills teste ich aber trotzdem nicht. Basta! (Bünne)

JONO – Life (2017) - 7,9 Punkte

Mir zumindest bereitet jeder der 10 Songs gerade wegen ihrer Einzigartigkeit große Freude. Ich hatte es bereits erwähnt, an „Life“ werden sich die Geister und wenn nicht diese, dann die Geschmäcker scheiden. JONO werden ihre Anhänger erreichen und diese wiederum werden diese Band feiern. Andere hingegen werden es als was auch immer abtun. So ist Musik. (Peter)


Monthly Warfare Dezember 2017 - Playlist

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