CD-Reviews E-G

EXIT HUMANITY – Dismembering art (2022)

(7.882) Olaf (8,0/10) Death Metal


Label: Teufelszeug Records
VÖ: 01.08.2022
Stil: Death Metal


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Irgendwann im letzten Jahr schrieb mir Betalmand Gitarrist Daniel und pries mir die namentlich bereits bekannten Exit humanity an, bei denen er wohl jetzt zusätzlich als Brüllbarde unterwegs sei und ob ich nicht mal reinhören und mir ein Urteil bilden wolle. Klar, gefiel mir sogar, doch auf meine Nachfrage, wann die Scheibe denn erscheinen solle, zuckte der bärtige Potsdamer nur virtuell mit den Schultern. Wie soll man denn so vernünftig arbeiten, hä?

Nunmehr sind die Jungs aber mit einem Vertrag bei TeufelsZeug Records ausgestattet, die normalerweise mehr im schwarzmetallischen zuhause sind und haben den 01.08.2022 als VÖ Datum auserkoren. Moment…an einem Montag? Band- oder Promofoto? Meine Güte, leicht verpeilt die Brandenburger/Berliner Nachbarn, doch dafür wissen sie, wie man einen anständigen Darm zupft.

Mal etwas crusty, mal herrlich oldschoolig schwedisch und wie es der Albumtitel schon verrät versucht, nah an dem Versuch, den schwedischen Göttern von Dismember nachzueifern, was natürlich vollkommen unmöglich ist, aber Versuch macht ja bekanntlich kluch. Daniel macht am Mikro eine verdammt gute Figur und auch der Rest der Band ballert ordentlich einen raus, was von einer fetten Produktion noch unterstützt wird.

Ok, manchmal wiederholen sich die Songs schon ein wenig und die Gefahr der Langeweile tritt ein, doch wenn dann zwischendurch solche Hits wie „Wall of the dead“ (Mörder Chorus) oder „Figment of violence“ auf den unbedarften Hörer abgefeuert werden, fängt sofort die Gehwarze an zu wippen und man ist geneigt, die Luftgitarre zu erheben und den Regler auf 11 zu stellen.

Dismembering art“ hat viele Stärken, beinhaltet viele verschiedene Spielarten des Todesbleis, hat ein tolles Coverartwork, ein megafetten Sound, dafür aber niemanden, der sich ein wenig um die Belange und die Promo der Jungs kümmert, damit es vielleicht nicht nur bei dieser einen Scheibe bleibt und man zukünftig noch mehr von Exit humanity hört, denn Bock macht die Bande allemal!


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Alcoholic deathsquad
02. Fairytalefucker
03. Wall of the undead
04. Meatlove
05. Crossroads
06. Dismembering art
07. Beer annihilation machine
08. Ugly fat guy
09. Bombsquad
10. Figment of violence
11. Rotten
12. Dance of the dead
13. Wasting away
14. The unnamed



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