DER KOSMISCHE POOL VOR DER ANTHROPOMORPHEN EINHEIT



Stellt Euch bitte vor. Wer seid Ihr, woher kommt Ihr und welche Art von Musik können die Fans erwarten, wenn sie Eure Platte kaufen?

Hallo und danke für die Unterstützung! Wir kommen aus Athen, Griechenland. Bis vor kurzem und während der Erstellung unseres neuesten Albums „Mutatis Mutandis“ bestand die Band aus 3 Mitgliedern: Kostas Katsaros (Gitarren, Gesang, Synthesizer), Antonis Koumoundouros (Bass) und Thanasis Politis (Schlagzeug). Ende 2019 kam ein weiterer Gitarrist an Bord, Giannis Papageorgiou, um so schnell wie möglich mit der Probe des neuen Materials zu beginnen und Live-Gigs zu spielen. Leider konnten wir das Album aufgrund von Covid-19 bisher noch nicht live spielen. Es ist nicht einfach, unsere Musik den Fans da draußen zu beschreiben, da unser Hauptziel darin besteht, Musik zu erschaffen, die in den bekannten Metal-Subgenres und Grenzen nicht einfach zu definieren ist. Man könnte sagen, es ist eine Art extremer Metal, der Elemente aus Sludge, Progressive, Post, Black Metal kombiniert und von kosmischen und esoterischen lyrischen Erkundungsthemen begleitet wird.

Wie seid Ihr auf Euren Bandnamen gekommen?

Wir suchten im Grunde nach einem Namen, der den Hörer nicht auf ein bestimmtes Musikgenre hinweist und dessen Buchstaben eine gewisse visuelle Einheit aufweisen. Kevel erfüllte diese Kriterien und es hat zusätzlich auch einige weitere Bedeutungen, die wir symbolisch mochten, z. B. eine T-förmige Metallklampe, die an einem Schiff angebracht ist und zur Sicherung von Seilen verwendet wird, oder auch eine Art Hammer.

Wer sind Eure Vorbilder?

Musikalisch gesehen haben wir keine spezifischen Vorbilder. Wir haben jedoch großen Respekt vor Bands, die unterschiedliche bzw. neue Ansätze im Metal ausprobieren, zum Beispiel Bands, die ein Black Metal-Feeling haben, aber vorausschauender sind, wie Entropia, Mord'a'Stigmata aus Polen und Bölzer aus der Schweiz.



Bitte erzählt uns ein wenig über Eure neue Platte und warum müssen die Fans sie kaufen?

Das neue Album ist das Ergebnis von 4 Jahren voller Veränderungen, in denen wir uns sowohl als Einzelperson als auch als Band weiterentwickelt haben, daher der Titel „Mutatis Mutandis“. Im Vergleich zu unserer Debüt-EP, die eine instrumentale Sludge / Post-Veröffentlichung war, erkunden wir jetzt dunklere und extremere Metal-Pfade, indem wir Black Metal, Post-Metal, Progressive, Sludge-Elemente und räumliche Soundscapes kombinieren und erstmals auch Gesang und Synthesizer einführen. Dieses Mal entschieden wir uns, nicht selbst zu basteln und arbeiteten mit angesehenen Fachleuten zusammen, um das Endergebnis zu erzielen.

Die Produktion, Aufnahme und Mischung wurde von Nikos Giagoudakis, das Mastering von James Plotkin und das Artwork von Kuba Sokolski übernommen. „Mutatis Mutandis“ will den Hörer zu einer unheimlichen kosmischen Reise voller Selbstreflektion führen. Umgeben von einer dunklen, bedrückenden Stimmung, begleitet von komplexen, aber nicht entfremdenden Songstrukturen, dissonanten, aber auch melodisch schweren Riffs. Man kann sagen, es ist voller Kontraste, so wie es das Leben selbst ist. Das Endergebnis bietet Fans des gesamten Metal-Spektrums hoffentlich ein anderes immersives Abenteuer, abseits spezifischer Genre-Regeln.

Wo war bislang Euer bester Auftritt und wo würdet Ihr gerne mal spielen? Gibt es eine besondere Location oder ein bestimmtes Festival?Bevorzugt Ihr kleine Club Konzerte oder doch lieber Festivals?

Seit unserer ersten Veröffentlichung im Jahr 2014 haben wir bis Ende 2015 nur wenige lokale Gigs gespielt. Dann stellten wir fest, dass wir uns musikalisch sehr verändert hatten und beschlossen, die Band tatsächlich neu zu erfinden. Dies dauerte einige Jahre, wir verbrachten viel Zeit in unserem Proberaum, zwischen dem Wechsel der Bandmitglieder und der Erforschung neuer musikalischer Ansätze. Dann kam die Aufnahme des neuen Albums und Covid-19, also sind schon fast 5 Jahre seit unserem letzten Auftritt vergangen! Im Jahr 2021 hoffen wir, den verlorenen Boden wiederzugewinnen und werden versuchen, an allen verfügbaren Orten zu spielen.

Mit welchen 3 Bands würdest Ihr gerne auf Tour gehen oder zusammen spielen und warum?

Um  alle Bandmitglieder bei Laune zu halten, sollten wir Gojira, The Ocean und Bölzer sagen. Es gibt keinen besonderer Grund außer dass wir ihre Musik sehr mögen und sie scheinen coole Leute zu sein.

Was ist mit der Metal-Szene in Eurer Heimatstadt? Welche Art von Clubs oder Bands hast du, an die du dich unbedingt erinnern solltest?

Athen und Griechenland im Allgemeinen haben eine kleine, aber lebendige Szene. Dead Congregation, Awe, Thy Darkened Shade und End sind einige griechische Extreme Metal Bands, an die man sich erinnern sollte. In Bezug auf die Metal-Clubs / Veranstaltungsorte in Athen, die wirklich wenige sind, verwüstet die aktuelle Situation der Covid-19 offensichtlich die Szene Tag für Tag. Wir hoffen nur, dass sie nach all dem immer noch stehen und im Geschäft sind.

Was halten Eure Eltern von Kevel und Eurer Musik?

Die meisten Eltern der Bandmitglieder sind zu alt, um sich darum zu kümmern, und klassischer Rock ist die schwerste Musik, die sie ertragen können!

Wie viel Bier trinkst du durchschnittlich pro Auftritt oder Bandprobe?

Schaut Euch das Cover unseres Albums an. Seht Ihr diesen kosmischen Pool vor der anthropomorphen Einheit? Es ist tatsächlich mit Bier gefüllt, das ist die tiefere Bedeutung unserer Arbeit! Nein, im Ernst, wir sind keine starken Trinker oder ähnliches. Vielleicht trinken wir gelegentlich ein paar Drinks, aber das war's.  Die Party beginnt nach dem Auftritt bzw. der Probe.



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