Alben des Jahres 2024

DIE Alben DES MONATS (12/25)

Aktuelle Reviews

Q&A - Die Interviews

Tales from the hard side

Wir hörten früher gerne

So fing alles an

CD-Reviews N-P

OLYMP – Rising (2025)

(10.015) Timo (5,5/10) Heavy Metal


Label: Metalizer Records                 
VÖ: 19.12.2025                   
Stil: Heavy Metal       






Mit dem 40minütigen Rising begehen die Augsburger OLYMP ihren zweiten Streich. Den Straßenköter Charme vom Erstling haben sie natürlich beibehalten und so füllen sie seit 2018 leibhaftig die Street Attitüde mit voller Inbrunst aus. Was sie auch mit dem Coverbild für dieses Album unterstreichen. Melodisch und riffig im Stile der 80er Schule geht’s auch 2025 zu Werke, die Drums donnern und der Bass hämmert und ist nicht zu übersehen mit einem rauchigen Undergroundflair ausgestattet. Der Gesang von Sebastian ist auch auf dem neuen Langspieler alles andere als felsenfest und wirkt manchmal sogar ziemlich holprig für meinen Geschmack. Mancheine(r) wird es kultig finden oder vielleicht einen gewissen Charme (wie ich auf dem Debut) entdecken, andere werden flüchtend davonrennen. Qualitativ bewegt sich das Album leider auch etwas unter dem Niveau des Debutalbums. 

Auch wenn songwriterisch dieses Album seine Stärken aufweist, ist es doch ein Rückschritt gegenüber dem Debutalbum, oder zumindest ein Stillstand. Der punkige Punch in Olive Wreath, in Verbindung mit dem kauzigen, ja auch mal gewagten Gesang hat seine Momente, über Mittelmaß kommt man aber erstmal nicht hinaus. Die Midtempo thrashigen Anleihen in Thread of Life und das am deutlichsten gelungene Eternal Torment, bei dem man sogar Crossover Elemente entdeckt, sind schon die wenigen Stärken des Albums. Die klassischen New Wave of british Heavy Metal Einflüsse kommen bei Fire and Brimstone durchaus sehr deutlich zum tragen und auch die Melodik bei Orpheus trifft meinen Nerv. Am Ende war ich froh das Album zum dritten Mal überstanden zu haben, meinen Kern traf die Scheibe einfach viel zu selten. Rising zeigt nur vereinzelt seine Stärken, gerade ein guter Songaufbau blitzt immer wieder Mal hervor. Das war es dann auch schon. Maniacs den die üblichen, zahlreichen Alben zu glattpoliert und vielleicht sogar bieder sind dürfen sich sehr gern auch mal mit den Augsburgern beschäftigen. Und finden vielleicht sogar ein neues Steckenpferd. 

 Anspieltipps: Thread of Life und Eternal Torment


Bewertung: 5,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Prodromos
02. Olive Wreath
03. Thread of Life
04. Fire and Brimstone 
05. Olymp
06. Eternal Torment
07. Titan War
08. Orpheus
09. White Rose 



SOCIAL MEDIA

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

MERCH

70.000 Tons 2024

The new breed

GROTESQUE GLORY

mottenkiste

P P P

ZO SONGCHECK

V.I.P.

wo wir sind

alter Z.O.F.F.

Unsere Partner

Join the Army

Damit das klar ist