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HARKON – Love and Vore (2025)

(10.018) Timo (9,5/10) Progressive Heavy/Power Metal


Label: Doc Gator Records                 
VÖ: 31.10.2025                  
Stil: Progressive Heavy/Power Metal






Zu den starken Debutalben des vergangenen Jahres 2025, zählt zweifelsohne auch dieses erfrischende Werk von HARKON. Die nordrheinwestfälischen Progressive Heavy/Power Metal Dudes geizen dabei nicht minder mit melodischen und einer besonders kreativen Form des Stils. Nach der starken EP Ruins Of Gold von 2019, haben sie die Zeit genutzt, die Stärken ihres Schaffens noch deutlicher in den Vordergrund zu stellen. Trotz des progressiven Fahrwassers zeigen sich die Songs auf Love and Vore ansprechend geradlinig. Zwischen melodisch, markanten Songs, setzen HARKON auch gekonnt auf Tiefgang und Atmosphäre, auf fesselnde Hooks und nicht minder tiefgründigen Texte. 

Die bereits am 31.10.2025 bei Doc Gator Records erschienene Scheibe, ist soundtechnisch elegant und druckvoll von dem erfahrenen Duo Cornelius Rambadt (Disbelief, Bonded, Sodom, The Very End) produziert, gemixt worden und gemastert von Dennis Koehne (Lacuna Coil, Caliban, Orden Ogan). Der klare und fesselnde Sound weiß dabei jederzeit zu packen und ist absolut zeitgemäß, das stimmige Coverartwork von Sänger Björn Gooßes (Killustrations), rundet dieses Debut weiterhin überzeugend ab, mit seiner stets eigenständigen Mixed Media Kunst, die schon bei vielen Genrevertretern in Augenschein treten durfte. 

Musikalisch weiß man dabei gleich von Beginn an mit starkem Material abzuholen, Songs die anspruchsvoll, aber ebenso markant wie fesselnd sind. Neben dem völlig ergreifenden Watch The World Go By, das an klassischen US Metal erinnert. Stark, wie auch das heavy groovende Double Down, welches unablässig sich tief in die Gehörgänge bohrt. Aber auch mit dem Metal Church mäßigen Blood Will Have Blood, zeigen HARKON gleich vollends weiter ihre Stärken. Zwar progressiv auch mal verspielter, fesselnd durch Björn’s vielschichtigen Gesang, bringen HARKON gekonnt ihre Qualitäten auf’s Tableau. 

Die Einflüsse reichen dabei von Fates Warning, über Nevermore, bis hinzu Depressive Age. Aber auch im atmosphärischen, tiefgründigen Bereich zeigt der Vierer Facetten, wie bei Take It Slow die man einer Band wie Paradise Lost getrost zuordnen darf, was man erstmal nicht erwartet. Das herrlich dramatische Thistleblower, geizt dabei keinesfalls mit Kurzweil, wird von Elementen des klassischen US Heavy/Power Metal stets vorangetrieben. Nachlässig werden HARKON auch zum Ende hin nicht, beeindruckend, auch mal nachdenklicher in The Errorist, mit treibender Note in Dead Sun Rising, endet das Album mit dem stilsicheren, auch mal kompakteren One in Vermillion. In einer guten dreiviertel Stunde zeigen HARKON völlig überzeugend wie sie ihre Symbiose aus Melodie, Heavyness und der Energie des klassischen Metal wunderbar mit Leben füllen können. Ein wahrhaft überzeugendes Debutalbum, dass die Vorfreude auf die vielleicht ein oder andere Liveshow auf die Tagesordnung ruft. 

Anspieltipps: Blood Will Have Blood und The Errorist


Bewertung: 9,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Watch The World Go By
02. Double Down
03. Blood Will Have Blood
04. Take It Slow
05. Disconnected
06. Thistleblower
07. The Errorist
08. Dead Sun Rising
09. The Disease
10. Round And Round
11. One In Vermillion



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