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Unsere Alben des Monats Februar 2026


EXHUMED – Red Asphalt (2026)

Red Asphalt ist Blut, Gedärme und Splatter – aber grandios organisiert, rasend, brutal, intelligent und bis ins Mark unterhaltsam. Ein herrliches Album zum kompletten Ausrasten, ein Crash ohne Überlebende und ein neuer Fixpunkt im Exhumed-Kosmos. Das ist kein Album, das man hört – es ist ein Frontalaufprall mit 200 km/h, bei dem selbst der Asphalt noch schreit.

LEATHERHEAD – Violent Horror Stories (2026)

Violent Horror Stories ist ein sehr starkes zweites Album: ein fetter 80s-Speed-/Heavy-Metal-Brocken mit dunklerer Note und viel Videotheken-Flair. Auch wenn ich persönlich den Vorgänger minimal lieber mag, ist das hier Jammern auf hohem Niveau. LEATHERHEAD sind extrem geil in dem, was sie tun, und wirken wie eine Band, die gerade erst richtig Fahrt aufnimmt.

SLAUGHTERDAY – Dread Emperor (2026)

Am Ende bleibt: SLAUGHTERDAY sind weiterhin diese verlässliche Abrissbirne – nur diesmal mit noch mehr Wucht, noch mehr Fokus und einem Sound, der so groß ist, dass man ihn eigentlich anmelden müsste. Wenn das der „Dread Emperor“ ist, dann ist der Thron nicht aus Gold, sondern aus Knochen und Lautsprechern.



CLAWFINGER – Before we all die (2026)

Clawfinger sind zurück, nicht um die Welt zu retten, sondern um sie lautstark anzuschreien, während sie brennt. Dieses Album ist Protest, Therapie, Mittelfinger und Party zugleich. Ein modernes Meisterwerk mit Haltung, Humor und maximaler Heavyness. Ich bin wieder 25 Jahre alt. Und gleichzeitig so wütend wie noch nie.

TAILGUNNER – Midnight Blitz (2026)

Midnight Blitz ist Heavy Metal, wie er gedacht ist: direkt, ehrlich, mitreißend – und so verdammt gut, dass man ihn sich ohne langes Zögern ins Regal wuchtet. Wer hier noch diskutiert, hat den Verstärker zu leise eingestellt. „Midnight Blitz klingt wie ein Versprechen an die Zukunft – abgegeben mit der Faust in der Luft und dem Blick nach vorne.“

PAGANIZER – As Mankind rots (2026)

As Mankind rots ist wütend, düster, verdammt unterhaltsam und erstaunlich abwechslungsreich, ohne sich zu verzetteln. Paganizer waren immer gut. Oft sehr gut. Diesmal sind sie herausragend. Und ja: Auch nach zig-hundert Projekten beweist Rogga Johansson hier eindrucksvoll, warum Paganizer immer noch seine wichtigste Band sind.

NALAR - Lichtgestalt (2026)

Lichtgestalt ist nicht einfach ein Debüt. Es ist ein Ausrufezeichen aus der Bundeshauptstadt. Eine dieser Platten, die man irgendwann in ein paar Jahren wieder aus dem Regal zieht und denkt: „Verdammt, wie konnte das damals eigentlich noch Underground sein?“

MAYHEM – Liturgy Of Death (2026)

Liturgy Of Death ist ein absolut starkes, unheimlich vielschichtiges Album geworden, auf dem es mit jedem Hördurchgang neue Details zu entdecken gibt! Am besten wirkt die Scheibe unter Kopfhörern! Saugeile Platte!

MALEFIC – Impermanence (2026)

MALEFICs Impermanence ist kein Album, zu dem man entspannen oder träumen kann, sondern eine dem Albumtitel fast widersprechende permanente Adrenalinpumpe, die einen durch musikalische Wechselbäder zerrt und keine Ruhe gibt, bis man völlig fertig in den Seilen hängt.

IN AETERNUM – …Of Death And Fire (2026)

Man kann den Spaß, den die mittlerweile schwer ergrauten Männer bei der Entstehung des neuen Albums hatten, förmlich zu jeder Zeit und in jeder Note hören. Bleibt nur zu hoffen, dass die Band nun endlich mal die Aufmerksamkeit bekommt, die sie auch verdient haben!

CRYPTIC SHIFT – Overspace & Supertime (2026)

Overspace & Supertime ist kein Album für zwischendurch, kein Album für nebenbei, kein Album für Menschen, die nach drei Minuten schon nervös werden. Es ist ein gigantisches, bewusst überforderndes, aber unglaublich faszinierendes Werk – technisch auf einem Niveau, bei dem man sich fragt, ob diese Band überhaupt noch in normaler Zeit existiert.

BIG BIG TRAIN – Woodcut (2026)

Eine sehr interessante Seite zeigt sich noch im Klang der Instrumente. Jeder hat sein festes Hauptinstrument, jedoch werden diese mit unterschiedlichen Effekten bearbeitet. Dadurch werden die Songs sehr unterschiedlich und reißerisch. Die band verliert dabei aber nicht ihren ganz eigenen Stil.

REAPER – Dead World Legacy (2026)

The REAPER is back. Und er schwingt seine Sense brachial, aber mit Kalkül. Die Band hat auf „Dead World Legacy“ einen schönen Mittelweg gefunden. Traditionell, aber nicht altbacken. Episch aber nicht schwülstig. Power Metal- affin ohne Pathosüberdosis. Wer durch diese Zusammenfassung Interesse gewonnen hat, sollte sich diese Platte zu Gehör führen.

BIZARREKULT – Alt Som Finnes (2026)

Und so zerren uns BIZARREKULT zweiundvierzig Minuten lang durch ein Wechselbad aus ruhigen Phasen und Black Metal- Raserei, was Alt Som Finnes beim ersten Hördurchgang wahrscheinlich mehr verstört und verunsichert als unterhält. Das Album wächst aber mit jedem Hördurchgang.

LEAD INJECTOR – Witching Attack (2025)

Die Jungs setzen immer wieder mal kleine Akzente damit keine Langeweile aufkommt. Da wird mal ein bisschen auf die Bremse getreten oder es gibt ein paar coole hohe Screams. Wie schon erwähnt, der Sound ist roh aber knallt ordentlich. Wer gerne Bands wie Destruction, Sodom oder Nifelheim, um nur ein paar zu nennen, hört ist hier goldrichtig.


HOT OF THE MONTH


UNVERKALT - Héréditaire (2026)

Keine Platte für „gute Laune“, sondern eine für Tiefe. Für Menschen, die Musik nicht nur hören, sondern fühlen wollen – auch wenn es wehtut. Und spätestens wenn Dimitra ihre Stimme zwischen zerbrechlichem Flüstern und peitschendem Schreien zerreißt, merkt man: Hier spielt niemand Theater.


PREMIUM TIP


WORM – Necroplace (2026)

Necropalace ist kein Album für Genre-Puristen mit Scheuklappen, sondern für jene, die bereit sind, sich in einer dunklen, überladenen, manchmal zu großen Klangwelt zu verlieren. WORM liefern kein leicht verdauliches Mahl, sondern ein opulentes, schweres Festbankett – mit ein paar zu vielen Gängen, aber verdammt intensiven Aromen.



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