Meine Fresse, was war das denn für ein September? Manchmal krepelt man rum und hat 2 Tage vor Ultimo keine Ahnung, wie man 15 CDs für eine anständige Top 15 zusammenbekommen soll und dann folgen Monate, in denen man von einer Fülle von hochklassigem Material förmlich erschlagen wird. Dies ist in den zurückliegenden 30 Tagen der Fall gewesen und dennoch denke ich, haben wir einen schönen Querschnitt der in diesem Zeitraum veröffentlichten Granaten zusammenbasteln können.

Für die Todesbleifraktion gab es reichlich Stoff, um kollektiv in Jubelstürme auszubrechen. Speed und Thrash Metal standen ebenfalls mächtig hoch im Kurs und auch die Traditionalisten wurden aufs angenehmste mit Hochprozentigem abgefüllt. Ich kann nur hoffen, dass die Firmen nicht ihr ganzes Pulver verschossen haben und auch in den noch vor uns liegenden 3 Monaten ebenfalls für tolle Scheiben sorgen werden. Wir sind jedenfalls alle gespannt. Bis Oktober. Olaf

TOP 15 - SEPTEMBER 2018


DEICIDE – Overtures of blasphemy (2018) - 10 Punkte

Deicide haben ohne Umschweife DAS Death Metal Album des Jahres abgeliefert, brillieren mit spielerischer Eleganz, ohne die Brutalität auch nur einen Millimeter herunterzuschrauben, killen mit abartig genialen Kompositionen, mit einer megafetten Produktion und einem Killer-Artwork. Welche Note würdet Ihr da geben? Sehr Ihr!!! (Olaf)

HEADS FOR THE DEAD – Serpent’s curse (2018) - 10 Punkte

Hoffen wir mal, dass dieses Projekt auch den Weg auf die Bühne finden wird, denn diesen Killer muss man live erleben. Wegen solcher Bands wie Heads for the deadliebe ich die Musik. Einfach nur überragend und absolut der von mir in diesem Jahr nicht allzu häufig vergebenen Höchstnote würdig. Ein Must have! (Olaf)

PUNISHABLE ACT – X (2018) - 10 Punkte

Ich vergebe in letzter Zeit ungerne die Höchstnote, doch wenn es alle auf dem Album befindlichen Blendgranaten schaffen, Einzug in meine Playlist zu finden, bleibt mir ums Verrecken keine andere Wahl. Wer bei diesem akustischen Vorschlaghammer still sitzen bleibt und nicht einmal ein leichtes Zucken im Fuß verspürt, hat den Sinn harter, gitarrenorientierter Unterhaltungsmusik nicht einmal im Ansatz verstanden. (Olaf)

WOLFHEART – Constellation of the black light (2018) - 9,5 Punkte

Ein Album, welches genauso viel Tiefe aufweist, wie Härte und Eingängigkeit. Ich tippe darauf, nächste Woche Wolfheart in den deutschen Charts zu entdecken, was nicht nur mehr als berechtigt, sondern auch mehr als verdient wäre. Applaus! (Olaf)

WEAK ASIDE – Forward into darkness (2018) - 9,5 Punkte

Man kann klar konstatieren: Wo Weak aside draufsteht, ist auch Weak aside drin! „Forward into darkness“ bietet herrlich schnörkellosen Death Metal, der einem die Nackenhaare aufs angenehmste zu Berge stehen lässt und die Hoffnung nährt, diese Geschosse bald einmal live erleben zu können. (Olaf)

BLOOD OF SERPENTS – Sulphur Sovereign (2018) - 9,5 Punkte

Wer auf schwedischen Black Metal steht, hat einfach die Pflicht, dieser Band eine Chance zu geben! Ich werde die Truppe definitiv verfolgen und hoffe, sie bald live erleben zu können. Diese Musik wird garantiert Hallen und Festivals zum Kochen bringen. (Schaacki)

HELRUNAR – Vanitas Vanitatvm (2018) - 9,3 Punkte

Vielleicht läuft es hier nicht so episch ab, wie beim soeben genannten Werk von 2011, dafür greift es aber klanglich etwas den Schwung der „alten Tage“ auf, was mir persönlich gefällt. So reiht sich „Vanitas Vanitatvm“ mehr als würdig an eine Diskografie, die schon immer in einer eigenen, höchst niveauvollen Liga spielte. (Schaacki)

METAL ALLEGIANCE – Volume II-Power drunk majesty (2018) - 9,0 Punkte

Megafett produziert geht das zweite Album dieser großartigen Combo runter wie ein dickes Kid auf der Wippe, begeistert mit fantastischen Liedgut und bietet fast alle gesanglichen Superstars der von so heiß und innig gelebten Metalszene. Das Teil hat mehr als nur eine Daseinsberechtigung und wird bei den nächsten Feten definitiv einige Runden im Player absolvieren. (Olaf)

BRAINSTORM – Midnight ghost (2018) - 8,5 Punkte

Frontmann Andy ist natürlich einmal mehr Dreh und Angelpunkt und performt die Songs in seiner unnachahmlichen Art, bei der man als Fan des traditionellen Heavy Metals einfach bangend die Faust erheben muss. (Olaf)

NECRONOMICON – Unleashed bastards (2018) - 8,9 Punkte

Im Mittelteil gibt es zwar ein paar Längen, die aber nicht großartig ins Gewicht fallen und den ungetrübten Hörgenuss dieser mit einem großartigen Coverartwork ausgestatteten Schlachtplatte nicht ums geringste mindern. Necronomicon gehören sowieso seit jeher für mich zur teutonischen Thrash Oberliga und haben mit dieser famosen Raserei vielen Oldschoolern eine vorzeitige Bescherung ermöglicht. (Olaf)

VOIVOD – The wake (2018) - 8,7 Punkte

Voivod sind und bleiben eine der außergewöhnlichsten Bands der Welt, haben mit Snake einen charismatischen und stimmlich brillanten Frontmann und Songideen, die weit über das normale Metal-Verständnis hinausgehen und sogar Fans begeistern sollten, die normalerweise mit dieser Musikrichtung nichts anfangen können. (Olaf)

THE OUTSIDE – We feel through the dead (2018) - 8,7 Punkte

We feel through the dead“ ist kein Album, welches man sich im Schnelldurchlauf anhören sollte, sondern vielschichtig, abwechslungsreich, musikalisch höchst anspruchsvoll und lebt von seinen technisch hoch begabten Protagonisten, die wissen, wie man die Instrumente fachgerecht bedient. (Olaf)

MANIMAL – Purgatorio (2018) - 8,5 Punkte

Immer wieder schöne Soli, quasi kein Song ohne instrumentalen Höhepunkt, was für mich immer besonders entscheidend ist, wenn es um epischen Metal geht. Definitiv was zum auschecken, kaufen und durchlaufen lassen! Wer Manimal noch nicht mitbekommen hat und auf das Genre steht oder zumindest nicht abgeneigt ist, absolut eine Empfehlung wert. (Lars)

BLACK VIPER - Hellions Of Fire (2018) - 8,5 Punkte

„Hellions Of Fire“ macht definitiv Spass und ich bin gespannt was da noch so kommt. Wer mit Bands wie Savage Grace oder Vulture was anfangen kann, kann hier getrost zuschlagen. (Marcus)

KRISIUN – Scourge of the enthroned (2018) - 8,4 Punkte

Wer sowieso auf Krisiun steht, kommt an „Scourge of the enthroned“ keinen Fußbreit vorbei und wird sich schön die (wenn noch vorhandenen) Haare ordentlich frisieren lassen. Für Neueinsteiger könnte es da schon ein wenig tricky werden, den hochkomplexen Riffexplosionen die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Die Musikerfraktion freut sich eh darauf, alle Breaks zu zählen und untereinander zu vergleichen. (Olaf)

RESTMÜLL DES MONATS


CAULDRON – New gods (2018) - 3,5 Punkte

Die Darbietung der neun auf dem Album befindlichen Schlaftabletten klingt ideen-, kraftlos und gelangweilt und zu keinem Zeitpunkt will sich auch nur ein kleines Zucken im Fuß einstellen und man fragt sich ernsthaft, warum sich Cauldron tatsächlich schon seit 5 Alben auf dem Markt halten. (Olaf)


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